Bringt der Storch die Babys?

In außergewöhnlicher Vielfalt wird in dem historischen Gebäude von 1701 des Westfälischen Storchenmuseums das Thema Störche präsentiert. Der sogenannte Weißstorch ist jedem Kind ein Begriff gewesen. Und jeder kennt die Geschichte vom Storch der die Kinder bringt. Eine Teilnehmerin berichtet, wie sie als Kind Zucker und Brot auf die Fensterbank gelegt hat, um ein Geschwisterchen zu bekommen. Mit Erfolg!

Sehr beeindruckt waren wir von dem mächtigen Storchennest, das in der Nachbarschaft des Museums abgebaut wurde, da es mit inzwischen fast 1000 Kilo zu schwer für den Schornstein wurde auf dem die Störche auch weiter in einem neuen Nest nisten.

Neben zahlreichen Abbildungen, Foto´s und Berichten umfasst die Ausstellung auch diverse Ansichtskarten und Cartoons zum Thema.

Nach der sehr informativen Führung freuten wir uns sehr über ein Stück hausgemachte Torte und einen leckeren Kaffe.

Leselust & Gaumenfreude in Minden

Kulinarischer Fontane Abend

„Bei Lichte besehen sind Ruhe und Glück überhaupt dasselbe“
                                                                                                                          -Theodor Fontane

Der Senioren-Park carpe diem Minden veranstaltete gemeinsam mit der Journalistin und Dozentin Angelika Hornig ein Literatur-Event.

Auszüge aus Theodor Fontanes Werken, Briefen, Anekdoten, biographischen Details und kleine kulinarische Köstlichkeiten aus der Berlin-Brandenburger Küche wurden an einer hübsch gedeckten Tafel im Café und Restaurant ,,Vier Jahreszeiten“ genossen.

Die Teilnehmer lobten den Abend als Genuss für den Gaumen und als niveauvoller Unterhaltung für den Geist.

Alzheimer- Schreckgespenst oder Lebensform

lautete der Titel der Auftaktveranstaltung des Lions Clubs Usingen- Saalburg.  

Der Senioren-Park carpe diem Weilrod- Hasselbach als Mitglied des Demenznetzwerkes Usinger Land war bei diesem gut besuchten Vortrag aktiv mit einem Stand vertreten. Prof. Dr. Walter Müller von der Goethe Uni in Frankfurt stellte in seinem Vortrag: „Ginkgo und Co- was hilft bei Alzheimer“ ernüchternd fest, dass die medikamentöse Hilfe noch nicht die erwartete Wirkung im Kampf gegen die Alzheimer Demenz bringt. Umso mehr sind Hilfen für Angehörige gefragt, die durch unterschiedliche Angebote des Demenznetzwerkes vorgestellt wurden. So eben auch die stationären Angebote unserer Einrichtung in Weilrod. Die Werkarbeiten unserer Männergruppe stießen dabei auf  großes Interesse.

Sommerfest in Bensberg

Die Mitarbeiter und Bewohner des Senioren-Parks carpe diem Bensberg können auf ein vergnügliches Sommerfest mit hervorragendem Hochsommerwetter zurückblicken.

Ein besonderer Nachmittag im Juli brachte sie in den Trubel eines bunten Jahrmarktes, der mit vielen liebevoll gestalteten Attraktionen aufwartete. So konnten alle Interessierten ihr Glück beim Dosen werfen, Enten angeln oder „Nägel kloppen“ versuchen. An einem Süßigkeiten Stand kamen Naschkatzen auf ihre Kosten und konnten sich, wie früher, eigene Bonbontütchen zusammenstellen lassen, oder das Erzeugnis eines Schokobrunnens genießen. Beim Glücksradstand warteten viele attraktive Preise auf die Gewinner. Sehr amüsant war eine für das Fest vorbereitete Tanzeinlage. Bei Trude Herrs bekanntem Schlager „Ich will keine Schokolade“ begaben sich einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter lautem Gelächter, kreativ kostümiert, in die Rolle des anderen Geschlechtes. Leckeres Grillfleisch, kühle Getränke und Slush-Eis durften bei der Witterung nicht fehlen und erfreuten Gaumen draußen auf der Terrasse oder im bunt hergerichteten Saal des Restaurants „Vier Jahreszeiten.“ Ein Saxophon-Konzert rundete dieses kurzweilige Sommerfest ab und lud zum Mitsingen und auch zu spontanen Tänzen ein.

Unterstützung der Rommerskirchener Tafel

Am 28.07.2017 war es wieder soweit, dass wir der Rommerskirchener Tafel e.V. die im Rahmen des Sommerfestes – inzwischen traditionell – gesammelten Geldspenden für das Kuchen– und Kaffeebüffet übergeben konnten.

Frau Heike Hendrich nahm als 1. Vorsitzende die Spende entgegen und dankte Ihnen, liebe Bewohnerinnen und Bewohner, allen sehr herzlich.

Die Rommerskirchener Tafel unterstützt mit Ihren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch großen persönlichen Einsatz und Engagement hilfebedürftige Menschen und Familien in der Gemeinde.

Wir freuen uns sehr, mit dieser Spende wieder einen kleinen Beitrag leisten zu können.

Wir besuchen das Weltfest des Pferdesports – den CHIO

Auch in diesem Jahr besuchten wir wieder das große Reitturnier in Aachen, den CHIO. Die Freude war groß und so fuhren wir am Freitag in die Soers nach Aachen.

Zunächst schlenderten wir über das Gelände schauten und einige Kutschen an und gelangten schließlich in große Reitstadion.
Dort fand grade der große Preis von Nordrhein-Westfahlen statt. Von unseren Plätzen hatten wir eine gute Sicht auf das Geschehen und konnten die Reiter sehen, die wir bislang nur aus dem Fernsehen kannten. Zum Ende gab es noch ein besonderes Highlight. Die Aachener Reiterstaffel stand am Ausgang und wir durften die Pferde streicheln. Das war für einige Bewohner eine ganz besondere Erfahrung, sie hatten noch nie ein Pferd angefasst. Glücklich und zufrieden machten wir uns dann auf den Heimweg. Aber nächstes Jahr, kommen wir bestimmt wieder.

Das Schaufenster Mettmann zu Gast in unserem Senioren-Park

Der Pflegeheimskandal im
Kreis – Das Schaufenster fragte beim Carpe Diem nach

„Wir kontrollieren ständig“

Mettmann. Luise Graf (87) hat vor gut zwei Jahren eine ganz bewusste
Entscheidung getroffen: Ich gehe in ein Pflegeheim.

Wohnbereichsleiterin Nebahat Arslan und Bewohnerin Luise Graf sind mit der
Zeit gute Freundinnen geworden. FOTO: TB

Seitdem fühlt sich die Seniorin sichtlich wohl in ihren neuen vier Wänden im Senioren Park Carpe Diem. Dass sie die Räumlichkeiten als ihr neues Zuhause akzeptiert hat, liegt nicht zuletzt an dem Engagement der Mitarbeiter. „Wir verbringen den Tag zusammen. Hier wird viel geboten und ich bin gerne in der Gemeinschaftsküche und packe mit an, wenn Hilfe benötigt wird.

 

Ich stehe bereits um fünf Uhr morgens auf und koche Kaffee für die Nachtschicht. Das macht mir Freude“, so die rüstige Dame, die jahrelang
als Köchin gearbeitet hat. Luise Graf ist nur ein Beispiel von zahlreichen Senioren, die in einem Pflegeheim einen Ort der Ruhe und des Ankommens gefunden haben. Dass sich die Bewohner wohl fühlen, ist auch oberste Priorität für Heimleiter Volker Paikert. Trotz negativer Presse, die besonders in kürzester Vergangenheit durch einen Bericht der Heimaufsicht für den Kreis Mettmann veröffentlicht
wurde, sieht Paikert die Marke „Pflegeheim“ noch immer als Erfolgsmodell. „Warum soll man aus negativer Kritik nicht etwas Positives lernen Ein solcher Bericht veranlasst auch Bewohner und Angehörigen dazu, genauer im eigenen Pflegeheim hinzugucken.“

Im Carpe Diem wird Wert auf Transparenz gelegt. Mit dem Gütesiegel „Der grüne Haken“ hat sich die Einrichtung bereit erklärt, unabhängige Kontrollen durchführen zu lassen, die besonders auf die Lebensqualität der Bewohner ausgerichtet ist. Auch weitere Einrichtungen der Kreisstadt haben dieses Angebot angenommen und ihr Haus für freiwillige Kontrollen geöffnet. „Es geht bei der Untersuchung darum, wie sich die Bewohner fühlen. Fühlen sie sich wertgeschätzt, gut versorgt und akzeptiert?“, erklärt Paikert. Der Begriff „Kunde“ ist im Arbeitsalltag allgegenwärtig. „Wir halten den Dienstleistungsgedanken stets aufrecht.“ Dass es, wie im Bericht der Heimaufsicht, zu Beschäftigungen von vorbestraften Personen kommen kann, wird vom carpe diem überprüft. „Das Gesetz sieht vor, dass alle fünf Jahre ein polizeiliches Führungszeugnis vorgelegt werden muss. Des Weiteren holen wir freiwillig alle zwei Jahre eine eidesstattliche Erklärung von unseren Mitarbeitern ein, die besagt, dass keine Straftaten vorliegen.“ Dass es trotzdem zu einem Verstoß kommen konnte, ist für Paikert nachvollziehbar. „Wer Vorstrafen hat, versucht diese so gut es geht, zu verstecken.“ Für ihn steht fest, dass sich die Pflegeeinrichtungen besonders in den letzten zehn Jahren größtenteils zum positiven gewandelt haben. Das liegt mitunter an dem neuen
Wohn- und Teilhabegesetz (WTG) des Landes NRW, welches 2008 in Kraft gesetzt wurde.

Besonders der Aspekt des Beschwerdemanagements wurde dabei klarer definiert. „In unserer Einrichtung versuchen wir auf Beschwerden direkt zu reagieren. Wir möchten den Wünschen und Anliegen der
Angehörigen und der Bewohner gerecht werden.“ Auch die Kontrollen in diesem Bereich sind stärker fokussiert worden. „Die Bewohner sollen hinterfragen, Anregungen schaffen und mitreden können. Dafür ist ein solches Gesetz geschaffen worden.“

Ein weiterer positiver Aspekt ist laut Paikert die regelmäßige Schulung des Fachpersonales. Im Carpe Diem ist ein 60 prozentiger Fachkraftanteil zu finden. Zudem bildet das Haus für die eigenen Reihen in vier Ausbildungsberufen aus. „Derzeit beschäftigen wir 20 Azubis. 15 Auszubildende sind allein in der Pflege zu finden.
Da sich diese Arbeitskräfte nicht auf dem Personalschlüssel niederschlagen, haben wir zusätzliche Unterstützung in den Bereichen“, verrät Paikert das Konzept.

Zufriedenheit, die sich wiederum auf die Bewohner auswirken soll. „Wenn ich mich bei der Arbeit wohl fühle, kann ich dieses Gefühl auch ausstrahlen.“

Eine Aussage, die von Nebahat Arslan, Wohnbereichsleiterin, nur unterschrieben werden kann. „Wir nehmen die Bedürfnisse unserer Bewohner ernst. Nur so funktioniert ein harmonisches Zusammenleben.“ Und auch Luise Graf weiß abschließend: „In einem Pflegeheim lebe ich gemeinsam mit Freunden!“ So sollte es auch sein!

(Schaufenster Mettmann/TB)

Nachbarschaftsfest in Neukirchen-Vluyn

„Der Wettergott meint es nicht gut mit uns“, war die einhellige Meinung der Kollegen und Kolleginnen, die mit Regenjacke ausgerüstet am Samstag, dem 24. Juni, pünktlich zum Aufbau für unser Nachbarschaftsfest erschienen. Verständlicherweise, denn die düsteren Wolken und der kräftige Wind ließen nichts Gutes erahnen. „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“, könnte man entgegensetzen, denn die Entscheidung, dem Wetter zu trotzen und das Fest auf dem schönen Mehrgenerationenspielplatz stattfinden zu lassen, war am Ende genau die richtige.

Pünktlich zum Beginn des Festes hellte es sich etwas auf, und die Bewohner des Hauses wurden gut gewappnet gegen die kühle Luft zum Platz begleitet. Dort wartete schon ein Musik-Duo, Vater und Sohn, mit Akkordeon und Geige. Zugegeben, Anne-Sophie Mutter beherrscht das Violinenspiel besser, aber die meisten Gäste und Bewohner hatten ihre Freude an den „Straßenmusikanten“. Es ist schließlich auch noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Das muntere Stimmengewirr von Angehörigen, Nachbarn und Freunden, das nun ertönte, lässt darauf schließen, dass es recht gesellig zuging an diesem Nachmittag. Zur guten Stimmung trugen nicht nur der leckere Kuchen und die Wurstwaren nach polnischer Rezeptur bei, sondern auch das gemeinsame Singen und schließlich ein kleines Tänzchen, das per Mikrophon animiert wurde. Da kam bei dem Einen oder Anderen ein gewisses „Gemeinschaftsgefühl“ auf, und darum geht es doch beim Nachbarschaftsfest, oder?

Wein, Musik und Gaumenfreuden – carpe diem!

Seit einigen Jahren gibt es in Mettmann den sogenannten „Mettmanner Weinsommer“, bei dem namhafte Winzer, verbunden mit einem tollen musikalischen und kulinarischen Rahmenprogramm, ihre Weine zur Verkostung anbieten.

Einen Tag vor dem offiziellen Start dieses Events gibt es im Café-Restaurant „Vier Jahreszeiten in Mettmann eine öffentliche Weinprobe, die sich bei vielen Mettmannern und vor allem bei den Mietern und Bewohner mittlerweile auch schon großer Beliebtheit erfreut.

Seit Jahren kommen „unsere Winzer“ vom rheinhessischen Weingut „Hinter der Kirche“ und „Kochan und Platz“ von der Mosel und bieten in einer ausführlichen Weinprobe ihre edlen Tropfen an. Dazu bietet die Küchencrew Flammkuchen, Zwiebelkuchen oder einen gemischten Salat an. Die Weine können bestellt werden und werden zeitnah direkt ins Haus geliefert.

Vor der Weinprobe gehört es seit Jahren schon zum Programm, dass ein Konzert stattfindet. In den letzten Jahren war es immer der preisgekrönte Boogie-Jazz- und Bluespianist Ben Waters aus England. In diesem Jahr trat das Mettmanner Gesangsduo „Ernst und Miro“ auf. Mit ihren eindrücklichen Stimmen, ihrer wunderschönen Gitarrenbegleitung und vor allem ihrem Humor eroberten auch sie schnell die Herzen der Besucher.

Afrika ein Kontinent?! – Sommerfest im Carpe Diem Neukirchen Vluyn

Interessiert verfolgten die Bewohner die Bildpräsentation zum Thema Afrika einige Tage vor dem Fest, die uns auf das Sommerfest einstimmen sollte. Der zweitgrößte Kontinent des Planeten mit dem zweitgrößten Bevölkerungsanteil auf der Welt. Da staunte der ein oder andere nicht schlecht. Wir beschäftigten uns mit Ländern, mit Klimazonen, mit Pflanzen, Tieren und mit den Völkern Afrikas.

Und dann kam der große Tag , die Sonne schien und der Festplatz wurde geschmückt. Unter anderem mit überdimensional großen afrikanische Masken, die unter Beteiligung einiger Bewohner gestaltet wurden. Am Vormittag erhielten wir Besuch von einem afrikanischen Künstler in Begleitung zweier junger Damen, die uns den Trommelzauber näher bringen wollten. Makenda Williams ist gebürtig aus dem Kongo, lebt seit 20 Jahren in Deutschland und machte interessierte Bewohner und Mitarbeiter mit den afrikanischen Trommeln vertraut. Mit Djembé, Bongo und Chickenei wurde geprobt und dabei Gospel gesungen. Jeder konnte mitmachen und es gab schnell einen harmonischen Gesamteindruck.

Zurück auf dem Festplatz stieg uns der Duft von frisch Gegrilltem in die Nase. In Kombination mit afrikanischen Beilagen, wie z.B. „Lakalaka“ oder Erdnusssoße, aber auch mit einer klassischen Beilage wie z.B. Kartoffelsalat, wirkte alles sehr verlockend. Unsere Cocktailbar, geziert mit einer großen bunten Schale voll exotischer Früchte, musste nicht lange auf die ersten Gäste warten.

Zur Unterhaltung durfte dann auch gleich die Trommelgruppe aufspielen. Vielleicht war nicht jeder Gast von den Trommelrhythmen begeistert, aber die Trommler und eine Vielzahl der Gäste konnten nicht widerstehen und ließen dies durch wippende Füße, Hände oder Körper sichtbar werden. Einen besonderen Unterhaltungswert hatte die Fahrrad-Rikscha, die unsere Bewohner einmal rund um Neukirchen fuhr. Zum Abschluss wurde die Lostrommel für die Tombola geöffnet. Es dauerte nicht lange, da waren alle Lose vergriffen. Mit kleinen und großen Preisen ging der ein und andere vom Platz, aber vor allem mit einem Lächeln im Gesicht. So bunt war der Nachmittag – so bunt und vielfältig wie Afrika.