Der Grüne Daumen in Bensberg

Ein Beispiel gelungener intergenerativer Arbeit zeigte sich jüngst im Senioren-park carpe diem Bensberg. Bei strahlendem Sonnenschein und mit tatkräftiger Unterstützung von Jugendlichen der Fröbelschule Moitzfeld, einer Förderschule mit Schwerpunkt auf geistiger Entwicklung, richteten einige Bewohner des Senioren-Parks carpe diem Bensberg die Blumenkästen für die sommerlichen Balkone her. Nach einem stärkenden Frühstück im „Ergo-Raum“ des Sozialen Dienstes mit leckeren belegten Brötchen und frischem Kaffee, nahmen die fleißigen Helfer ihren Dienst auf. Für Bewohner, Gäste und Passanten erstrahlen die Balkone nun in bunter Blütenpracht. Einige Bewohner nutzten das gemütliche Umfeld und das frühsommerliche Wetter, um ein wenig Wärme und frische Luft zu „tanken“.

Es entstanden interessante Gespräche über die Arbeit oder entspannende Stunden in den eigenen Gärten der Bewohner zu früherer Zeit. Alle Beteiligten waren zum Abschluss froh über die sichtbaren Erträge ihrer Arbeit. Wir bedanken uns sehr für die wunderbare Zusammenarbeit und wünschen den fleißigen Jugendlichen viel Erfolg auf ihrem weiteren Lebensweg.

Vatertag in Neukirchen-Vluyn

Wie herrlich kann ein Frühstück sein! Ein reichlich eingedeckter Tisch mit knusprigen Brötchen und der Duft von frisch gebrühtem Kaffee machen schon am Morgen richtig gute Laune. Vor allem am Vatertag! Es ist schon zu einer guten Tradition im Senioren-Park carpe diem geworden, dass die Herren (natürlich nicht nur die Väter) in den Vatertag mit einem gemeinsamen Frühstück im Cafe starten.

Das, was eine männliche Seele braucht! In einer entspannten Atmosphäre mit Bier, oder auch ohne, tauschten sich die Herren nicht nur zu den typisch männlichen Themen aus. Auch ohne ein paar lustige Geschichten blieb es nicht. Nach dem reichhaltigen Frühstück setzten unsere Herren voller Energie und Kraft ihren Tag fort. Der ein oder andere erwartete schließlich noch Besuch.

An der Nordseeküste… unser Urlaub auf Norderney

Am Freitag, den 13. April 2018 in aller Frühe ging es endlich los. Unser Urlaub auf Norderney! Pünktlich, wie geplant, saßen alle Urlauber, samt Begleitpersonen in den Autos und die Fahrt konnte beginnen.

Wie erhofft, war die Bahn frei und wir kamen, ohne Zeitverzögerung, bis zum (einzigen) Rastplatz und nach einer kurzen Verschnaufpause ging es weiter bis zur Fähre. Hier war schon eine Menge los und wir waren dankbar, dass wir unsere Tickets bereits hatten. Also Rollstühle auspacken, und drei der fünf Begleitpersonen konnten die Bewohner auf die Fähre bringen. Dann wurde es doch ein wenig spannend, denn, da wir die Fähre für die Autos auf der Hinfahrt nicht fest buchen konnten, hatten wir Sorge dass die Autos erst auf der nächsten Fähre Platz finden würden. Erleichterung, dass es dann doch noch geklappt hat. Leider war die Fähre sehr voll und wir konnten von unserem Platz aus das Wasser nicht sehen, was einige Reisegäste sehr bedauerten.

Endlich angekommen! Seeluft schlägt uns entgegen und die Laune, die von Beginn an schon sehr gut war, wurde noch besser. Wir alle sind nun schon sehr neugierig was uns erwartet. Also, Reisegäste und Rollstühle wieder ins Auto und wir erreichen in Minuten unsere Unterkunft, die „Caritas Inseloase“. Dort werden wir in den Wintergarten geführt und mit Kaffee und Kuchen empfangen, überhaupt ist der Empfang sehr freundlich und alles wirkt irgendwie ein bisschen familiär.

Nachdem die Formalitäten erledigt und die Zimmer verteilt sind, wollen alle an „die frische Seeluft“. Quer durch den Ort geschoben, erreichen wir den Strand und der Ausdruck einer Bewohnerin ist „Boah, hier wollte ich schon immer mal hin!“. Das sagt eigentlich alles. Die Wellen, die man nicht nur sehen sondern auch hören kann, die Meeresbriese die wir auf der Haut spüren und das Salz, dass man auf den Lippen schmeckt, verschlägt uns erst einmal die Sprache. Jeder genießt den Augenblick.

Ein kleiner Rundgang und schon geht es zurück ins Hotel wo uns das Abendessen erwartet. Das Buffet bietet jedem etwas und bald schweigt die Runde, denn Abenteuer machen hungrig und … müde. Später möchte niemand mehr raus, doch im Wintergarten, der uns für das Wochenende zur Verfügung steht, finden wir ein gemütliches Plätzchen an dem sich alle wohl fühlen und der Abend bei interessanten Gesprächen ausklingen kann.

Des Nachts schläft der ein oder andere nicht so gut, Rundgänge werden gemacht und eine Bewohnerin muss auch in der Nacht versorgt werden. Doch am nächsten Morgen sitzen alle wieder gut gelaunt am Frühstückstisch, der wiederum reichlich gedeckt ist. Tja, aber das Wetter lässt zu wünschen übrig. Wie schön, dass wir schon am Vormittag eine Musikveranstaltung im „Conversationshaus“ besuchen können, das zu Fuß für uns schnell zu erreichen ist. Dort erwartet uns ein beschwingtes Konzert der „Peter Weisheit Band“ und dank eines „Düsseldorfer Mädchens“ unter den Begleitpersonen, das zu feiern weiß, schwingt nicht nur die Band sondern bald der ganze Saal.

Pünktlich zum Ende ist es dann trocken und wir begeben uns auf die Suche nach einem kleinen Mittagsnack. „Fisch“ wird von den meisten gewünscht und in einer ruhigen Seitenstraße entscheiden wir uns draußen zu essen, leider fängt es dann wieder an zu regnen. Aber echte Nordseeurlauber lassen sich davon nicht erschüttern. Mit Regencapes ausgerüstet schieben wir quer durch die Stadt bis zur legendären „Milchbar“, die jedoch hoffnungslos überfüllt ist. Schade! Den Panoramablick auf das Meer hätten wir den Reisegästen gerne ermöglicht. Gleich gegenüber im Hotel Germania finden wir ein trockenes Plätzchen und werden mit einem Heißgetränk wieder in Stimmung gebracht.

Wie so oft am Meer, blitzt kurze Zeit später wieder die Sonne durch die Wolken, nebst nun „steifer Brise“, und wir führen unseren Spaziergang über die Promenade am Nordstrand fort. Da einige Bewohner nun doch leicht frösteln, entscheiden wir uns für „den besten Kuchen“ auf Norderney, ein Geheimtipp, den uns unsere Norderneykennerin verraten hat. So verführerische Namen wie „Creme brûlée“ oder „Friesentorte“ lassen ahnen, welchen Genuss wir in der kommenden Stunde in unserem Wintergarten hatten. Aber nicht nur die Torte trug dazu bei, sondern allgemein die Stimmung und die Atmosphäre in unserer Unterkunft. So saßen wir noch lange nach dem Abendbrot zusammen, mit einer Flasche Wein und anderen guten Getränken, diskutierten kreuz und quer über „Gott und die Welt“ (Gott tatsächlich wörtlich genommen).

Eine weitere Nacht und ein weiteres gutes Frühstück und schon stand die Abreise bevor. Da es leider am letzten Tag kräftig regnete, gab es zum Abschluss noch eine kleine Rundfahrt über die Insel und ein gemeinsames Mittagessen in der „alten Meierei“. Wie harmonisch das Zusammenwirken von Bewohner und Begleitern war, konnte man nach dem Essen beobachten. Ganz überraschend, war die Zeit für den Aufbruch gekommen. Nun ging alles Hand in Hand. Essen wurde bezahlt, das „Örtchen“ noch schnell von allen aufgesucht, Rollstühle eingepackt (gottlob zum letzen Mal), die Bewohner in die Autos begleitet und ab zur Fähre. Dank der netten Ansprache einer Kollegin an die Verlader an der Fähre, bekamen wir einen Platz auf Deck, von dem auf wir auf das Meer sehen konnten.

Die Rückreise war natürlich, wie immer auf Reisen, viel zu lang und daher waren alle froh am frühen Abend den „Heimathafen“ wieder anzulaufen und die Nacht in heimischen Gefilden zu verbringen. Trotzdem ist die einhellige Meinung: Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!

        

 

Ausflug ins Kino

Wissen Sie eigentlich, welches Tier seine Jungen mit Milch säugt, die so dick ist wie Quark?
Oder was ein Pandabär am allerliebsten frisst?!

Wir waren sehr neugierig, dies und sehr viel mehr zu erfahren. Also fuhren wir mit unseren Gästen am 27.04.2018 mit Sack und Pack nach Oberhausen zum Centro. Dort trafen wir uns mit anderen Senioren zum gemeinsamen Frühstückspicknick.
Na ja, es war kein Freiluftpicknick… Aprilwetter halt!
Geschmeckt hat es allen, gestärkt machten wir uns dann gemeinsam auf den Weg in das dortige Kino. Hier wurde speziell für uns der Film „Unsere Erde 2“ gezeigt. Eine wirklich interessante Naturdokumentation vom BBC. Gebannt schauten alle Besucher den Film an, es hat niemand geschnarcht…

Wir wissen jetzt, dass die Milch vom Pottwal dick wie Quark ist und ein Panda für frischen Eukalyptus fast alles macht.

Das machen wir sicher bald wieder!

Tanz in den Mai in Bensberg

„Tanzen ist Träumen mit den Füßen.“ Dieser Sinnspruch deutet auf einen „traumhaften“ Nachmittag hin, der den Bewohnern des Senioren-Parks carpe-diem Bensberg einen zünftigen „Tanz in den Mai“ bescherte. Der Höhepunkt dieses kurzweiligen Nachmittages war ein Chorkonzert der „Tongleiter“. Echte „kölsche Tön“ und vertraute Melodien animierten alle zum fröhlichen Mitsingen und Schunkeln. Die Bewohner konnten kühle Maibowle und Kölsch vom Fass, sowie frisch zubereitete Waffeln mit heißen Kirschen genießen. Unterhaltung brachte den Gästen zudem die traditionelle Wahl des Maikönigspaares. Unter Applaus und Gelächter überreichten die Mitarbeiter des Sozialen Dienstes die liebevoll genähten Schärpen.

Festliches Aufstellen unseres Maibaums

Am Sonntag, dem 29. April 2018, wurde auch in diesem Jahr wieder zur Freude aller Bewohner
unser diesjähriger Maibaum mit viel Ehrgeiz und Stolz geschmückt. Tatkräftige Unterstützung
erhielten wir hierbei von der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Garzweiler.

Bereits Anfang April drehten die Bewohner zusammen mit den Gästen der Tagespflege, in
einem Kreativangebot viele bunte Röschen aus Kreppmaterial. Voller Vorfreude auf das
Maibaum schmücken, kamen 200 Röschen und 45 bunte Bänder zusammen. In den
gemeinsamen Singkreisen wurden in den letzten Wochen fleißig Lieder einstudiert, um den
Mai begrüßen zu können.

Am vergangen Sonntag war es dann endlich soweit: Unser Maibaum 2018 wurde von den
Schützen der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Garzweiler in den Senioren-Park carpe
diem Jüchen gebracht. Die Bewohner schmückten feierlich den großen Baum, indem sie mit
viel Spaß ihre farbenfrohen Röschen ansteckten und farbige Bänder anhängten. Unterstützt
von den jungen Schützen, vielen Angehörigen und weiteren Bewohnern des Betreuten
Wohnens, konnte der Maibaum unter Beifall bereits eine Stunde nach Ankunft aufgestellt
werden. Die gute Stimmung konnte anschließend im Restaurant „Vier Jahreszeiten“ mit
Würstchen im Schlafrock, Bier und Kaltgetränken weiter genossen werden.

Nun warten wir auf das Platzkonzert der Jägerkapelle Hochneukirch am 12. Mai 2018,
welches anlässlich des jährlichen Schützenfestes auch wieder freudig erwartet wird.

Kulinarische Reisen im Café Restaurant Vier Jahreszeiten

Seit über einem Jahr bietet das Café Restaurant „Vier Jahreszeiten“ eine kulinarische Reise in verschiedene Länder an. Die Küchencrew zaubert Spezialitäten aus Holland, Spanien, Asien,
Österreich, Schweiz und vielen anderen Ländern auf den Tisch. Und das Serviceteam gestaltet mit viel Hingabe und Kreativität die Tischdekoration, die immer ausgezeichnet zum entsprechenden Land passt. Diese so genannten „Aktionssamstage“ erfreuen sich bei den internen und mehr und mehr auch externen Gästen immer größerer Beliebtheit.

Ein kleines Gefühl von Hollywood

Dreharbeiten für einen Imagefilm zum 20-jährigen Bestehen des Unternehmens Senioren-Park carpe diem. Ein wenig Aufregung war schon an den Tagen vor dem besagten Samstag zu spüren. Wer konnte, ging schnell noch zum Friseur, ein Musiker wurde bestellt, der Senioren-Singkreis probte passende Lieder und eine große Bergische Kaffeetafel wurde vom Küchenteam vorbereitet. Endlich war es dann soweit. Das Filmteam von FIUMU aus Siegen rückte an. Im sehr gut besuchten Restaurant wurde gesungen, geschmaust, getanzt und gelacht. Vieles davon vor und „unter“ laufender Kamera, die auch in Verbindung mit einer Drohne im Park über die Köpfe hinweg sauste. Alle Beteiligten hatten sichtlich Spaß an ihren „Haupt– und Nebenrollen“. Zum Abschluss wurden dann noch einige Szenen im Park gedreht und Interviews mit Bewohnern, Mietern und Angehörigen geführt. Wir sind alles sehr gespannt auf den Film.

Handarbeitsbasar

Mit dem zweiten Tag des Handarbeitsbasars und einem Konzert mit Melanie Gobbo und ihrer Pianisten Melanie Pawlik ging das Film– und Feierwochenende vom 20. bis zum 21. April zu Ende. Ein herzliches Dankeschön an das fleißige Küchen– und Serviceteam und die unermüdlichen Damen des Handarbeitskreises rund um Marie-Luise Heinemann. Frau Gobbo begeisterte die Zuhörer mit Frühlingsweisen und Wiener Liedern, die zum Mitsingen und
Träumen einluden.

Mit viel Abwechslung dem Sommer entgegen

Der Monat April hat uns alle schon ausgiebig mit viel Sonne und Wärme verwöhnt. Genau die richtige Gelegenheit, um Verschiedenes zu unternehmen. Mit vielen Bewohnern und guter
Laune wurde der Boule-Platz im Park aus dem Winterschlaf geweckt. Einen Tag später genoss die Kochgruppe im Wohnbereich 2 sommerliches, mediterranes Ofengemüse mit frischem Rosmarin aus dem Garten. Zuvor wurde in fröhlicher Runde geschält und geschnippelt und viele Hausfrauenerinnerungen ausgetauscht. Am selben Abend wurde dann auf der Terrasse des Restaurants in einer großen Runde die Grillsaison 2018 eröffnet.

Und einen Tag später fuhr eine kleine Bewohner-Gruppe zur Bauernbäckerei Benninghoven nach Ratingen, um dort in dem kleinen Garten aus fast 40 verschiedenen Kuchen und Torten für sich „das Beste“ auszuwählen. Auf der Fahrt konnte man die ganze Blüten– und Blätterpracht des Frühlings bestaunen und entdecken, wo man früher in Mettmann wohnte.