Archiv der Kategorie: Minden

Mobiler Weihnachtsmarkt im Senioren-Park carpe diem Minden

Auch dieses Jahr wollten wir unseren Bewohnern und Mietern den Besuch des Weihnachtsmarktes ermöglichen. So wurde dieser als mobiler Markt gestaltet. Mit liebevoll dekorierten Wagen zogen unsere beiden Ergotherapeutinnen über die Wohnbereiche. Am Nachmittag fand der Weihnachtsmarkt dann für die Mieter im Betreuten Wohnen auf den einzelnen Etagen statt. Alle freuten sich über die große Auswahl an Gestecken, weihnachtlicher Dekoration und hausgemachten Köstlichkeiten wie Marmelade, Pralinen und Keksen.

Heiligabend im Senioren-Park carpe diem Minden

An festlich gedeckten Tischen startete der Heiligabend mit Kräuterrührei und weiteren Leckereien bei uns im Senioren-Park carpe diem in Minden. In den Vormittagsangeboten wurde sich bereits auf das gemeinsame Kaffeetrinken mit Geschichten und Musik eingestimmt. Das Kaffeetrinken fand in den Essgruppen in vertrauter Umgebung auf den Wohnbereichen statt. Die Mitarbeiter aus der Betreuung sorgten für eine besinnliche Stimmung und versorgten alle Bewohner mit Torte, Kaffee und Köstlichkeiten vom bunten Teller. Nach dem Kaffee wurden rasch die dicken Jacken angezogen und man versammelt sich auf den Balkonen und hinter den Fenstern, um dem Auftritt des Posaunenchors der Mariengemeinde zu genießen. Damit wir den Wunsch vieler Bewohner erfüllen konnten, haben unsere Ergotherapeutinnen mit Unterstützung unserer Kirchengemeinde einen Gottesdienst vorbereitet. Eine Andacht konnte so auf jedem Wohnbereich angeboten werden. Bei einem „Kerzengebet“ wurden die Senioren nach ihren Wünschen gefragt. Es wurde für jeden Wunsch eine Kerze angezündet. Im Anschluss wurden die Senioren, die nicht am Gottesdienst teilnehmen konnten, in den Zimmern besucht.

 

Etwas für Seele

Musikangebote im Senioren-Park carpe diem Minden

Musik tut gut! Das klassische Konzert der Cellistin R. Wittig- Vogelsmeier ist genau so begeistert angenommen worden, wie die abwechslungsreiche Darbietung der Familie Hardenstein (Blechbläserquartett). Es wurden bekannte Volks- und Fahrtenlieder gespielt. Verteilt über den Außenbereich und auf dem Balkon der Wohnbereiche konnten viele Bewohner und Mieter das Angebot genießen.

Eine Bollerwagentour der anderen Art

Himmelfahrt im Senioren-Park carpe diem Minden

Da unsere Herren keinen Ausflug machen konnten, besuchte die Ergotherapeutin Nicole Steffen unsere Herren zu Himmelfahrt auf den Wohnbereichen und in den Zimmern. Mit dem Bollerwagen wurde jeder einzeln besucht und Bier, ein Schnäpschen und ein Laugengebäck angeboten. Unsere Herren nahmen dies gern an und freuten sich über die gelungene Abwechslung.

Kreativangebot im Senioren-Park carpe diem Minden

“Oh wie schön”, “Nein, das kann ich nicht zerschneiden” und “Was für tolle Farben”. So klang es immer wieder aus den Wohnzimmern der einzelnen Wohnbereich. Alles aus einer Farbgruppe war das Motto der Collagen.  In Kleingruppen schnitten die Bewohner unter Anleitung der Ergotherapeutinnen Ausschnitte aus Illustrierten aus. Diese wurden dann sortiert und aufgeklebt. Schnell war klar, dass wir nicht nach einer Farbe aufhören wollen und so wurde und wird das Projekt noch weitergeführt. An den ersten Ergebnissen können wir uns jetzt schon auf den Wohnbereichen freuen.

Schlagernachmittag Senioren-Park carpe diem in Minden

Die Besucher des Schlagernachmittags trotzten mit viel Freude dem Aprilwetter und den aktuellen Einschränkungen. Mit ausreichendem Abstand nahmen die Bewohner und Mieter des Hauses Platz auf der Caféterrasse und den großzügigen Balkons der Wohnbereiche. Ulli von “Ullis Oldithek” sorgte im Innenhof gleich mit dem ersten Lied für gute Stimmung.

So riecht Erinnerung

Frontcooking auf den Wohnbereichen im Senioren-Park carpe diem in Minden

Es riecht nach ausgelassenem Speck, angebratenen Zwiebeln, Butter und Gewürzen.

So duftet es schnell auf dem ganzen Wohnbereich, als unser Küchenleiter, Igor Gergert, für unsere Bewohner Bratkartoffeln brät. Es wird über die richtige Methode gefachsimpelt und die gestandenen Hausfrauen und Hausmänner haben jeder ihre eigene Vorstellung von der perfekten Bratkartoffel.

In einem Punkt sind sich jedoch alle einig.

Frisch aus der Pfanne sind sie doch am Besten!

Überraschung zum Osterfest im Senioren-Park carpe diem in Minden

Auf jedem Frühstücksteller lag ein bunter Hase und bunte Bilder schmücken den Wohnbereich.

Wir haben uns sehr über diese Überraschungen zur Osterzeit gefreut. Neben den zahlreichen einzelnen Bildern und kleinen Bastelarbeiten, die wir von Kindern geschickt bekommen haben, möchten wir uns ganz speziell bei der fünfjährige Mathilda und der zehnjährige Fenja bedanken. Beide haben viel Zeit investiert, um unseren Bewohnern und Mietern eine Freude zu bereiten. Wir hatten soviel Osterhasen und Bilder bekommen, dass wirklich jeden im Senioren-Park carpe diem in Minden bedacht werden konnte.

Zusammen mit den Mitarbeitern der Betreuung wurden kleine Briefe an die Kinder geschrieben und weitergeleitet. Vom Haus wurde ein Dankeschön dazugesteuert worüber sich die Kinder sehr freuten.

Ausflug auf den Bauernhof

Bei strahlendem Wetter ging es auch dieses Jahr wieder zu dem Bauernhof unserer Ergotherapeutin Nicole Steffen.
Im Schatten der alten Kastanie wurde Kaffee und Kuchen genossen.
Es wurden die Pferde, Katzen und Kaninchen beschaut und gestreichelt und das ein oder andere Leckerli fand den Weg in die nimmersatten Mäuler.
Besonders freuten sich die Teilnehmer über den Blick in den Kuhstall mit dem gerade erst geborenen kleinen Kälbchen.

Mindener Freischießen

Im 16ten Jahrhundert verlor Minden seine Selbstständigkeit. Das Wehraufgebot wurde nicht mehr in Innungen und Zünfte aufgeteilt.
Öffentliche Aufgaben wie Wach-, Bollwerks- und Feuerlöschdienste wurden erstmals in sechs Bezirke eingeteilt:
Marienthorsche, Weserthorsche, Hallerthorsche, Kuhthorsche Quartier, Marktquartier und die Fischerstadt. Diese Aufgaben wurden 1919 in die Verantwortung der freiwilligen Feuerwehr übergeben.
Noch heute gliedert sich das Bürgerbataillon traditionsgemäß in sechs Kompanien, entsprechend den Stadtbezirken, ergänzt durch die Eskadron und das  Bürgerr-Tambourkorps.
Das eigentliche Freischießen wurde 1682 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.
Schon Anfang des 17ten Jahrhunderts war es den Bürgern zur Pflicht gemacht worden, Schießübungen durchzuführen. Um das Jahr 1680 herum machte man sich im Rat Gedanken darüber, diese Schießübungen in den Rahmen eines großen Festes einzubinden, möglichst vor der Ernte. Der beste Schütze wurde für ein Jahr von der Steuer befreit. Daher der Name „Freischießen“.
Traditionell treffen sich die Grimpen (Fischerstadt) bei uns im Innenhof um ihren Kompaniechef abzuholen und den sogenannten Wachmarsch durch die Stadt zu starten.
Im Gegenzug besuchten wir die Grimpen am Festsonntag in ihrem Quartier.