Archiv der Kategorie: Zentrale

Fit für 100

Beweglich und aktiv bis ins hohe Alter – wer möchte das nicht sein?!
Der Landessportbund NRW fördert mit seinem Projekt „Bewegende Altenpflegeeinrichtung – BAP“ die Einbindung von Spiel und Sport in die Altenpflegeeinrichtungen. Durch Kooperationen zwischen Altenpflegeeinrichtungen und Sportvereinen profitieren die Senioren von den Kompetenzen beider Kooperationspartner und es entsteht ein ausgereiftes und auf Pflegebedürftige abgestimmtes Bewegungsangebot.
Eine solche Kooperation schlossen in Bad Driburg die BSG Bad-Driburg e.V und der Senioren-Park carpe diem und so entstanden, neben den bereits etablierten Reha-Sportgruppen, in der Einrichtung zwei Gruppen im Projekt der „Bewegenden Altenpflegeinrichtung“.
In den Abteilungen Ambulanter Dienst und Tagespflege wurden, im Rahmen eines drei monatigen Projektes, einmal wöchentlich Bewegungsangebote in Kooperation mit dem BSG Bad Driburg angeboten.
Ziel ist es, die Mobilität und Selbstständigkeit im vorhandenen Maß zu erhalten und einer zunehmenden Immobilität entgegen zu wirken. Ganz nebenbei werden kognitive Fähigkeiten gefördert und die Teilnehmer erleben Freude am gemeinsamen Spiel und Sport in der Gruppe. Durch den Landessportbund wurden einzelne Mitarbeiter des Senioren-Park carpe diem in Workshops in Richtung eines Übungsleiters im Sport weiter gebildet. Zusammen mit dem Fachwissen aus der Pflege kann man fach- und bedarfsgerecht agieren.
„Für die Teilnehmer steht die Freude an der gemeinsamen Bewegung im Vordergrund und so werden wir dieses Angebot auch weiter hier etablieren“, sagt Einrichtungsleiterin Ulrike Roxlau.

Neue Tagespflege in Meißen

Altersgerechter Umbau Ossietzkystraße 50a-c

Textauszug der GWG Meißen AG:

Im Frühjahr 2017 begann die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft (GWG) Meißen eG den sorgfältig geplanten, barrierearmen Umbau eines Plattenbau-Mehrfamilienhauses in der Ossietzkystraße 50 a-c. Im Erdgeschoss entsteht eine großzügige Tagespflegeeinrichtung mit einer Fläche von 280 m². Auf gleicher Etage werden eine 2- Zimmer- sowie eine 4-Zimmer-Wohnung errichtet. In den Obergeschossen entstehen 18 Wohnungen, welche bequem per Aufzug erreichbar sein werden. Die neu geschaffene Fläche wird zusammengerechnet ca. 1100 m² betragen.

Dieser komplexe Umbau stellt insbesondere aus statischen Gesichtspunkten die Planer und die Bauleute vor enorme Herausforderungen, die nur mit hohem technischem Aufwand zu bewerkstelligen sind. Zum Zeitpunkt der Errichtung des Wohngebäudes bestand verständlicherweise keine Notwendigkeit, mit großzügigen Sicherheiten zu projektieren. Diese Sparsamkeit macht es nun schwierig, Grundrissänderungen durchzuführen bzw. Barrierefreiheit zu schaffen. Die Eingriffe in die Gebäudestruktur sind so gravierend, dass natürlich auch die brandschutztechnischen Anforderungen entsprechend hoch sind und einen nicht unwesentlichen Kostenfaktor darstellen.

Trotz der einen oder anderen unerwarteten technischen Hürde verlaufen die Arbeiten planmäßig. Die Baustelle konnte im Oktober 2017 an die Ausbaugewerke übergeben werden, welche zu einem weiteren zügigen Baufortschritt beitragen.

Wir freuen uns, ab dem 01. Mai 2018 unsere Gäste in der Tagespflege Meißen, Ossietzkystraße 50c, begrüßen zu können.

 

Personalentwicklung in Weilrod

Das Team vom Senioren-Park carpe diem in Weilrod gratuliert herzlich unserer serbischen Mitarbeiterin Frau Biljana Dimitrijevic zu Ihrer Anerkennung als Pflegefachkraft!

Einrichtungsleitung Frau Staudt freut sich sehr über die Unterstützung durch den neuen Pflegedienstleiter Herrn Michele Cogoni. Das ganze Team heißt Herrn Cogoni Herzlich Willkommen!

Jubiläum Hauswirtschaft

Fr. Riegel, Mitarbeiterin aus der Hauswirtschaft kann auf 5 Jahre Zugehörigkeit im Senioren-Park carpe diem zurückblicken. Wir danken Ihr für die stets gute Zusammenarbeit und ihr Engagement für unsere Einrichtung.

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Weihnachtszauber

NIEDERSELTERS‘ (ca). Camberger Anzeiger vom 21.12.2017

Auch für die Gäste der Tages­pflege ist die Adventszeit eine spannende, besinnliche und vor allem vertraute Zeit. Besonde­res Highlight für die Gäste war dieses Jahr der Adventskalen­der „Die Schatzkiste“, bei der es jeden Tag neue Schätze zu entdecken gab. Abgerundet wird die ,,Reise durch den Ad­vent“ mit dem Besuch der Krippe in der Erbacher Kirche. Im Gegensatz zum stationären Aufenthalt in einer Senioren­Einrichtung, bietet die Tages­pflege älteren Menschen die Möglichkeit, den Tag aktiv und in Gesellschaft zu verbringen. Am Abend kehren die Gäste in ihre gewohnte Umgebung zu­rück. Der Tagesablauf wird mit den Gästen gestaltet und ist mit seinen verschiedenen Angebo­ten vielfältig. Infos unter www.senioren-park.de und Telefon 06483/919421.

Weihnachtsfeier in Bensberg

Es weihnachtet sehr im Senioren-Park carpe diem Bensberg. Zu Beginn der letzten vorweihnachtlichen Woche konnten die Bewohner des Senioren-Parks carpe diem Bensberg und deren Angehörige auf dem Adventsbasar in vielen selbst gemachten und kunstvoll verpackten Lebensmitteln, wie etwa Marmelade, Keksen, Eierlikör, gebrannten Mandeln oder kunsthandwerklichen Produkten stöbern, die auf ästhetisch hergerichteten Basarständen ausgestellt waren. Im Anschluss daran ließen sich die meisten Gäste den weihnachtlichen Kuchen sehr gut munden und erfreuten sich an vielen interessanten Gesprächen und dem gemeinsamen Beisammensein.

„Über den Bergischen Tannenspitzen“ sah man dieser Tage auf den Weihnachtsfeiern der stationären Wohnbereiche und des Betreuten Wohnens viele neugierige und fröhliche Bewohner sitzen. Während der Weihnachtsfeiern waren die liebevoll dekorierten Räume des Restaurants „Vier Jahreszeiten“ erfüllt vom herrlichen Duft frisch zubereiteter Waffeln, heißer Kirschen oder des Glühweines. Adventliche Besinnlichkeit kehrte beim gemeinsamen Singen traditioneller Weihnachtslieder ein, die von Saxophon- und Querflötenklängen begleitet wurden. Eine Tanzdarbietung des zweiten Walzers von Shostakovic erheiterte die Gemüter auf der Weihnachtsfeier des Wohnbereiches 2. Die Darbietung eines italienischen Weihnachtsliedes der Betreungskraft Frau Mettmann sorgte für Behaglichkeit und Freude bei den Bewohnern. Die Auftritte des Weihnachtsmannes, der jedem Bewohner eigens für die Feiern zubereitete Geschenke in Form von Plätzchen überreichte, amüsierten die Anwesenden sichtlich. Die Feier des Betreuten Wohnens wurde maßgeblich vom ehrenamtlichen Gitarristen Herrn Böcker mitgestaltet, der mit den Bewohnern unter anderem einige Kölsche Weihnachtslieder erklingen ließ und auch um viele vorweihnachtliche Anekdoten nicht verlegen war. Alle Beteiligten empfanden die Weihnachtsfeiern als sehr gelungen und freuen sich auf die bevorstehenden Feiertage.

Adventszeit in Rheda

Pünktlich zur Adventszeit kamen, wie in jedem Jahr die Kinder des benachbarten Kindergartens, um gemeinsam mit unseren Bewohnern und den Kollegen aus der Ergotherapie den Tannenbaum in der Eingangshalle zu schmücken. Unser Küchenteam stellte sein selbstgemachtes Lebkuchenhaus auf. Anschließend wurde mit dem Duft von Tannennadeln und Lebkuchen in gemütlicher Atmosphäre gemeinsam gesungen.

Zweites Mal fand „Landesinitiative Hessen integriert“ in Limburg statt!

Senioren-Park carpe diem Niederselters und Weilrod-Hasselbach I Dezember 2017

Zum zweiten Mal fand die Landesinitiative Hessen integriert in der Adolf-Reichwein-Schule in Limburg statt. Die Hessische Landesregierung, vertreten durch das Ministerium für Soziales und Integration und das Hessische Kultusministerium möchten mit der Initiative ihren Beitrag zur nachhaltigen Sicherung des Fachkräftebedarfs im Pflegebereich leisten. Angesprochen sind Schülerinnen und Schüler der Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, aus den Integrationsklassen und aus 2 jährigen Berufsfachschulen. Ziel ist es diesen Schülern das Berufsfeld der Altenpflege als Zukunftsbranche näherzubringen. Die beiden carpe diem Häuser Weilrod-Hasselbach und Niederselters nahmen auch zum zweiten Mal an dieser Initiative teil.

Das Interesse seitens der Schüler aber auch der Träger und Bildungseinrichtungen ist an dieser Initiative groß,  das zeigte der große Andrang von ca. 250 Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrer. Pflegeeinrichtungen, Schulen und auch die Agentur für Arbeit informierten über die Möglichkeiten und Perspektiven. Auszubildende gaben einen Einblick in die Arbeit aus erster Hand und durch praktische Übungen konnten die Schülerinnen und Schüler Pflege direkt praktisch erfahren.

Inklusion leicht gemacht – der Senioren-Park carpe diem Rommerskirchen geht als Vorbild voran

Im Rahmen der regionalen Vernetzung und lokalen Zusammenarbeit bot Herr Carsten Wohlfarth, Einrichtungsleiter des Senioren-Park carpe diem Rommerskirchen, dem 16. Unternehmerforum des Wirtschaftsbüros der Gemeinde Rommerskirchen einen würdigen und weihnachtlichen Rahmen in unserem Café-Restaurant Vier Jahreszeiten.

 

Die Neuss-Grevenbroicher Zeitung titelte “ Gutes Betriebsklima hilft bei Inklusion “ und berichtete wie folgt:

Beim 16. Unternehmerforum des Wirtschaftsbüros der Gemeinde ging es um die Chancen behinderter Menschen auf dem Arbeitsmarkt.

Mit etwa 105 Beschäftigten zählt der Seniorenpark „carpe diem“ zu den größten Arbeitgebern innerhalb der Gemeinde. Grund genug für deren Wirtschaftsförderung, das inzwischen 16. Rommerskirchener Unterforum erstmals in dem im Frühjahr 2014 eröffneten Seniorenhaus stattfinden zu lassen.

Wie geeignete Arbeitsplätze für Behinderte geschaffen werden sollen, ist für Carsten Wohlfarth, der dass carpe diem seit Ende 2014 leitet, alles andere denn eine theoretische Frage: Insgesamt elf Menschen, die in unterschiedlichem Grad mit Behinderungen leben, arbeiten im carpe diem, „Es sind die Mitarbeiter, die am beständigsten arbeiten und am wenigsten ausfallen“, sagte Wohlfarth.

Zu diesen Mitarbeitern zählt etwa Werner Kuhn: Der Fleischermeister konnte aus körperlichen Gründen nicht mehr in seinem erlernten Beruf arbeiten und hat es nie bereut, dass er im September 2014 im carpe diem anheuern konnte: „Mit 52 noch einen Job zu finden, ist gar nicht so einfach“, sagt Kuhn. Seine Arbeit im Küchenteam des carpe diem ist zumindest nicht völlig berufsfremd, und damit, dass sie ihm Spaß macht, hat nicht zuletzt das gute Verhältnis zu seinen Kollegen zu tun. Werner Kuhn kann etwa seine linke Hand nur eingeschränkt nutzen, und da ist es für die übrigen Mitarbeiter in der Küche dann keine Frage, ihm bei entsprechenden Anlässen zu helfen. Um die gut 60 Unternehmer gebührend bewirten zu können, war es morgens in der Küche schon etwas früher los gegangenen, nämlich um 5.30 Uhr.

Einen Überblick über mögliche Förderungsmittel für Unternehmen gab Melanie Glücks vom Integrationsamt des Landschaftsverbands Rheinland (LVR). Schon angesichts der demografischen Entwicklung sei mit „einer steigenden Anzahl von Menschen mit Behinderung zu rechnen“, sagte die Expertin.

Ein ganz zentrales Problem sind die schlechteren Chancen am Arbeitsmarkt: „Trotz höherer Qualifikation und hoher Motivation sind über 50 Prozent der Menschen mit Behinderung über ein Jahr lang arbeitslos.“ Unterschieden werden müsse dabei unter anderem auch zwischen körperlichen und psychischen Behinderungen.

Für Arbeitgeber, die Menschen mit Behinderungen einstellten, gebe es finanzielle Förderungen, die etwaige Nachteile ausglichen, erläuterte die LVR-Vertreterin. „Zuschüsse zur Sicherung der Beschäftigung“, was mehr oder weniger gleichbedeutend mit Lohnkostenzuschüssen ist, sind nur ein Beispiel hierfür. Insgesamt gebe das LVR-Integrationsamt rund 50 Millionen Euro jährlich aus, berichtete Melanie Glücks.

Carsten Wohlfarth lobte die Zusammenarbeit mit dem LVR nicht zuletzt wegen des Mangels an Bürokratie. „Ich musste keine Formulare ausfüllen“, erinnerte er sich an den Beginn der Kooperation vor ziemlich genau drei Jahren. Dabei sei „ganze und wirklich gute Arbeit geleistet worden“, lautet sein (Zwischen-)Fazit.

Quelle:  NGZ Printausgabe 09.11.2017 on Sebastian Meurer | NGZ-online.de

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/rommerskirchen/gutes-betriebsklima-hilft-bei-inklusion-aid-1.7256007

 

Auch in Zukunft wird es in Rommerskirchen eine enge Zusammenarbeit mit dem LVR, der Gemeindeverwaltung, dem Wirschaftsförderungsbüro und dem Integrationsfachdienst geben. Gemeinsam leisten alle Mitarbeiter unseres Senioren-Parks ein Musterbeispiel für Inklusion, Vorurteilsabbau und ein herzliches Miteinander.

Durch die Straßen auf und nieder…

St. Martin in Neukirchen-Vluyn

Lachende Kindergesichter sind wahrscheinlich das Schönste auf dieser Welt. Diesbezüglich wurden wir in diesem Jahr zu St. Martin besonders verwöhnt. Bereits zum zweiten Mal zog der St. Martinszug des Kindergarten Lindenstraße an unserem Haus vorbei. Dick eingepackt saßen unsere Bewohner am Straßenrand, wo sie mit heißen Getränken und „Püfferchen“ versorgt wurden. Ein kleines Feuer verbreitete eine heimelige Atmosphäre und lockte Angehörige und einige Straßenanwohner an. Wem es zu kalt erschien, konnte vom Café-4 Jahreszeiten aus das bunte Treiben beobachten.

Und dann war es endlich soweit: hoch zu Roß erreichte uns St. Martin, gefolgt von Kindern und Eltern mit ihren bunten Laternen und es wurden gemeinsam mit den Bewohnern einige Lieder gesungen, bevor der Zug sich wieder in Bewegung setzte. Gelegenheit die traditionellen Lieder noch einmal zu üben, hatten wir bereits am Vormittag, als uns die Kinder des Kindergartens an der Kranichstraße besuchten. Mit ihren hellen Stimmen und ihren bunten Laternen rührten sie so manches Bewohnerherz.

Ganz anders war die Stimmung dann am Freitag, hier erhielten wir noch einmal Besuch von einer Klasse der Gerhard Tersteegenschule. Sie waren mit Leib und Seele dabei, trugen nicht nur die altbekannten sondern auch neue Martinslieder vor. Selbstverständlich wurde das Engagement der Kinder mit Süßigkeiten und einem heißen Kakao belohnt. „Wir kommen gerne wieder, es war schön bei euch“, gaben dann einige Kinder zum besten und verabschiedeten sich mit einem fröhlichen „Auf Wiedersehen“. Wir sagen „Danke“ und freuen uns schon auf das nächste Jahr.