Archiv des Autors: carpe diem News

Wies’n Gaudi in Neukirchen-Vluyn

Zur Wies’n Gaudi, also unserem kleinen, aber feinen Oktoberfest, luden wir am Freitag, dem 22. September 2017 ein. Natürlich war unser Cafe „Vier Jahreszeiten“ blau-weiß geschmückt und in diesem Jahr hatten wir sogar eine 100% Steigerung der Dirndl Quote! Ob sich das beim nächsten Oktoberfest noch steigern lässt? Besonders toll fanden wir, dass sogar eine Bewohnerin ihr Dirndl im Schrank wieder entdeckte und es passte wie angegossen!

In diesem Jahr feierten wir ein äußerst musikalisches Oktoberfest. Das Team der Ergo bildete das fesch anzusehende Almdudler Trio. Mit Servus, Grüezi und Hallo begrüßten sie unsere Bewohner, die Wies’n Gäste. Und diese stimmten tat- und singkräftig beim Schneewalzer, Kufsteinlied und natürlich den Bervagabunden mit ein. Danach brauchten wir erstmal eine Verschnaufpause; Apfelschorle und Bier befeuchteten die durstigen Kehlen. Ein bayerisches Quiz verkürzte uns die Atempause, bis wir wieder sangesfreudig gemeinsam alte Wies’n Hits schmetterten.

Zum Abendessen erwartete uns eine zünftige Brotzeit! Und danach sangen wir Lieder zum Schunkeln und zum Erinnern an glückliche Zeiten. Viel zu schnell verging die Zeit und wir hätten alle gern noch ein bisschen länger auf unserer Wies’n verweilt!

Servus, bis zur nächsten Wies’n!

Herbstfest im Senioren-Park Minden

 

Das diesjährige Herbst-/Erntedankfest wurde nach der Begrüßung durch unsere Einrichtungsleitung Fr. Müller von unserem carpe diem Singkreis eröffnet. Die herbstlichen Lieder kündigten den nun kommenden Herbst an.

 

 

Pfarrerin Frau Binder,evangelische Kirchengemeinde Minden, hielt dann  einen Gottesdienst zum Thema ,,Danke“. Es wurde für die Ernte aber auch für die vielen anderen Dinge im Leben gemeinsam gedankt.

Sie wurde von zwei Musikerinnen ihrer Gemeinde unterstützt, die auf E-Piano und Querflöte den Gesang untermalten, aber auch klassische Stücke zwischen während der Andacht einbrachten.

 

 

Nach der gemeinsamen Andacht konnten wir uns dann über frisch gebackenen Zwiebelkuchen aus unserer Küche freuen. Bei einem (oder zwei) Gläschen Wein wurde der gesellige Teil der Veranstaltung eingeleitet.

 

Bei Musik von Willy Schneider wurde getreu seines Liedes ,,Schütt die Sorgen in ein Gläschen Wein“ der Alltag vergessen und ausgiebig gefeiert.

Und um zu feiern muss man auch nicht noch einmal zwanzig sein (Willy Schneider´s ,,Man müsste noch mal zwanzig sein“) denn auch im fortgeschrittenen Alter stehen wir den jungen Menschen beim Feiern in nichts nach.

Tierisch was los in Weilrod Hasselbach

Sommerfest im Senioren-Park carpe diem in Weilrod Hasselbach am 19.08.2017.

Der Wettergott hat es gut mit uns gemeint, es war zwar kühl, aber es blieb trocken und so konnte das Sommerfest wie geplant draußen stattfinden. Es wurde viel gesungen und gelacht, das Betreuungsteam hat sich viele Mitmachangebote ausgedacht für alt und jung. So kamen nicht nur die Kinder auf ihre Kosten bei  Olympiade, bei dem Besuch von Pferden, Tauben und Kaninchen sondern es wurde auch das Kinderschminken kurzerhand auch zum Seniorenschminken.

Bringt der Storch die Babys?

In außergewöhnlicher Vielfalt wird in dem historischen Gebäude von 1701 des Westfälischen Storchenmuseums das Thema Störche präsentiert. Der sogenannte Weißstorch ist jedem Kind ein Begriff gewesen. Und jeder kennt die Geschichte vom Storch der die Kinder bringt. Eine Teilnehmerin berichtet, wie sie als Kind Zucker und Brot auf die Fensterbank gelegt hat, um ein Geschwisterchen zu bekommen. Mit Erfolg!

Sehr beeindruckt waren wir von dem mächtigen Storchennest, das in der Nachbarschaft des Museums abgebaut wurde, da es mit inzwischen fast 1000 Kilo zu schwer für den Schornstein wurde auf dem die Störche auch weiter in einem neuen Nest nisten.

Neben zahlreichen Abbildungen, Foto´s und Berichten umfasst die Ausstellung auch diverse Ansichtskarten und Cartoons zum Thema.

Nach der sehr informativen Führung freuten wir uns sehr über ein Stück hausgemachte Torte und einen leckeren Kaffe.

Leselust & Gaumenfreude in Minden

Kulinarischer Fontane Abend

„Bei Lichte besehen sind Ruhe und Glück überhaupt dasselbe“
                                                                                                                          -Theodor Fontane

Der Senioren-Park carpe diem Minden veranstaltete gemeinsam mit der Journalistin und Dozentin Angelika Hornig ein Literatur-Event.

Auszüge aus Theodor Fontanes Werken, Briefen, Anekdoten, biographischen Details und kleine kulinarische Köstlichkeiten aus der Berlin-Brandenburger Küche wurden an einer hübsch gedeckten Tafel im Café und Restaurant ,,Vier Jahreszeiten“ genossen.

Die Teilnehmer lobten den Abend als Genuss für den Gaumen und als niveauvoller Unterhaltung für den Geist.

Alzheimer- Schreckgespenst oder Lebensform

lautete der Titel der Auftaktveranstaltung des Lions Clubs Usingen- Saalburg.  

Der Senioren-Park carpe diem Weilrod- Hasselbach als Mitglied des Demenznetzwerkes Usinger Land war bei diesem gut besuchten Vortrag aktiv mit einem Stand vertreten. Prof. Dr. Walter Müller von der Goethe Uni in Frankfurt stellte in seinem Vortrag: „Ginkgo und Co- was hilft bei Alzheimer“ ernüchternd fest, dass die medikamentöse Hilfe noch nicht die erwartete Wirkung im Kampf gegen die Alzheimer Demenz bringt. Umso mehr sind Hilfen für Angehörige gefragt, die durch unterschiedliche Angebote des Demenznetzwerkes vorgestellt wurden. So eben auch die stationären Angebote unserer Einrichtung in Weilrod. Die Werkarbeiten unserer Männergruppe stießen dabei auf  großes Interesse.

Unterstützung der Rommerskirchener Tafel

Am 28.07.2017 war es wieder soweit, dass wir der Rommerskirchener Tafel e.V. die im Rahmen des Sommerfestes – inzwischen traditionell – gesammelten Geldspenden für das Kuchen– und Kaffeebüffet übergeben konnten.

Frau Heike Hendrich nahm als 1. Vorsitzende die Spende entgegen und dankte Ihnen, liebe Bewohnerinnen und Bewohner, allen sehr herzlich.

Die Rommerskirchener Tafel unterstützt mit Ihren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch großen persönlichen Einsatz und Engagement hilfebedürftige Menschen und Familien in der Gemeinde.

Wir freuen uns sehr, mit dieser Spende wieder einen kleinen Beitrag leisten zu können.

Wir besuchen das Weltfest des Pferdesports – den CHIO

Auch in diesem Jahr besuchten wir wieder das große Reitturnier in Aachen, den CHIO. Die Freude war groß und so fuhren wir am Freitag in die Soers nach Aachen.

Zunächst schlenderten wir über das Gelände schauten und einige Kutschen an und gelangten schließlich in große Reitstadion.
Dort fand grade der große Preis von Nordrhein-Westfahlen statt. Von unseren Plätzen hatten wir eine gute Sicht auf das Geschehen und konnten die Reiter sehen, die wir bislang nur aus dem Fernsehen kannten. Zum Ende gab es noch ein besonderes Highlight. Die Aachener Reiterstaffel stand am Ausgang und wir durften die Pferde streicheln. Das war für einige Bewohner eine ganz besondere Erfahrung, sie hatten noch nie ein Pferd angefasst. Glücklich und zufrieden machten wir uns dann auf den Heimweg. Aber nächstes Jahr, kommen wir bestimmt wieder.

Das Schaufenster Mettmann zu Gast in unserem Senioren-Park

Der Pflegeheimskandal im
Kreis – Das Schaufenster fragte beim Carpe Diem nach

„Wir kontrollieren ständig“

Mettmann. Luise Graf (87) hat vor gut zwei Jahren eine ganz bewusste
Entscheidung getroffen: Ich gehe in ein Pflegeheim.

Wohnbereichsleiterin Nebahat Arslan und Bewohnerin Luise Graf sind mit der
Zeit gute Freundinnen geworden. FOTO: TB

Seitdem fühlt sich die Seniorin sichtlich wohl in ihren neuen vier Wänden im Senioren Park Carpe Diem. Dass sie die Räumlichkeiten als ihr neues Zuhause akzeptiert hat, liegt nicht zuletzt an dem Engagement der Mitarbeiter. „Wir verbringen den Tag zusammen. Hier wird viel geboten und ich bin gerne in der Gemeinschaftsküche und packe mit an, wenn Hilfe benötigt wird.

 

Ich stehe bereits um fünf Uhr morgens auf und koche Kaffee für die Nachtschicht. Das macht mir Freude“, so die rüstige Dame, die jahrelang
als Köchin gearbeitet hat. Luise Graf ist nur ein Beispiel von zahlreichen Senioren, die in einem Pflegeheim einen Ort der Ruhe und des Ankommens gefunden haben. Dass sich die Bewohner wohl fühlen, ist auch oberste Priorität für Heimleiter Volker Paikert. Trotz negativer Presse, die besonders in kürzester Vergangenheit durch einen Bericht der Heimaufsicht für den Kreis Mettmann veröffentlicht
wurde, sieht Paikert die Marke „Pflegeheim“ noch immer als Erfolgsmodell. „Warum soll man aus negativer Kritik nicht etwas Positives lernen Ein solcher Bericht veranlasst auch Bewohner und Angehörigen dazu, genauer im eigenen Pflegeheim hinzugucken.“

Im Carpe Diem wird Wert auf Transparenz gelegt. Mit dem Gütesiegel „Der grüne Haken“ hat sich die Einrichtung bereit erklärt, unabhängige Kontrollen durchführen zu lassen, die besonders auf die Lebensqualität der Bewohner ausgerichtet ist. Auch weitere Einrichtungen der Kreisstadt haben dieses Angebot angenommen und ihr Haus für freiwillige Kontrollen geöffnet. „Es geht bei der Untersuchung darum, wie sich die Bewohner fühlen. Fühlen sie sich wertgeschätzt, gut versorgt und akzeptiert?“, erklärt Paikert. Der Begriff „Kunde“ ist im Arbeitsalltag allgegenwärtig. „Wir halten den Dienstleistungsgedanken stets aufrecht.“ Dass es, wie im Bericht der Heimaufsicht, zu Beschäftigungen von vorbestraften Personen kommen kann, wird vom carpe diem überprüft. „Das Gesetz sieht vor, dass alle fünf Jahre ein polizeiliches Führungszeugnis vorgelegt werden muss. Des Weiteren holen wir freiwillig alle zwei Jahre eine eidesstattliche Erklärung von unseren Mitarbeitern ein, die besagt, dass keine Straftaten vorliegen.“ Dass es trotzdem zu einem Verstoß kommen konnte, ist für Paikert nachvollziehbar. „Wer Vorstrafen hat, versucht diese so gut es geht, zu verstecken.“ Für ihn steht fest, dass sich die Pflegeeinrichtungen besonders in den letzten zehn Jahren größtenteils zum positiven gewandelt haben. Das liegt mitunter an dem neuen
Wohn- und Teilhabegesetz (WTG) des Landes NRW, welches 2008 in Kraft gesetzt wurde.

Besonders der Aspekt des Beschwerdemanagements wurde dabei klarer definiert. „In unserer Einrichtung versuchen wir auf Beschwerden direkt zu reagieren. Wir möchten den Wünschen und Anliegen der
Angehörigen und der Bewohner gerecht werden.“ Auch die Kontrollen in diesem Bereich sind stärker fokussiert worden. „Die Bewohner sollen hinterfragen, Anregungen schaffen und mitreden können. Dafür ist ein solches Gesetz geschaffen worden.“

Ein weiterer positiver Aspekt ist laut Paikert die regelmäßige Schulung des Fachpersonales. Im Carpe Diem ist ein 60 prozentiger Fachkraftanteil zu finden. Zudem bildet das Haus für die eigenen Reihen in vier Ausbildungsberufen aus. „Derzeit beschäftigen wir 20 Azubis. 15 Auszubildende sind allein in der Pflege zu finden.
Da sich diese Arbeitskräfte nicht auf dem Personalschlüssel niederschlagen, haben wir zusätzliche Unterstützung in den Bereichen“, verrät Paikert das Konzept.

Zufriedenheit, die sich wiederum auf die Bewohner auswirken soll. „Wenn ich mich bei der Arbeit wohl fühle, kann ich dieses Gefühl auch ausstrahlen.“

Eine Aussage, die von Nebahat Arslan, Wohnbereichsleiterin, nur unterschrieben werden kann. „Wir nehmen die Bedürfnisse unserer Bewohner ernst. Nur so funktioniert ein harmonisches Zusammenleben.“ Und auch Luise Graf weiß abschließend: „In einem Pflegeheim lebe ich gemeinsam mit Freunden!“ So sollte es auch sein!

(Schaufenster Mettmann/TB)

Nachbarschaftsfest in Neukirchen-Vluyn

„Der Wettergott meint es nicht gut mit uns“, war die einhellige Meinung der Kollegen und Kolleginnen, die mit Regenjacke ausgerüstet am Samstag, dem 24. Juni, pünktlich zum Aufbau für unser Nachbarschaftsfest erschienen. Verständlicherweise, denn die düsteren Wolken und der kräftige Wind ließen nichts Gutes erahnen. „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“, könnte man entgegensetzen, denn die Entscheidung, dem Wetter zu trotzen und das Fest auf dem schönen Mehrgenerationenspielplatz stattfinden zu lassen, war am Ende genau die richtige.

Pünktlich zum Beginn des Festes hellte es sich etwas auf, und die Bewohner des Hauses wurden gut gewappnet gegen die kühle Luft zum Platz begleitet. Dort wartete schon ein Musik-Duo, Vater und Sohn, mit Akkordeon und Geige. Zugegeben, Anne-Sophie Mutter beherrscht das Violinenspiel besser, aber die meisten Gäste und Bewohner hatten ihre Freude an den „Straßenmusikanten“. Es ist schließlich auch noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Das muntere Stimmengewirr von Angehörigen, Nachbarn und Freunden, das nun ertönte, lässt darauf schließen, dass es recht gesellig zuging an diesem Nachmittag. Zur guten Stimmung trugen nicht nur der leckere Kuchen und die Wurstwaren nach polnischer Rezeptur bei, sondern auch das gemeinsame Singen und schließlich ein kleines Tänzchen, das per Mikrophon animiert wurde. Da kam bei dem Einen oder Anderen ein gewisses „Gemeinschaftsgefühl“ auf, und darum geht es doch beim Nachbarschaftsfest, oder?