Umbau Ossietzkystraße 50 a-c

Mitgliederzeitung der gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft GWG Meißen eG
I Ausgabe 2016

Trotz der aktuell recht günstigen Vermietungssituation in Meißen ist die künftige Nachfrage nach geeignetem Wohnraum keineswegs gesichert. Der Stadtteil Triebischtal ist eines von weiteren Wohngebieten in Meißen, in denen heute und zukünftig Senioren und zunehmend auch Hochbetagte die mit Abstand größte Mietergruppe bilden. Diese Mietergruppe wird immer mehr auf seniorengerechte bzw. zum Teil auch explizit behindertengerechte Wohnungsangebote sowie Dienstleistungen angewiesen sein.

Vor diesem Hintergrund erfolgten Untersuchungen, ob und wie durch einen Umbau der Wohnungen in den Hauseingängen Ossietzkystraße 50 a-c seniorengerechte Wohnungen realisiert werden können. Im Ergebnis haben wir festgestellt, dass sich die 3 Hauseingänge am Anfang des in den 1960er Jahren errichteten Wohnblockes mit vertretbarem Aufwand zu einer Seniorenwohnanlage umbauen lassen. Dafür wird das mittlere Treppenhaus entkernt, dort wird stattdessen ein barrierefreier Aufzug eingebaut. Die beiden außenliegenden Treppenhäuser bleiben erhalten. Der Aufzug führt auf jeder Etage auf einen Erschließungsflur, von welchem die Wohnungstüren abgehen und welcher auch den Zugang zu beiden Treppenhäusern ermöglicht. In den drei Obergeschossen sind 18 barrierefreie 1- bis 3-Raum-Wohnungen geplant. Die bestehenden Balkonanlagen werden erweitert, so dass jede Wohnung einen eigenen Balkon erhält. Die Bäder der Wohnungen werden mit schwellenlos begehbaren Duschbereichen ausgestattet.

Ein Großteil des Erdgeschosses ist für eine separate Tagespflegeeinrichtung vorgesehen. Weiterhin ist hier der Bau einer 2-Raum-WE sowie einer geräumigen 4-Raum-WE geplant. Nachdem uns nun die Baugenehmigung für dieses Projekt vorliegt, ist bereits im ersten Quartal 2017 mit dem Baubeginn zu rechnen.

Festliches Aufstellen unseres Maibaums und musikalische Klänge des Platzkonzertes 2017

Am Freitag, dem 28. April 2017, wurde mit tatkräftiger Unterstützung der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Garzweiler unser diesjähriger Maibaum in einem festlichen Akt aufgestellt.

Bereits Wochen zuvor drehten die Bewohner zusammen mit den Gästen der Tagespflege in einem Kreativangebot die vielen Röschen für den Maibaum 2017. Voller Eifer stellten sie mehr als 220 Rosen aus buntem Kreppmaterial her und studierten Lieder ein, um den Mai begrüßen zu können.

Um 16:15 Uhr war es endlich soweit: Die Bewohner schmückten feierlich den großen Maibaum, indem sie mit viel Ehrgeiz die bunten Röschen ansteckten und farbige Bänder anhängten.
Hierbei halfen sich die Bewohner und Schützen gegenseitig, wodurch eine außergewöhnliche Zusammenarbeit entstand, bei der alle Beteiligten, trotz des eher schlechten Regenwetters, viel Motivation und Spaß zeigten. Unter Beifall der Anwesenden wurde der Baum, nach dem Dekorieren, von den Schützen aufgerichtet.
Für das leibliche Wohl sorgte anschließend das Restaurant „Vier Jahreszeiten“ mit Würstchen im Schlafrock und Kaltgetränken.

Bereits zwei Wochen später, am vergangenen Samstag, dem 13. Mai 2017, fand vor dem Eingangsbereich unseres Senioren-Parks das Platzkonzert der Jägerkapelle
Hochneukirch, anlässlich des diesjährigen Schützenfestes statt. Das herrlich sonnige Wetter erfreute die Bewohner und ihre Angehörigen sehr, sodass sich bereits am frühen Nachmittag alle ein sonniges Plätzchen vor dem Restaurant suchten und gespannt auf das Platzkonzert warteten. Pünktlich um 16:30 Uhr begeisterte die Jägerkapelle dann alle mit ihrer musikalischen Darbietung. Die Bewohner klatschten fröhlich und genossen den Besuch der Jägerkapelle
Hochneukirch zusehends.

Wir bedanken uns hiermit noch einmal ganz herzlich im Namen aller Bewohner und Mitwirkenden, für die ehrenhafte Unterstützung der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft
Garzweiler sowie bei der Jägerkapelle Hochneukirch, für das tolle Engagement.

Maibaum setzen im Senioren-Park carpe diem Bensberg

Einen Gegenentwurf zum durchwachsenen Frühlingswetter konnte man jüngst im Innenhof des Senioren-Parkes carpe diem Bensberg beobachten. Kräftige Mitarbeiter der Einrichtung richteten unter neugierigen Blicken einiger Bewohner einen stattlichen Maibaum auf. Die Spitze des Baumes zierte eine akribisch gebundene Maikrone, an der bunte Bändchen wirbelten. Als der Baum fest verankert war, herrschte unter den Anwesenden eine ausgelassene Stimmung. Bei schmackhafter Maibowle läuteten alle den Mai mit traditionellen Mailiedern inbrünstig ein.

Farbenfroh ging es beim „Tanz in den Mai“ im hauseigenen Restaurant „Vier Jahreszeiten“ weiter. Der Höhepunkt dieses Festes war die Ernennung des Maikönigspaares. Unter Applaus aller Gäste und viel Gelächter überreichte der letztjährige Maikönig feierlich die dekorativen Schärpen. Im Anschluss tanzten viele Gäste zu bekannten Evergreens und nahmen den Titel dieses Festes wörtlich. Der Verzehr von Obstkuchen und Würstchen mit Kartoffelsalat, der frühlingshaft geschmückte Saal und viele heitere Gespräche  schufen eine lebensfrohe Atmosphäre, in der sich alle Gäste wohlfühlen konnten. Passend zum Beginn des „Wonnemonats“ Mai überbrachten uns zudem einige Kinder der Kindertagesstätte ZAK Bensberg einen kleinen Birkenstrauch, der mit bunten Herzen und Bändchen geschmückt war. Dieses wunderbare Geschenk ziert momentan den Haupteingang unserer Einrichtung.

carpe diem mit Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel – WDR Interview

Welche Maßnahmen treffen wir, um dem demografisch bedingten Mangel an Pflege-Fachkräften entgegenzuwirken und was hat es mit der Gewinnung von Fachkräften aus dem Ausland auf sich?

Sehen Sie dazu das live Interview unseres Einrichtungsleiters Thomas Schlünkes in der Sendung daheim und unterwegs des WDRs.

Die 3 Links des Interviews dazu:

Teil1
video-carpe-diem-geht-gegen-den-mangel-an-pflegekraeften-vor-und-wirbt-personal-aus-serbien-an—teil-1

Teil2
video-carpe-diem-geht-gegen-den-mangel-an-pflegekraeften-vor-und-wirbt-personal-aus-serbien-an—teil-2

Teil 3
video-thomas-schluenkes-und-milan-milivojevic-ueber-die-arbeit-serbischer-pflegekraefte-in-deutschland

Bergisches Erzählkonzert “ Die Schöne und das Tier“

Einen sehr reizvollen musikalischen Abend durften die Bewohner des Senioren-Parks carpe diem Bensberg jüngst im hauseigenen Restaurant „Vier Jahreszeiten“ erleben. Das Ensemble für alte Musik „Lamdimini“, der Preisträger bei „Jugend musiziert“ 2016 der städtischen Max Bruch Musikschule Bergisch Gladbach bot das Bergische Erzählkonzert „Die Schöne und das Tier“ dar.

Die Musiker, die verschiedene seltene Instrumente wie etwa ein Psalter, eine Topfgeige oder eine kleine Orgel mit Blasebalg gekonnt beherrschten, erzeugten harmonische, nostalgische Klänge, die die Bewohner klanglich in die Kulisse dieses Märchens einluden. Musikalische Passagen wechselten sich immer wieder mit vorgelesenen Texten ab und die anwesenden Gäste verfolgten aufmerksam das kurzweilige Geschehen auf der Bühne. Eigens für das Konzert gestaltete, aussagekräftige Bilder, die den Hergang der Geschichte zeigten, untermalten die Aufführung und sorgten, zusammen mit dekorativem Kerzenschein für eine behagliche Atmosphäre, in der sich alle Gäste wohlfühlen konnten. Abschließend kamen die Protagonisten und Gäste bei kühlen Getränken, wie Sekt oder Orangensaft noch miteinander ins Gespräch. Es klang eine große Zufriedenheit über den Abend durch.

 

Eine leuchtende Farbenpracht

Auch in diesem Jahr gestalteten die Bewohner des Senioren-Park carpe diem  Neukirchen Vluyn gemeinsam mit der sozialen Betreuung, einen Maikranz. Der Maikranz wurde mit bunten, wetterbeständigen Segelbändern geschmückt.

Viele Bewohner beteiligten sich und erfreuten sich an der bunten Farbenpracht.

Der geschmückte Kranz wurde in Zusammenarbeit mit  der Haustechnik am Fahnenmast gehisst und von einer Blaskapelle am Abend des 30. April 2017 eingeweiht.

Die leuchtenden Farben sind ein echter Hingucker!

 

 

 

Gemeinsames Musizieren mit der Kita Garzweiler im Senioren-Park carpe diem Jüchen

Durch die Fenster des Senioren-Parks Jüchen erkannte man dicke Regenwolken und der Wetterbericht im Radio ließ verregnete Stunden verlauten…

Doch schlechte Laune konnte am vergangen Montagmorgen unmöglich aufkommen, denn heute stand Besuch vor der Tür: Die Kinder der Kita Garzweiler kamen.

Am 8. Mai, besuchte die Kita Garzweiler unsere Bewohner zum gemeinsamen Singen und Musizieren und brachte viel Fröhlichkeit in die Gesichter der Bewohner. Bewohner, die sonst eher zurückhaltend sind, lachten plötzlich herzhaft und klatschten interessiert in die Hände. Von der Gitarre begleitet, sangen die Kinder gemeinsam mit den Bewohnern neue und altbekannte, schöne Frühlingslieder. Hierbei tanzten sie zum „Flo-Lied“ oder schenkten sich gegenseitig eine Umarmung, zum Zeichen ihrer Freundschaft. Das gemeinsame Musizieren ist nur eine von unseren vielen Nachbarschafts-Aktionen, bei denen Jung und Alt zusammen-kommen: Bereits in der Osterzeit trafen sich die Kinder der Kita Garzweiler mit unseren Bewohnern zum gemeinsamen Eier bemalen und für die Zukunft ist ein gemeinsamer Sport und Gymnastik Vormittag geplant.

Der Senioren-Park carpe diem Jüchen bedankt sich ganz herzlich für die liebevolle und schöne Zusammenarbeit bei den Kindern und ihren Erzieherinnen.

Auslug in den botanischen Garten.

Bei schönstem Sonnenschein stand gestern ein Ausflug in den botanischen Garten im benachbarten Gütersloh an. Die Pflanzenvielfalt faszinierte unsere Bewohner/innen und Kollege/innen. So etwas Schönes nicht weit von uns entfernt – den Ausflug werden wir gerne wiederholen.

Alle genossen diesen tollen Nachmittag und kamen gut gelaunt und voller toller Eindrücke in unsere Einrichtung zurück.

Da lachen ja die Hühner

Senioren-Park carpe diem Dabringhausen I Mai 2017

„Da lachen ja die Hühner“, mag sich so mancher Bewohner schon gedacht haben. „Da kommt die wieder mit ihrer roten Nase, ihrer kleinen Gitarre, den bunten Kleidern und ihrem Blödsinn, den sie immer im Kopf hat“.

Seit Januar 2016 gehöre ich nun fest zum Programm: Irrmi, der (Klinik-)Clown. Einmal im Monat bin ich für drei Stunden unterwegs in der ersten und zweiten Etage im Seniorenpark carpe diem.

Wegen mir müssen weder Stuhlkreise vorbereitet noch Bewohner herbei geschoben werden. Ich gehe durch das Haus und nehme die Situationen und Begegnungen, wie sie sich ergeben. Ich treffe hier auf eine Gruppe, die gerade Kaffee und Kuchen verspeist, und da auf ein paar Bewohner, die auf dem Sofa ein Schwätzchen halten. Oft werde ich aufgefordert, zu singen. Und das tun wir dann gemeinsam, denn singen verbindet die Herzen und weckt Erinnerungen an alte Zeiten. Es ist erstaunlich, denn auch demente Menschen können oft viele Strophen alter Volkslieder auswendig. Manchmal ergibt sich auch spontan ein Gespräch über ein nicht geplantes Thema. Wie ist Irrmi gekleidet? Gerne nehme ich Modetipps entgegen und stelle mich auch der Kritik, wenn mich jemand „unmöglich“ findet.

Einen Schwerpunkt meiner Arbeit bilden die Besuche derjenigen Bewohner, die bettlägerig sind und wenig Besuch bekommen. Dann versuche ich, einen Sonnenstrahl in das Zimmer zu bringen. Mittlerweile sind mir viele Bewohner so ans Herz gewachsen, dass wir uns miteinander sehr über das Wiedersehen freuen. Es spielt dabei keine Rolle, ob seit der letzten Begegnung schon mehr als ein Monat vergangen ist. Da das Herz bekanntlich nicht dement wird, erkennen mich auch fortgeschritten demente Menschen wieder. Und dann wird an die letzte Begegnung angeknüpft, es wird miteinander gelacht und es werden Geschichten erzählt aus der großen Welt da draußen.

So manch Außenstehender mag sich wundern, denn es gibt auch Gespräche ohne „Sinn und Verstand“. Aber genau darum geht es, wenn Clowns und demente Menschen zusammen kommen: um Begegnungen auf Augenhöhe, die ganz im Hier und Jetzt stattfinden. Und die,
die Welt für einen kurzen Moment verzaubern.

Sportlich in den Frühling!

Aktive Gesundheitsförderung, Reduzierung von Fahrtkosten, keine nervige Parkplatzsuche und noch einen positiven Beitrag zum Umweltschutz?
Das ist nun für unsere Mitarbeiter möglich.
Durch einen unternehmensweit abgeschlossenen Rahmenvertrag können carpe diem’ler künftig Fahrräder zu speziellen Konditionen leasen.

Die Auswahl ist groß. Über 30 Topmarken mit mehr als 1600 Bikes stehen zur Wahl.
Darunter, neben Einstiegsrädern, auch die neuesten Elektro Moutainbikes.
Kollegen mit gesundheitlichen Einschränkungen profitieren durch die Auswahl von speziellen Dreirad-Bikes von dieser Zusatzleistung.
 

Um die Fahrräder den Kollegen vorzustellen, tourt ein Showtruck – beladen mit unterschiedlichsten Bikes – durch unsere Senioren-Parks. Alle Fahrräder können während einer Probefahrt auf Herz und Nieren getestet werden.

Wir freuen uns auf die ersten Auslieferungen!