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Straßenverkehr ist ein Ärgernis

Waz-Lesercafé in Speldorf 29.11.2014 WAZ OnlineWAZ-Lesercafe

Speldorf.   Im WAZ-Lesercafé in Speldorf diskutierten die Besucher über die Zukunft des Depots, über Leerstände vor Ort oder über eine Querungshilfe für die Hansastraße. Über 50 Speldorfer waren der Einladung ins Restaurant des Senioren-Parks Carpe Diem gefolgt.

Besucherrekord beim WAZ-Lesercafé : Über 50 Besucher hatten sich am Mittwochnachmittag im Café-Restaurant des Senioren-Park Carpe Diem eingefunden, um über ihren Stadtteil zu berichten und, wie sich schnell zeigte, lebhaft zu diskutieren. Hauptsächlich um Verkehrsprobleme ging es, aber auch um das Depot, den Raffelbergpark oder die Fahrradwege.

Ein wenig skeptisch betrachten die Speldorfer die Ankündigung, dass ins Depot nun tatsächlich ein Rewe-Markt kommen soll. „Das wird doch wieder nichts“, erklärte ein WAZ-Leser frustriert, andere fanden: „Da müsste mehr rein, als nur ein Supermarkt. Früher war das schön, als es dort noch viele verschiedene Läden gab.“ Auch ein Café wünscht man sich vor Ort. Ein Gast meint, dass der „olle Straßenbahnwagen“ vor dem Depot unbedingt verschwinden müsse.

Erstmal nichts ändern wird sich dagegen an einem weiteren Leerstand, der viele Café-Besucher ärgert. Für das größere Gebäude an der Duisburger Straße, in dem einmal ein Accos-Laden war, hat sich auch nach etwa acht/neun Jahren immer noch kein Mieter gefunden – wie verlautet wegen der Miethöhe.

Verkehrssituation ist vielen Senioren ein Dorn im Auge

Die Verkehrssituation direkt vor dem neuen Senioren-Park Carpe Diem ist vielen Speldorfern ein Dorn im Auge. Das Überqueren der Hansastraße – etwa, um zu Aldi zu gelangen – sei hochgefährlich bis unmöglich. Zu schnelles Fahren und zu viel Lärm durch Lkw werden bemängelt. Warum in dieser Sache nicht schneller etwas unternommen werde, will man wissen. „Da muss erstmal einer verunglücken, bis was passiert“, klagt ein Bewohner des Seniorenzentrums. Eine Querungshilfe fordert man. In der Bezirksvertretung 3 war das schon Thema. BV-Frau Susanne Dodd (SPD) erläutert: „Die Straße soll in zwei Jahren komplett saniert werden, deshalb wird jetzt nach einer günstigen Zwischenlösung gesucht. Da die bisherigen Vorschläge der Verwaltung der BV nicht gefielen, beschäftigt sie sich noch mal damit. Es wird etwas geschehen.“ Mit auf den Weg gaben ihr die WAZ-Leser folgende Vorschläge: die Hansastraße zur Spielstraße zu machen, einen Zebrastreifen anzulegen, einfach eine Bauampel aufzustellen – sofort.

Weitere Knackpunkte im Verkehr: Lutherstraße, Hofackerstraße, Schmale Straße, Friedhofstraße und Heerstraße. Moniert werden zu viel Durchgangsverkehr, zu schnelles Fahren, zu schmale Gehwege, falsches Parken – und Ampelschaltungen auf der Duisburger Straße, die Staus produzieren.