Archiv der Kategorie: Minden

Herbstfest im Senioren-Park Minden

 

Das diesjährige Herbst-/Erntedankfest wurde nach der Begrüßung durch unsere Einrichtungsleitung Fr. Müller von unserem carpe diem Singkreis eröffnet. Die herbstlichen Lieder kündigten den nun kommenden Herbst an.

 

 

Pfarrerin Frau Binder,evangelische Kirchengemeinde Minden, hielt dann  einen Gottesdienst zum Thema ,,Danke“. Es wurde für die Ernte aber auch für die vielen anderen Dinge im Leben gemeinsam gedankt.

Sie wurde von zwei Musikerinnen ihrer Gemeinde unterstützt, die auf E-Piano und Querflöte den Gesang untermalten, aber auch klassische Stücke zwischen während der Andacht einbrachten.

 

 

Nach der gemeinsamen Andacht konnten wir uns dann über frisch gebackenen Zwiebelkuchen aus unserer Küche freuen. Bei einem (oder zwei) Gläschen Wein wurde der gesellige Teil der Veranstaltung eingeleitet.

 

Bei Musik von Willy Schneider wurde getreu seines Liedes ,,Schütt die Sorgen in ein Gläschen Wein“ der Alltag vergessen und ausgiebig gefeiert.

Und um zu feiern muss man auch nicht noch einmal zwanzig sein (Willy Schneider´s ,,Man müsste noch mal zwanzig sein“) denn auch im fortgeschrittenen Alter stehen wir den jungen Menschen beim Feiern in nichts nach.

Bringt der Storch die Babys?

In außergewöhnlicher Vielfalt wird in dem historischen Gebäude von 1701 des Westfälischen Storchenmuseums das Thema Störche präsentiert. Der sogenannte Weißstorch ist jedem Kind ein Begriff gewesen. Und jeder kennt die Geschichte vom Storch der die Kinder bringt. Eine Teilnehmerin berichtet, wie sie als Kind Zucker und Brot auf die Fensterbank gelegt hat, um ein Geschwisterchen zu bekommen. Mit Erfolg!

Sehr beeindruckt waren wir von dem mächtigen Storchennest, das in der Nachbarschaft des Museums abgebaut wurde, da es mit inzwischen fast 1000 Kilo zu schwer für den Schornstein wurde auf dem die Störche auch weiter in einem neuen Nest nisten.

Neben zahlreichen Abbildungen, Foto´s und Berichten umfasst die Ausstellung auch diverse Ansichtskarten und Cartoons zum Thema.

Nach der sehr informativen Führung freuten wir uns sehr über ein Stück hausgemachte Torte und einen leckeren Kaffe.

Leselust & Gaumenfreude in Minden

Kulinarischer Fontane Abend

„Bei Lichte besehen sind Ruhe und Glück überhaupt dasselbe“
                                                                                                                          -Theodor Fontane

Der Senioren-Park carpe diem Minden veranstaltete gemeinsam mit der Journalistin und Dozentin Angelika Hornig ein Literatur-Event.

Auszüge aus Theodor Fontanes Werken, Briefen, Anekdoten, biographischen Details und kleine kulinarische Köstlichkeiten aus der Berlin-Brandenburger Küche wurden an einer hübsch gedeckten Tafel im Café und Restaurant ,,Vier Jahreszeiten“ genossen.

Die Teilnehmer lobten den Abend als Genuss für den Gaumen und als niveauvoller Unterhaltung für den Geist.

Senioren-Park carpe diem Minden – wir gratulieren zum 20.

Oldtimertreffen, Rock ´n´ Roll, kulinarische Leckereien und vieles mehr: Unter dem Motto ,,Oldies trifft Goldies“ feierten wir am 2. Juli unseren 20. Geburtstag. Zur Feier waren nicht nur Bewohner, Mieter und Angehörige eingeladen, sondern auch alle Interessierten herzlich eingeladen.

Herr Schreiter und Herr Niggehoff bedankten sich bei allen Mitarbeiter für Ihr Engagement und sprachen Ehrungen für eine langjährige Tätigkeit im Unternehmen aus. Der Bürgermeister von Minden Hr. Jäcke und auch die 6. Bürgerkompanie überbrachten ihre Grußworte.

Nach dem offiziellen Teil startete das bunte Rahmenprogramm. Herr Wichmann vom `Radio Oldtimer´ moderierte die Showeinlagen. Das Publikum erfreute sich an der Jugend Ballettgruppe, den viel gelobten Chor vom Senioren-Park carpe diem, den Tanzeinlagen der Rock ´n´ Roll Paare, den Interviews mit den Ausstellern der Oldtimer, der Ausfahrt durch Minden für unsere Bewohner in den historischen Fahrzeugen bis hin zur Kinderecke mit Steckenpferd basteln und Hüpfburg.

Wir freuen uns über die vielen positiven Rückmeldungen zu unserem Jubiläum!

Antritt der 6. Bürgerkompanie im Senioren-Park carpe diem Minden

Mindener „Freischießen“- Antritt der 6. Bürgerkompanie im Senioren-Park carpe diem Minden

Das Mindener „Freischießen“ wurde urkundlich 1682 zum ersten Mal erwähnt. Schon Anfang des 17. Jahrhunderts war es den Bürgern zur Pflicht gemacht worden, Schießübungen durchzuführen, um ggf. an einem Kriegs- oder Fehdezug teilzunehmen oder um feindliche Heere von der Stadt abzuschlagen.

Um das Jahr 1680 herum machte man sich im Rat Gedanken darüber, diese Schießübungen in den Rahmen eines großen Festes einzubinden. Im Jahre 1682 beschloss die Stadtvertretung, dieses Fest im Sommer zu feiern – möglichst vor der Ernte. Der beste Schütze wurde für ein Jahr von der Steuer befreit. Daher der Name „Freischießen“.
Das Bürgerangebot hat militärischen Charakter und seine politische Bedeutung; gewissermaßen war damit die ‚,Wehrpflicht“ eingeführt.. Zunächst spielten die Zünfte und Innungen eine gewichtige Rolle beim bürgerlichen Wehrdienst. Jeder junge Meister, der in eine Innung aufgenommen werden wollte, musste mit Spieß, Schild und Armbrust versehen sein. Neben diesem, durch die Innungen gestelltem, „Fußvolk“ verfügte die Stadt auch über eine Reiterei. Sie rekrutierte sich vorwiegend aus Kaufleuten. Hier finden sich bereits die ersten Gedanken an die heutige Eskadron.

Im Verlauf der Geschichte wurde das Wehraufgebot nicht mehr nach Innungen und Zünften aufgegliedert, sondern es erfolgte die heutige Einteilung der Bürgerschaft nach Vierteln oder Quartieren., ergänzt durch die Eskadron und das Tambourkorps.

Auch diese Jahr durften wir uns wieder an dem Aufmarsch der 6. Bürgerkompanie, die bei uns rund um die historische Fischerstadt angesiedelt ist erfreuen. Und folgten sehr gern der Einladung zum Kaffeetrinken in das Standquartier. Wir hatten einen wunderschönen gemeinsamen Nachmittag und genossen die Gastfreundschaft. Die Teilnehmer bedankten sich mit einer spontanen Gesangseinlage, die diesen Ausflug zusammenfasst. ,,So ein Tag so wunderschön wie heute..“

Alle in einem Boot

19. internationaler Mindener Drachenboot-Cup

Ein Team aus Mitarbeiter aus allen Bereichen des Senioren-Park und deren Angehörige trafen sich am 24.+25. Juni an der Weser um auch dieses Jahr wieder am Drachenbootcup teilzunehmen. Wir konnten uns von Rennen zu Rennen verbessern, so dass wir am Ende mit dem 3. Platz in der Bronzeklasse, mit einer Zeit von 1,13 Minuten, belohnt wurden. Einen großen Dank möchten wir auch an unsere Bewohner und die Mieter aus dem betreuten Wohnen aussprechen, die uns auch dieses Jahr wieder angefeuert haben.

 

Eine Schifffahrt die ist lustig, eine Schifffahrt die ist schön….

,,Jetzt bin ich schon weit über 80 Jahre und schaffe es endlich mal an der Weser-Kanal-Rundfahrt teilzunehmen“, so die Aussage einer Teilnehmerin.


Für die meisten Teilnehmer war es nicht die erste Fahrt auf Weser und Kanal. Ein Teilnehmer hat früher selber am Ruder gestanden und war mit den Manövern und Schleusungen bestens vertraut.
Das Wasserstraßenkreuz Minden ist die Kreuzung von beiden Wasserstraßen die befahren wurden. Hier wird der Mittellandkanal seit 1915 in einer Trogbrücke über das Wesertal und die rund 13 m tiefer gelegene Weser geführt. Der Mittellandkanal wird über zwei Verbindungskanäle mit Schleusen an die Weser angeschlossen, welche der Schifffahrt den Wechsel zwischen den beiden Wasserstraßen ermöglichen. Neben dem Kreuz in Minden gibt es im Verlauf des Mittellandkanals das Wasserstraßenkreuz Magdeburg. Beide sind in Deutschland die einzigen Wasserstraßenkreuze mit Trogbrücke.
Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die Fahrt, mit den drei Schleusungen, im Kanal und auf der Weser, entlang der alten Fischerstadt, ein gelungener Ausflug war.

Auf den Spuren des Kornbrands

Nach der Anfahrt durch das Hiller Moor, erreichten wir die ehemalige landwirtschaftliche Kornbrennerei der Familie Christian Meyer im Zentrum der Gemeinde Hille.

Von 1721 bis 1990 wurde hier der Getreideüberschuss aus bäuerlichem Anbau zu flüssigem Korn veredelt, also Alkohol gebrannt. Regional ist der „Hiller Moorbrand“ nach wie vor bekannt und beliebt. Der Ehrenvorsitzende des Heimat- und Gartenbauvereins Hermann Böhne moderierte den virtuellen Rundgang durch die Brennerei und erzählte über den drohenden Verfall, die Rettung der Brennerei und die heutige Nutzung.

Neben der Brennerei hat das Gebäude noch eine weitere Attraktion.  Hoch oben auf dem Schornstein der Alten Brennerei brüten Störche. Dank einer fest installierten Kamera ist es möglich einen Blick in das Nest zu werfen.

Die Bewohner hoch oben auf dem Schornstein der Alten Brennerei werden liebevoll „die Hillerichs“ genannt. Das „unberingte“ Paar hat übrigens zum zehnten Male in der Region überwintert.

 

Kunstausstellung im Senioren-Park carpe diem Minden.

Zusammen mit unserer Bewohnerin Doris Schirrmacher und ihren Angehörigen wurde dieses Jahr eine Ausstellung ihrer Bilder vorbereitet. Die 40 ausgestellten Werke sind nur ein kleiner Einblick in ihre Leidenschaft. Landschaften und Blumenmotive malte sie am liebsten und dem entsprechend prägen diese die Ausstellung. Am Samstag, 4.03. war es dann soweit, dass die Ausstellung im feierlichen Rahmen von Frau Schirmacher und Frau Müller unserer Einrichtungsleitung eröffnet werden konnte.

Frau Doris Schirmacher beschreibt, dass sie bereist als Kind gern gemalt hat, klassisch mit Malbuch und Buntstiften startete sie ihr späteres Hobby. Während der Kriegszeiten war wenig Zeit ihr Können weiter zu entwickeln. Sie besuchte später Kurse in unterschiedlichen Bereichen und konnte so die Techniken von Grund auf lernen. Den Erfolg ihrer Leidenschaft und ihres Fleißes konnten zahlreiche Besucher, Mieter und Bewohner in den letzten vier Wochen in unserem Eingangsbereich bewundern.

Mindens Geheimtipp: Frühstücken im Café – Restaurant “Vier Jahreszeiten”

Gäste, die zum ersten Mal das Café- Restaurant “Vier Jahreszeiten” besuchen, wundern sich vielleicht, weil Sie direkt vor einem Altenheim stehen. Aber spätestens, wenn sie den großen, freundlichen Gastraum betreten haben, die Sonnenterrasse sehen, sich ein Bild vom üppigen Büfett gemacht haben, stellen sie fest, dass es sich hier um eine ganz besondere Gastronomie handelt.Das “Vier Jahreszeiten” ist ein Geheimtipp unter den Mindenern, die regelmäßig auswärts frühstücken. Barrierefrei, innenstadtnah, preiswert und nur einen Steinwurf vom Weserradweg entfernt. Apropos Radler: Gern werden die beiden hauseigenen Ferienappartements von Übernachtungsgästen genutzt. Für nur 50,00 € pro Nacht kann hier ein Paar die Nacht verbringen. Das offene Konzept des Restaurants überzeugt. Auch die Senioren des Hauses fühlen sich beim Frühstück oder in der Mittagszeit als “Gäste”.Regelmäßig, am 1. Mittwoch des Monats, besuchen die “Kneippianer” das “Vier Jahreszeiten”.

Nach Wassertreten ist Frühstücken in geselliger Runde angesagt. Wurst, Käse, Räucherlachs, Rührei, Obst, Salat, Kaffee oder Tee endlos erwarten die Gäste. Das Angebot muss sich wirklich nicht verstecken und braucht auch nicht geheim zu bleiben.

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