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Senioren-Park carpe diem Minden – wir gratulieren zum 20.

Oldtimertreffen, Rock ´n´ Roll, kulinarische Leckereien und vieles mehr: Unter dem Motto ,,Oldies trifft Goldies“ feierten wir am 2. Juli unseren 20. Geburtstag. Zur Feier waren nicht nur Bewohner, Mieter und Angehörige eingeladen, sondern auch alle Interessierten herzlich eingeladen.

Herr Schreiter und Herr Niggehoff bedankten sich bei allen Mitarbeiter für Ihr Engagement und sprachen Ehrungen für eine langjährige Tätigkeit im Unternehmen aus. Der Bürgermeister von Minden Hr. Jäcke und auch die 6. Bürgerkompanie überbrachten ihre Grußworte.

Nach dem offiziellen Teil startete das bunte Rahmenprogramm. Herr Wichmann vom `Radio Oldtimer´ moderierte die Showeinlagen. Das Publikum erfreute sich an der Jugend Ballettgruppe, den viel gelobten Chor vom Senioren-Park carpe diem, den Tanzeinlagen der Rock ´n´ Roll Paare, den Interviews mit den Ausstellern der Oldtimer, der Ausfahrt durch Minden für unsere Bewohner in den historischen Fahrzeugen bis hin zur Kinderecke mit Steckenpferd basteln und Hüpfburg.

Wir freuen uns über die vielen positiven Rückmeldungen zu unserem Jubiläum!

Antritt der 6. Bürgerkompanie im Senioren-Park carpe diem Minden

Mindener „Freischießen“- Antritt der 6. Bürgerkompanie im Senioren-Park carpe diem Minden

Das Mindener „Freischießen“ wurde urkundlich 1682 zum ersten Mal erwähnt. Schon Anfang des 17. Jahrhunderts war es den Bürgern zur Pflicht gemacht worden, Schießübungen durchzuführen, um ggf. an einem Kriegs- oder Fehdezug teilzunehmen oder um feindliche Heere von der Stadt abzuschlagen.

Um das Jahr 1680 herum machte man sich im Rat Gedanken darüber, diese Schießübungen in den Rahmen eines großen Festes einzubinden. Im Jahre 1682 beschloss die Stadtvertretung, dieses Fest im Sommer zu feiern – möglichst vor der Ernte. Der beste Schütze wurde für ein Jahr von der Steuer befreit. Daher der Name „Freischießen“.
Das Bürgerangebot hat militärischen Charakter und seine politische Bedeutung; gewissermaßen war damit die ‚,Wehrpflicht“ eingeführt.. Zunächst spielten die Zünfte und Innungen eine gewichtige Rolle beim bürgerlichen Wehrdienst. Jeder junge Meister, der in eine Innung aufgenommen werden wollte, musste mit Spieß, Schild und Armbrust versehen sein. Neben diesem, durch die Innungen gestelltem, „Fußvolk“ verfügte die Stadt auch über eine Reiterei. Sie rekrutierte sich vorwiegend aus Kaufleuten. Hier finden sich bereits die ersten Gedanken an die heutige Eskadron.

Im Verlauf der Geschichte wurde das Wehraufgebot nicht mehr nach Innungen und Zünften aufgegliedert, sondern es erfolgte die heutige Einteilung der Bürgerschaft nach Vierteln oder Quartieren., ergänzt durch die Eskadron und das Tambourkorps.

Auch diese Jahr durften wir uns wieder an dem Aufmarsch der 6. Bürgerkompanie, die bei uns rund um die historische Fischerstadt angesiedelt ist erfreuen. Und folgten sehr gern der Einladung zum Kaffeetrinken in das Standquartier. Wir hatten einen wunderschönen gemeinsamen Nachmittag und genossen die Gastfreundschaft. Die Teilnehmer bedankten sich mit einer spontanen Gesangseinlage, die diesen Ausflug zusammenfasst. ,,So ein Tag so wunderschön wie heute..“

Alle in einem Boot

19. internationaler Mindener Drachenboot-Cup

Ein Team aus Mitarbeiter aus allen Bereichen des Senioren-Park und deren Angehörige trafen sich am 24.+25. Juni an der Weser um auch dieses Jahr wieder am Drachenbootcup teilzunehmen. Wir konnten uns von Rennen zu Rennen verbessern, so dass wir am Ende mit dem 3. Platz in der Bronzeklasse, mit einer Zeit von 1,13 Minuten, belohnt wurden. Einen großen Dank möchten wir auch an unsere Bewohner und die Mieter aus dem betreuten Wohnen aussprechen, die uns auch dieses Jahr wieder angefeuert haben.

 

Eine Schifffahrt die ist lustig, eine Schifffahrt die ist schön….

,,Jetzt bin ich schon weit über 80 Jahre und schaffe es endlich mal an der Weser-Kanal-Rundfahrt teilzunehmen“, so die Aussage einer Teilnehmerin.


Für die meisten Teilnehmer war es nicht die erste Fahrt auf Weser und Kanal. Ein Teilnehmer hat früher selber am Ruder gestanden und war mit den Manövern und Schleusungen bestens vertraut.
Das Wasserstraßenkreuz Minden ist die Kreuzung von beiden Wasserstraßen die befahren wurden. Hier wird der Mittellandkanal seit 1915 in einer Trogbrücke über das Wesertal und die rund 13 m tiefer gelegene Weser geführt. Der Mittellandkanal wird über zwei Verbindungskanäle mit Schleusen an die Weser angeschlossen, welche der Schifffahrt den Wechsel zwischen den beiden Wasserstraßen ermöglichen. Neben dem Kreuz in Minden gibt es im Verlauf des Mittellandkanals das Wasserstraßenkreuz Magdeburg. Beide sind in Deutschland die einzigen Wasserstraßenkreuze mit Trogbrücke.
Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die Fahrt, mit den drei Schleusungen, im Kanal und auf der Weser, entlang der alten Fischerstadt, ein gelungener Ausflug war.

Auf den Spuren des Kornbrands

Nach der Anfahrt durch das Hiller Moor, erreichten wir die ehemalige landwirtschaftliche Kornbrennerei der Familie Christian Meyer im Zentrum der Gemeinde Hille.

Von 1721 bis 1990 wurde hier der Getreideüberschuss aus bäuerlichem Anbau zu flüssigem Korn veredelt, also Alkohol gebrannt. Regional ist der „Hiller Moorbrand“ nach wie vor bekannt und beliebt. Der Ehrenvorsitzende des Heimat- und Gartenbauvereins Hermann Böhne moderierte den virtuellen Rundgang durch die Brennerei und erzählte über den drohenden Verfall, die Rettung der Brennerei und die heutige Nutzung.

Neben der Brennerei hat das Gebäude noch eine weitere Attraktion.  Hoch oben auf dem Schornstein der Alten Brennerei brüten Störche. Dank einer fest installierten Kamera ist es möglich einen Blick in das Nest zu werfen.

Die Bewohner hoch oben auf dem Schornstein der Alten Brennerei werden liebevoll „die Hillerichs“ genannt. Das „unberingte“ Paar hat übrigens zum zehnten Male in der Region überwintert.

 

Kunstausstellung im Senioren-Park carpe diem Minden.

Zusammen mit unserer Bewohnerin Doris Schirrmacher und ihren Angehörigen wurde dieses Jahr eine Ausstellung ihrer Bilder vorbereitet. Die 40 ausgestellten Werke sind nur ein kleiner Einblick in ihre Leidenschaft. Landschaften und Blumenmotive malte sie am liebsten und dem entsprechend prägen diese die Ausstellung. Am Samstag, 4.03. war es dann soweit, dass die Ausstellung im feierlichen Rahmen von Frau Schirmacher und Frau Müller unserer Einrichtungsleitung eröffnet werden konnte.

Frau Doris Schirmacher beschreibt, dass sie bereist als Kind gern gemalt hat, klassisch mit Malbuch und Buntstiften startete sie ihr späteres Hobby. Während der Kriegszeiten war wenig Zeit ihr Können weiter zu entwickeln. Sie besuchte später Kurse in unterschiedlichen Bereichen und konnte so die Techniken von Grund auf lernen. Den Erfolg ihrer Leidenschaft und ihres Fleißes konnten zahlreiche Besucher, Mieter und Bewohner in den letzten vier Wochen in unserem Eingangsbereich bewundern.

Mindens Geheimtipp: Frühstücken im Café – Restaurant “Vier Jahreszeiten”

Gäste, die zum ersten Mal das Café- Restaurant “Vier Jahreszeiten” besuchen, wundern sich vielleicht, weil Sie direkt vor einem Altenheim stehen. Aber spätestens, wenn sie den großen, freundlichen Gastraum betreten haben, die Sonnenterrasse sehen, sich ein Bild vom üppigen Büfett gemacht haben, stellen sie fest, dass es sich hier um eine ganz besondere Gastronomie handelt.Das “Vier Jahreszeiten” ist ein Geheimtipp unter den Mindenern, die regelmäßig auswärts frühstücken. Barrierefrei, innenstadtnah, preiswert und nur einen Steinwurf vom Weserradweg entfernt. Apropos Radler: Gern werden die beiden hauseigenen Ferienappartements von Übernachtungsgästen genutzt. Für nur 50,00 € pro Nacht kann hier ein Paar die Nacht verbringen. Das offene Konzept des Restaurants überzeugt. Auch die Senioren des Hauses fühlen sich beim Frühstück oder in der Mittagszeit als “Gäste”.Regelmäßig, am 1. Mittwoch des Monats, besuchen die “Kneippianer” das “Vier Jahreszeiten”.

Nach Wassertreten ist Frühstücken in geselliger Runde angesagt. Wurst, Käse, Räucherlachs, Rührei, Obst, Salat, Kaffee oder Tee endlos erwarten die Gäste. Das Angebot muss sich wirklich nicht verstecken und braucht auch nicht geheim zu bleiben.

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„Schätzchen“ bestaunen. Senioren-Park lädt zum Oldtimer-Treff

Mindener Tageblatt I Nr. 134 Samstag, 11. Juni 2016

franziska.seele@mt.de_20160611.BRUNS.MT.0010

20160611.BRUNS.MT.0010

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Seniorenpark carpe diem gehört zu den Top-Pflegeheimen in Deutschland

Minden Kurier 22.08.2015

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Dass der FOCUS dieses Mindener Pflegeheim zu den besten auf der Pflegeheimliste 2015 zählt, freut Leitung, Mitarbeiter und Bewohner natürlich sehr. Das muss auch nicht verwundern. Denn die Einrichtung weist nicht nur die MDK Note 1,0 auf und verfügt über die Möglichkeiten von Kneipp-Anwendungen, es wird auch ein umfangreiches Programm für die Bewohner angeboten. Beschäftigungsangebote wie gemeinsames Kochen, Umgang mit Tieren, Spaziergänge und Ausflüge gehören dazu wie das Gärntern, Gottesdienste oder das Frischemobil, das jeden Freitag eine Marktplatzatmosphäreschafft. Als Clou gibt es gleich im Eingangsbereich das Café-Restaurant „Vier Jahreszeiten“, in dem jeder herzlich willkommen ist.

Im Senioren-Park wird nicht nur gepflegt. Bereits im Vorfeld können sich Senioren und Angehörige über das breite Angebot der Betreuung informieren. Von Ambulanter Pflege mit Haushaltsunterstützung und Menüservice über Betreutes Wohnen und Tages- bzw Kurrzeitpflege bis hin zur stationären Pflege bietet carpe diem in allen Bereichen des Älterswerdens vielfältige Unterstützung.

Die Sinne beleben

MT Nr. 176 · Samstag, 1. August 2015 Von Christine Riechmann

Langzeitarbeitslose fertigen besonderen Rollwagen für Senioren-Park

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An vier Tagen wurden die Teilnehmer der RAN-Maßnahme von Bewohnern des
Senioren-Parks „Carpe Diem“ bei der Fertigung des Sinneswagens unterstützt.

Foto: privat

Minden (mt). Für Stefan Möhlenbrock geht es ab dem 1. September „in echt“ weiter. Durch eine Maßnahme beim Mindener Bildungsträger „Competenz Factory“ hat der Langzeitarbeitslose einen Job in Aussicht.

Aktuell präsentierte der junge Mann aber erst mal im „Senioren-Park Carpe Diem“ in der Brühlstraße einen Sinneswagen, den er gemeinsam mit anderen Langzeitarbeitslosen in einem fiktiven Unternehmenin der Maßnahme RAN der Competenz-Factory entwickelt und gefertigt hat.

Die Competenz-Factory hat das Ziel, arbeitslose Menschen in der Arbeitswelt zu integrieren. Sie unterstützt bei der Arbeitssuche, begleitet beim Bewerbungsprozess, erkennt und stärkt soziale Kompetenzen, schafft eine Tagesstruktur und findet Beschäftigungsalternativen.

RAN steht für „Ressourcenorientiert, Aktivierend und Neigungsorientiert“ und bietet Aktivierung durch praktische Arbeit in Projekten, ermöglicht Betriebsbesichtigungen, Schnuppertage, Praktika und Info-Veranstaltungen und bietet neben beruflichen Qualifizierungen, Einzel-und Gruppencoachting und kooperative Lerngruppen.

Für Stefan Möhlenbrock und seine Mitstreiter ging es in dem viermonatigen Projekt darum, die Strukturen eines Unternehmens kennenzulernen und mit einem selbst entwickelten Produkt eine soziale Einrichtung zu unterstützen.

Dafür gründeten die etwa 20 Teilnehmer zunächst einmal eine fiktive Firma und suchten sich als soziale Einrichtung den Senioren-Park Carpe Diem aus. Passend zu ihrer Zielgruppe wählten sie den Firmen-Namen „Vergissmeinnicht“.

Aufgeteilt in, das Werkstatt­Team, das Kreativ-Team und den Bereich „Verwaltung und Büro“ entwickelten die Teilnehmer eine Geschäftsidee. Der Plan: ein Sinneswagen für die basale Stimulation der Seniorenheim-Bewohner.

Astrid Müller, Leiterin des Senioren­Parks, war sofort begeistert und wünschte sich ein schlichtes, rollbares Modell aus Holz mit einer Ablage und Verstaumöglichkeiten für verschiedene Materialien um die fünf Sinne zu stimulieren.

In der folgenden Planungsphase fertigten die Teilnehmer zuerst eine Skizze an und erstellten dann eine umsetzbare Bauzeichnung, mit der sie ein Modell bauten.

Mit den verschiedensten Werkzeugen ging es dann ans Werk, den Plan in die Realität umzusetzen. Unterstützt wurden die Mitarbeiter der fiktiven Firma an vier Tagen von den Seniorenheim-Bewohnern selbst.

Stefan Möhlenbrock hat besonders der praktische Teil der Arbeit Spaß bereitet. Sein Mitstreiter Sascha Schöttke gefiel, „wieder eine Tagesstruktur zu haben“.

Mit verschiedenen Werkzeugen wurde dann der Plan in die Realität umgesetzt

Allen Beteiligten machte es Spaß, selbstständig planen und entscheiden zu können und „ein bisschen Arbeitsluft schnuppern zu können“, wie Sascha Schöttke sagt. Luft, die Stefan Möhlenbrock bald schon wieder täglich einatmen kann.