Archiv der Kategorie: Wermelskirchen

„Blue sky and safe landing“

… blauer Himmel und sichere Landung

 Vortag von Hr. Reichert über das Hobby Fallschirmspringen in der Tagespflege des Senioren-Parks carpe diem in Wermelskirchen.img_0263

Jeden Monat findet in der Tagespflege ein Vortrag zu unterschiedlichen Themen statt. Diesmal stand ein nicht alltägliches Hobby im Vordergrund, das Fallschirmspringen. Herr Reichert begrüßte die anwesenden Tagesgäste mit den Worten „Blue sky and safe landing“. Der Wunsch aller Fallschirmspringer nach einem blauen Himmel und einer sicherer Landung.  Hr. Reichert hatte viele, für die Ausübung des Hobbys, notwendige Utensilien mitgebracht wie ein Höhenmesser, einen passenden Sprunganzug oder einen Helm. Natürlich durfte auch der wichtigste Gegenstand, ein Fallschirm, nicht fehlen. Hr. Schmitter, Einrichtungsleiter des Senioren-Parks, stellte sich gerne zu Demonstrationszwecken zu Verfügung. Herr Theis ein Tagesgast äußerte zum Abschluss des Vortrags: „ Wenn ich nur jünger wäre!“

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Oktoberfest in der Tagespflege des Senioren-Parks carpe diem in Wermelskirchen

„O zapft is“…lautete das traditionelle Motto zum Oktoberfest der Tagespflege des Senioren-Parks carpe diem in Wermelskirchen. Passend zum Motto wurden bayrische Schmankerln wie Weißwürstchen mit Brezeln, Haxen, Kartoffelsalat und Kaiserschmarren serviert.

Auch ein zünftiges Bier wurde gerne von einigen Gästen gezischt. Zum Höhepunkt des Festes trat ein „ bekanntes Volksmusikduo“ auf, welches die anwesenden Gäste zum Schunkeln und Mitklatschen animierte. Ein rundum gelungener Nachmittag.

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10 Jahre ambulanter Dienst Wermelskirchen – wir feiern Jubiläum!

14593594_882755551861767_1977149848_n-1Vor einem Jahrzehnt erweiterten wir unser Leistungsspektrum des Senioren-Parks carpe diem Wermelskirchen um einen ambulanten Dienst.
Heute, mit einem Kundenstamm von über 120 Klienten, blickt Frau Prause als Leiterin des ambulanten Dienstes auf komplexe Anfangsjahre zurück und freut sich gemeinsam mit Ihrem Team auf eine erfolgsversprechende Zukunft.

Gemeinsam mit dem ambulanten Dienst feierte auch Frau Prause ihr 10-jähriges Jubiläum bei carpe diem. Für die lange unternehmenstreue wurde die Kollegin von unserem geschäftsführenden Gesellschafter Herrn Schreiter ausgezeichnet.

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Geschäftsführer holt Kultur in den Seniorenpark

Rga Wermelskirchen I 07.09.2016 Von Domenica Holtkamp

Seit März leitet Alexander Schmitter das Carpe Diem.
Großen Erfolg hatte er schon mit einer Ausstellung im Haus.

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Viele Besucher im Carpe Diem, wie hier bei der 15 Jahre Feier, wünscht sich
Alexander Schmitter. © Michael Sieber

Als Geschäftsführer des Seniorenparks Carpe Diem hat Alexander Schmitter ein klares Ziel vor Augen: den Menschen auch im Alter die Möglichkeit geben, ein aktiver Teil der Gesellschaft zu sein. „Unser Haus soll als Ort der Begegnung wahrgenommen werden, wo verschiedene Generationen aufeinander treffen und Spaß miteinander haben“, erklärt der 46-jährige Wipperfürther, der im März als Einrichtungsleiter an der Adolf-Flöring-Straße anfing.
Mit Projekten und Veranstaltungen trat Schmitter mit dem Wunsch an, zu beweisen, dass das Carpe Diem viel mehr als eine Einrichtung für Pflegebedürftige ist. Das ist ihm gelungen.

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Alexander Schmitter. © Domenica Holtkamp

Weil viele Hausbewohner keine kulturellen Veranstaltungen außerhalb der Einrichtung besuchen können, hat Schmitter sich dazu entschieden solche Veranstaltungen einfach ins Haus zu holen. Demnächst sollen vierteljährlich Kunstausstellungen in der Hausgalerie stattfinden. Zuletzt präsentierte der Künstler Walter Wick seine Werke in den Räumen des Seniorenparks. Die Veranstaltung war ein Erfolg und lockte zahlreiche Besucher und Künstler an, die dadurch auch in Kontakt zu den Bewohnern traten.

„Die Idee, Kunstausstellungen bei uns zu veranstalten, hat wirklich viele Vorteile. Zum einen möchten wir den Künstlern aus der Umgebung eine Plattform bieten, zum anderen bringen wir ein Stück kulturelles Leben in unser Haus“, erzählt der Geschäftsführer. Neben den Kunstausstellungen finden auch verschiedene Konzerte der Musikschule in den Räumen des Seniorenparks statt. Außerdem macht das Carpe Diem beim Rosenmontagszug in Dabringhausen mit. „Wir haben einen eigenen Wagen“, erklärt Alexander Schmitter.

Haustiere kommen regelmäßig zum Einsatz

All das bedeute den Bewohnern sehr viel. „Für eine Pflegeeinrichtung ist es extrem wichtig, die Bedürfnisse der Menschen zu erkennen und sich danach zu richten“, betont der Wipperfürther. Aus diesem Grund befürwortet und fördert er auch die Haltung von Haustieren zu Therapiezwecken. In Wermelskirchen sowie in Dabringhausen haben die Bewohner die Möglichkeit, Kontakt zu den Tieren zu haben. Ziegen, Kaninchen aber auch Hühner und Hunde kommen regelmäßig zu Einsatz. Das sei nicht nur für die Bewohner eine schöne Erfahrung, es sei dazu auch ein wichtiger Anziehungspunkt für Kinder. „Wenn die Kindergärten zu Besuch kommen, möchten die Kinder unbedingt die Tiere sehen“, erzählt Schmitter.

Weitere Schwerpunkte seiner Arbeit setzte der Geschäftsführer bei der Ausweitung und Festigung der teilstationären Pflegeleistungen und der Bekämpfung von Personalmangel im Pflegebereich. Carpe Diem biete viele ambulante Leistungen, die die Angehörigen entlasten sollen. Leider kennen die meisten das Angebot noch nicht. So hat sich Schmitter der Aufgabe verschrieben, die Angehörigen über die verschiedenen Möglichkeiten der teilstationären Pflege zu informieren. Dafür bekommt er auch Unterstützung von der Stadt Wermelskirchen, die durch Infoveranstaltungen über das Thema aufklären möchte. „Wir haben hier einen optimales Netzwerk auf Stadtebene“, hebt der Geschäftsführer die gut funktionierende Zusammenarbeit mit der Stadt hervor. Bezüglich des Fachkräftemangels will er durch attraktive Ausbildungsplätze mit Karriereaussicht für mehr Begeisterung gegenüber dem Pflegebereich sorgen.

SENIORENPARK CARPE DIEM INFO!
Alexander Schmitter kam über seinen Zivildienst zur Altenpflege. Als Manager von sozialen Einrichtungen verfügt er schon über mehr als 20 Jahre Erfahrung. WERMELSKIRCHEN Er leitet den Standort Wermelskirchen seit dem 1. März 2016. Allerdings ist er bei der hiesigen Einrichtung kein Unbekannter: Denn schon in der Zeit von 2006 bis 2008 leitete er den Seniorenpark in Wermelskirchen. LAGE Der Senioren-Park Carpe Diemn befindet sich in den denkmalgeschützten Gebäuden der ehemaligen Flöringschen Schuhfabrik auf einem großzügigen Grundstück, mitten im Herzen von Wermelskirchen. Alle Einkaufsmöglichkeiten sowie die kulturellen und sozialen Angebote Wermelskirchens sind fußläufig gut zu erreichen. Weitere Informationen: www.senioren-park_de/SP_Wermelskirchen/

 

Langjährige Bewohner entdecken das Wielquartier für sich

RGA Remscheider General Anzeiger I 30.07.2016 I Von Hartmut Engelbrecht

Sommerfest

Kümmerin Jessica Köhler hatte zum Sommerfest in den Nachbarschaftreff eingeladen. Tanzgruppe Nostalgica zeigte Boogie und Rock‘n‘Roll.

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Beim Sommerfest im Wielquartier nahmen fast alle Anwohner teil.
Die Tanzgruppe Nostalgica (Tepelts Tanztreff) führte einige Tänze auf.
Foto: © Doro Siewert

Besser hätte es für die Organisatoren des Sommerfestes des Nachbarschaftstreffs im Wielquartier am Samstagnachmittag nicht laufen können: Petrus bot angenehme Temperaturen ohne Regendrohungen und das zog viele Besucher an. Schon früh füllten sich die Tische im Außenbereich, aber auch drinnen, denn dort lockten die Auftritte der angekündigten Tanzgruppe „Nostalgica“ und schon bei deren erster Darbietung flippten die Besucher mit „Zugabe“-Rufen aus. Da mussten die mit Tango und Charleston in schicken Kostümen der 1920er und 30er Jahre angetretenen fünf Paare schon ein wenig Luft schnappend auf ihren zweiten Auftritt 30 Minuten später verweisen. Aber das tat der allgemeinen Begeisterung für diesen gelungenen Nachmittag keinen Abbruch.

Jessica Köhler als angestellte Kümmerin und gleichzeitig für die ambulante Hauswirtschaftsleitung im Wielquartier zuständige Fachkraft schwärmte vom Engagement der Bewohner und Nachbarn, die mit ihrem Einsatz neben den Hauptamtlichen vom Restaurant „Carpe Diem“ erst das Ganze ermöglicht hatten. Da waren Besucher, die erstmals den Nachbarschaftstreff nutzten, obwohl sie als Baugenossenschaftsmitglieder in unmittelbarer Nähe leben. Zum Beispiel Karin Bärmann, die schon seit 33 Jahren in der gleichen Wohnung in der Breslauer Straße wohnt und jetzt mit ihrer Schwester Martina, deren Mann Ingo und Tochter Carolin Oberbeck den Nachbarschaftstreff für sich entdeckt hat.

Auch Wohnrekordhalterin Ella Hagen feierte mit

Selbstverständlich war die Teilnahme am Fest für Ella Hagen, die mit 60 Jahren den Wohnrekord hält und nach dem Bericht im WGA auch einige neue Kontakte und Informationen unter anderem von Friedel Burghoff erhalten hat. Das Sommerfest haben auch Menschen wie Hans Koch, der in der Luisenstraße wohnt, genutzt, um neue Kontakte zu knüpfen oder alte zu pflegen. Sie alle ließen sich vom Programm mitreißen, das die Gruppe „Nostalgica“ mit einem zweiten Auftritt komplettierte. Dieses Mal wagten sich die Tänzer in die Boogie-und Rock’n Roll-Ära der 1960er und 70er Jahre. Das animierte die Zuschauer zu viel Beifall, zumal auch Kümmerin Jessica Köhler eingebunden wurde. Die Sommerfestgäste interessierten sich auch für das Tagesgeschäft im Nachbarschaftstreff.

Das bietet von Montag bis Freitag – außer Donnerstag – im August eine ganze Menge. Da gibt es Handarbeitstreffs, Kartenspielabende, Spielnachmittage, einen Reibekuchentag am 3. August von 12 bis 16 Uhr und vieles mehr.

Sommerfest im carpe diem Wermelskirchen

Am 02. Juli war es soweit. Wir haben trotz durchwachsenem Wetter unser Sommerfest gefeiert. Los ging es um 11:30 Uhr, die Gäste wurden mit einem Glas Sekt vom Service des Restaurants „Vier Jahreszeiten“ herzlich begrüßt. Eröffnet wurde das Fest von unserem Einrichtungsleiter, Herrn Schmitter. Auf dem Programm standen einige Punkte. Zuerst wurde uns Herr Weisheit vorgestellt. Er hat an diesem Tag für die Musik gesorgt. Es gab Leckeres aus unserer Küche. Unser Küchenteam hat für uns gegrillt, unter anderem Würstchen und Putensteaks. Auch gegrilltes Gemüse gab es reichlich. Dazu Pommes oder Salate.

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Um 14:30 Uhr gab es im Restaurant einen Auftritt vom Familychor. Dieser besucht uns auch sonst ein paar Mal im Jahr auf den Stationen. Bekannte Lieder erklangen bis nach draußen zu den anderen Gästen. Kaffee, Kuchen, Waffeln mit Kirschen und Sahne sowie Eis mit Früchten wurden während der Nachmittagszeit fleißig geordert und gegessen. Um 16:00 Uhr kamen die Nostalgica, eine Tanzgruppe. Die Tänzerinnen und Tänzer entführten uns in Zeit der 20er und 30er Jahre und ließen Platz zum Träumen. Die ganze Zeit über konnten Lose für die Tombola gekauft werden und der Gewinn war in der Tagespflege abzuholen. Dort war ebenfalls eine Menge los und es gab etwas zu entdecken. Die Sparkasse, sowie der Hospizverein haben sich dort mit einem Stand präsentiert und informiert. Auch unser Friseur war vertreten und sorgte für die ein oder andere bunte Strähne im Haar der Besucher. Besonders gut angekommen bei den kleinen Gästen, sowie bei den Mitarbeitern, war die Torwand. Dort wurde sich passend zur Europameisterschaft ausprobiert. Diese war auch teil der Kinderolympiade. Bestehend aus, Sackhüpfen, Eierlauf, Schubkarrenrennen und Dosenwerfen. Ebenfalls konnten die Kinder eine Hüpfburg für sich beanspruchen und sich austoben. Trotz kurzer Regenschauer war die Stimmung sehr gut. Wir haben den Tag gemeinsam genossen.

Die Zukunft der Pflege – Eigeninitiative ist unerlässlich

19.07.2016, Bergische Morgenpost
Von Walter Schubert I Wermelskirchen

Das Angebot in Wermelskirchen im Bereich der Pflegeleistungen ist gut und deckt alle Bereiche ab – von der häuslichen Unterstützung, über Tagespflege, stationären Unterbringung bis zur Sterbebegleitung. Das war die Erkenntnis des politischen Frühschoppens am Sonntag im Haus der Begegnung. Allgemeiner Tenor war: Das Angebot ist nicht perfekt, unterliegt einem stetigen Wandel und muss immer wieder angepasst und verbessert werden.

Ganz wichtig ist, dass sie Betroffene oder pflegende Angehörige rechtzeitig über de Hilfsmöglichkeiten informieren und dann selbst entscheiden, welche Hilfe für sie am besten geeignet ist.

Annette Gennat (Koordinatorin Hospizverein), Sabine Salamon (Senioren- und Pflegeberatung) und Alexander Schmitter (Einrichtungsleiter von „carpe diem“ in Wermelskirchen und Dabringhausen) berichteten in der Diskussionsrunde über ihre Arbeit. „Was wünschen Sie sich im Alter, wenn Sie vielleicht pflegebedürftig werden?“ fragte Moderator Hartmut Lürtzing, Mitarbeiter im Haus der Begegnung. Die Antworten stehen sicher stellvertretend für alle Bürger: „So lange wie möglich zu Hause leben“, „Nicht alleine sein“, „Niemandem zur Last fallen“, „Meine Bedürfnisse und Wünsche sollen respektiert werden“, „Gut betreut werden“.

Am Anfang, und am besten noch vor einem Betreuungsfall, sollte die Beratung und Information stehen. „Viele kommen erst zu uns, wenn es richtig ernst ist“, erzählte Salamon. „Viele sind auch schon in der privaten Pflege so eingebunden, dass sie gar nicht mehr zu uns finden. Einige verzichten aus Unkenntnis auf Unterstützung.“ Für alle Situationen gibt es Angebote und meist auch Lösungen. „Wir müssen nur davon erfahren. Dann können wir uns auch kümmern“, ergänzte Gennat.

Das Pflegestärkungsgesetz wird 2017 geändert. Im neuen Begutachtungsgesetz spricht man dann vom „Pflegegrad“, nicht mehr von „Pflegestufe“. Der Zeitaufwand für Beratung, Anleitung und Zuhören wird mehr berücksichtigt. Auch neue Wohnformen können im Alter hilfreich sein. „Der Quartiersgedanke, der zusammen mit dem Bauverein und der Wohnberatung im Objekt Wielstraße entstanden ist, wird sicher ausgebaut“, sagte Schmitter. „Mit Angeboten und Treffpunkten wird der Vereinsamung vorgebeugt.“

An die Politik ging der Appell, die Bedingungen für die sozialen Berufe zu stärken und für eine bessere Anerkennung zu sorgen. „Über Pflegeberufe wird immer nur negativ berichtet“, meinte Schmitter, „das sorgt sicher nicht für mehr Bewerber“. Über den demografischen Wandel wird viel gesprochen, viel diskutiert und viel geschrieben. „Der Wandel hat bereits stattgefunden“, sagte Samalon und machte damit auf ein zeitnahes Handeln aufmerksam.

 

 

Seniorenpark stellt neuen Leiter vor

Rga online I 08.03.2016 I Von Anja Carolina Siebel

Das Seniorenheim Carpe Diem in Dabringhausen und Wermelskirchen hat eine neue Leitung: Alexander Schmitter kam aus Haan ins Bergische. Für den 45-Jährigen wechselt der bisherige Einrichtungsleiter des Dabringhauser Carpe Diems, Michael Borchert,
nach Haan.

Herr Schmitter Einrichtungsleitung

Alexander Schmitter ist in Wermelskirchen kein Unbekannter. Er leitete bereits von 2006 bis 2008 das Wermelskirchener Haus. Schmitter kam über den Zivildienst zur Altenpflege. Seit rund 20 Jahren ist er im Management von Alten- und Pflegeheimen. Seit 2015 war er im Carpe Diem Haan Einrichtungsleiter.

Einrichtung bietet viele Ausbildungsmöglichkeiten

„Ich möchte die stationären Pflegeleistungen ausbauen und festigen“, sagt Schmitter. „Als stabiler und authentischer Arbeitgeber wollen wir zudem dem Fachkräftemangel in der Pflege entgegentreten“, unterstreicht er. Gelingen könne das, weil das Haus breit aufgestellt sei: „Wir bieten Ausbildungsmöglichkeiten in sämtlichen Bereichen; von der Pflege über die Haustechnik bis hin zu Küche und Hauswirtschaft.“ Zudem gebe es auch innerhalb der Pflege gute Aufstiegschancen: „Viele unserer Pflegehelfer-Azubis werden später examinierte Pflegekräfte“, sagt der Einrichtungsleiter.

Zudem wolle er die Senioren-Parks als Orte der Begegnung gestalten: „Wir wollen lebendiger Teil der Stadt sein.“ Denkbar seien auch öffentliche Veranstaltungen wie Konzerte oder Vernissagen.

Zum 1. März hat Schmitter seine Tätigkeit in Wermelskirchen und Dabringhausen wieder aufgenommen.

Treff soll noch offener werden

rga online I 25.11.15 I Von Thomas Wintgen

Einrichtung im Wiel-Quartier ist für alle Nachbarn da, nicht nur für die aus den neuen Häusern.

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Hat am Mittwoch mit fleißigen Helferinnen die Vorbereitungen für den morgigen
Weihnachtsbasar abgeschlossen: Jessica Köhler, „Kümmerin“ im offenen
Nachbarschaftstreff des Wiel-Quartiers, Ecke Breslauer Straße. © Thomas Wintgen

Erste Erfahrungen im zweiten Halbjahr 2015 sind gemacht – längst stehen die Planungen für 2016 auf der Tagesordnung. Der offene Nachbarschaftstreff ist bislang gut angekommen und angenommen – für das neue Jahr stehen neue Ideen, neue Vorhaben und Projekte an.

Die Fäden in der Hand hat Jessica Köhler. Sie ist die „Kümmerin“ dieses Nachbarschaftstreffs. Carpe diem, Trägergesellschaft der beiden Senioreneinrichtungen im Ostviertel und in Dabringhausen, hat Köhler je zur Hälfte als Hauswirtschaftsleiterin im ambulanten Pflegedienst sowie als Leiterin des Nachbarschaftstreffs eingestellt.

Im Juni ging’s los. Basis war die voraufgegangene Umfrage nach den Vorstellungen und Wünschen potenzieller Besucher des Treffs. Sehr viele Senioren hatten die Nahversorgung mit Lebensmitteln angesprochen; Ergebnis ist bisher, dass jeweils freitags in der Mittagszeit ein Anbieter mit Obst, Gemüse und Eiern vorfährt und auch Bestellungen aufnimmt.

Jessica Köhler denkt konzeptionell, sieht das theoretische Gerüst der Einrichtung freilich im Aufbau, eng orientiert an den Bedürfnissen der Betroffenen. Die möchte sie „näher kennenlernen, um darauf dann auch entsprechend eingehen zu können“.

„Der offene Treff ist für alle Nachbarn“ – nicht nur für die Bewohner des neuen Projekts des Bauvereins an der Ecke Wiel-/ Breslauer Straße. Das sei „leider noch nicht ganz so angekommen“ im Quartier. Soll heißen: Weder muss ich zwingend Rentner sein noch hier wohnen.

Willkommen sind alle Menschen aus dem Quartier zwischen Heideweg und Dabringhauser Straße, Oberweg und Hilfringhauser Straße. Der Nachbarschaftstreff ist geöffnet von Montag bis Donnerstag 14-17 Uhr, freitags 12-15 Uhr. Am besten gelingt die offene Durchmischung der „Besucher“ morgens, wenn Jessica Köhler zwischen 7.15 und 9 Uhr Brötchen verkauft – sowohl „trockene“ als auch belegte.

Es hat sich schon herumgesprochen, wer im Haus eine Bohrmaschine hat

Da gebe es Interesse auch aus Schülerkreisen, berichtet die Hauswirtschaftsmeisterin; auch Mütter hätten bereits angefragt, damit sie rechtzeitig zum Arbeitsplatz kommen und ihr Kind mit etwas Anderem als gekauften Schokoriegeln in die Schule.

Vom späten Frühjahr bis in den Herbst ist die Terrasse des Nachbarschaftstreffs an der Wielstraße möbliert, um ihn zu einem in jeder Hinsicht „offen“ zu machen. „Offen“ – darunter versteht die Kümmerin auch, dass sich beispielsweise Spielkreise von außerhalb hier treffen können.

Lieblingsspiel des Spieletreffs (Dienstag, 14-17 Uhr) ist im Übrigen Rummikub. Stattgefunden haben schon Basteltreffs nach Vorbild der Tupperparty; Köhler kann sich Vereinstreffen oder einen Kaffeeklatsch von außerhalb hier vorstellen. Sie möchte, dass im neuen Jahr Pflegedienste ihre Angebote vorstellen.

„Unser Ziel ist“, sagt sie im Gespräch mit dem WGA, 24 Stunden einen Pflegenotdienst vorzuhalten. Es hat sich schon herumgesprochen, wer im Haus eine Bohrmaschine hat und in handwerklichen Fragen begabter ist. Wer bereit ist, mal was mitzubringen aus der Stadt oder eine Glühbirne auszuwechseln.

Die Kümmerin kann nicht auf alle gestellten Fragen eine Antwort parat haben, sie sieht sich aber als Ansprechpartnerin, die Wissen vermittelt, sich kümmert um die Bedürfnisse der Menschen nicht nur aus dem Haus.

Der Wunsch nach einem Flohmarkt für mit dem Umzug überflüssig gewordene Dinge ist fraglos einfacher zu erfüllen als der, einen Chor ins Leben zu rufen. Dafür braucht es eine Leitung und Mitstreiter. Jessica Köhler würde auch gerne eine Koch-Runde ins Leben rufen. „Wir haben schon viel erreicht“, blickt sie ganz zufrieden zurück, sieht sich aber um so motivierter für das neue Jahr 2016. Sie hat P 7066 081 oder 0152 / 54952565.

Carpe Diem wird 15 Jahre alt

Rga online I 09.11.2015 Von Lara Hunt

Zu Gast war unter anderem der Landtagsabgeordnete Rainer Deppe

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Obi-Mitgründer Manfred Maus zählte gestern zu den Gratulanten, die von
dem Seniorenpark zu einer Feierstunde eingeladen wurden. Foto: 
© Michael Sieber

Schöner kann ein solcher Tag doch kaum laufen. Der 15. Geburtstag des Senioren Parks Carpe Diem fiel ausgerechnet auf den Geburtstag der Enkeltochter Adolf Flörings, Annelore, die wiederum im betreuten Wohnen des Seniorenparks untergebracht ist. Nach ihrem Großvater ist nicht nur die Straße benannt, an der der Senioren Park steht – auch das denkmalgeschützte Gebäude, in der die Senioreneinrichtung untergebracht ist, war früher die Fabrik für Roland Schuhe, die Flöring errichtete. Aus diesem Grund wurde auch sie bei der Geburtstagsfeier geehrt, genau so wie die elf Mitarbeiter, die seit über 14 Jahren beim Carpe Diem arbeiten und die Bewohner, die ganz zu Anfang in die Senioreneinrichtung zogen.

Geschäftsführer Martin Niggehoff begrüßte viele Gäste und sprach von der Geschichte der Senioreneinrichtung, die früh in verschiedene Pflegemodelle wie die ambulante Pflege und die Tagespflege einstieg und mittlerweile mit 21 Einrichtungen und 2400 Mitarbeitern bundesweit vertreten ist.

Weitere Grußworte wurden von Manfred Maus, Gründer der Wermelskirchener Baumarktkette Obi, Carpe Diems geschäftsführendem Gesellschaften Jan Christian Schreiter, Bürgermeister Rainer Bleek und dem CDU-Landtagsabgeordneten Rainer Deppe an die Gäste gerichtet. Für Musik sorgten der Carpe Diem Chor, der aus Bewohnern besteht und die Jazzband „Jazz Affair“.