danksagung – Hellenthal

Liebe Angehörige,

lieber Angehöriger,

seit März 2020 ist nichts mehr so wie es war. Das öffentliche Leben wurde stufenweise heruntergefahren und so auch unser Senioren-Park Hellenthal.

Gemeinsame Besuche – gemeinsame Veranstaltungen – gemeinsam lachen und singen – ein tägliches Miteinander. Der Kontakt zu sehr vertrauten, wichtigen und liebgewonnenen Bezugspersonen wurde erst einmal auf unbestimmte Zeit gekappt. Dabei ist es genau die Nähe, die doch ein zentrales Grundbedürfnis unserer Bewohnerinnen und Bewohner sind. Sie wurden von einem Tag auf den nächsten stark eingeschränkt.

Wie mit dieser Situation umgehen?

Wir haben alle Hebel in Bewegung gesetzt, um mit dieser Schocksituation irgendwie umgehen zu können. Und wir haben von außen ganz viel Unterstützung erfahren. Ein persönlich vorbeigebrachtes Osterkörbchen oder gebastelte Briefe mit einem Wort Gottes, Weihnachtsgeschenke für jeden Bewohner von der Arbeiterwohlfahrt, dem Kindergarten Roggendorf, der deutschen Pfadfinderschaft St. Georg Stamm Hellenthal/Eifel, der Jugendherberge Hellenthal, dem Jugendrotkreuz Hellenthal, und den Zeugen Jehovas, was haben wir uns über diese menschlichen Gesten gefreut. Wie wertvoll n diesem Ausnahmezustand.

Und inzwischen?

Wir sind in einer neuen Realität angekommen, wo man mit einem Virus leben muss, von dem man noch nicht weiß, wann die Gefahr gebannt ist. In Zeiten in denen es alltäglich geworden ist, dass man mit ungutem Gefühl im Bauch auf die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis schaut und hofft, dass es nicht wieder neue Erlasse gibt, die uns zwingen weitere Einschränkungen vorzunehmen.

Wir haben ein bisschen gelernt mit dieser neuen Realität umzugehen. Wir alle haben mit viel Einsatz und Herzblut einen gemeinsamen Weg gesucht, um Besuche und menschliche Nähe zu ermöglichen. Und mit wir, meinen wir Sie auch im Besonderen.

Wir sagen DANKE! … an Sie, unsere Angehörigen und Freunde unserer Bewohnerinnen und Bewohner, die in Zeiten von Kontakteinschränkungen, Besuchsverboten, Terminvergaben und regelmäßigen Testungen Verständnis für die Maßnahmen gezeigt haben. Sie haben mit uns die vielen schwierigen Situationen mit Herz und Verstand gemeistert. Ohne Ihre Geduld und Ihre Mitarbeit wären wir nicht so gut durch die Pandemie gekommen.

Ja, unsere Angehörigen haben großen Anteil daran, dass wir bisher ohne einen positiven Corona-Fall die Zeit gemeistert haben. Das war uns nur möglich, weil Sie uns unterstützt haben, auf ihre ganz persönliche Art und Weise. Einmal als Mutmacher, aber auch als Zuhörer und Verständnisträger. Sie haben ausgehalten, sich das ein und andere Mal gefügt, sich beruhigen lassen und haben uns Ihr Vertrauen geschenkt.

An dieser Stelle bleibt uns nur noch Danke zu sagen. Für die unbeschreiblich vielen und bewegenden Zeichen der Solidarität und Unterstützung, die wir von Ihnen erfahren haben.

Vielen Dank!

Ramona Dierkes
Einrichtungsleitung