Archiv der Kategorie: Jüchen

Schmücken und festliches Aufstellen unseres Maibaumes

Am Freitag, dem 26. April 2019, wurde mit tatkräftiger Unterstützung der St.-Sebastianus-
Schützenbruderschaft Garzweiler unser Maibaum in einem festlichen Akt zunächst
geschmückt und anschließend aufgestellt. Bereits Wochen zuvor drehten die Bewohner,
zusammen mit den Gästen der Tagespflege, in einem Kreativangebot die vielen, bunten
Röschen für den diesjährigen Maibaum. Voller Eifer stellten sie mehr als 240 Rosen aus
buntem Kreppmaterial her und sortierten die bunten Flatterbänder. Am späten Nachmittag, an dem zum Glück eine sonnige, warme Briese wehte, war es dann endlich soweit:
Die Bewohner schmückten feierlich den großen Maibaum, indem sie mit viel Ehrgeiz die
bunten Röschen ansteckten und die farbigen Bänder anhängten. Hierbei halfen sich die
Bewohner von den Stationen und die Mieter des Betreuten Wohnens gegenseitig, wodurch
eine außergewöhnliche Zusammenarbeit entstand. Mit Motivation und Spaß entstand ein
toller Maibaum. Unter Beifall der Anwesenden wurde der Baum nach dem Dekorieren von den
Schützen aufgerichtet. Für das leibliche Wohl sorgten anschließend das Café Restaurant „Vier
Jahreszeiten“ und die Ergotherapie mit Würstchen im Schlafrock.
Wir bedanken uns hiermit noch einmal ganz herzlich, in Namen aller Bewohner und
Mitwirkenden, für die ehrenhafte und tatkräftige Unterstützung der St.-Sebastianus Schützenbruderschaft Garzweiler.

Herstellung von Blumengestecken in Jüchen

Auch in 2019 durften unsere Bewohner/innen, aufgrund des großzügigen Sponsorings der Bürgerstiftung Jüchen, wieder an einem schönen Blumen-Event in unserem Haus teilnehmen. Durchgeführt wurde das Event von Frau Susanne Fischermann und ihrem Team, die ihre wundervollen Blumen aus ihrem Jüchener Blumenladen „Blumen und Ballonshop“ mitbrachten und uns mit ihren kreativen, „grünen Daumen“ tatkräftig zur Verfügung standen. Wir bedanken uns an dieser Stelle für das tolle Event bei der Bürgerstiftung Jüchen und auch bei Frau Fischermanns und ihrem Team, für die tolle Unterstützung und Durchführungsmöglichkeit.

Das Arbeiten mit Blumen und Pflanzen und das Verwenden von bestimmten Materialien, die der Ein oder Andere früher auch in seinem Garten verwendete, bot eine bereichernde Ergänzung zum alltäglichen Beschäftigungsangebot unserer Senioren. Das Herstellen der Blumengestecke rief einen Prozess hervor, bei dem das Wohlbefinden der älteren Menschen auf der psychischen sowie auf der physischen aber auch auf der sozialen Ebene unterbewusst gestärkt wurde. Unter professioneller Anleitung von Frau Fischermann stellten die Bewohner/innen gestern buntgemischte Gestecke her, welche sie anschließend mit auf ihr Zimmer nehmen konnten. Verschiedene Blumenfarben, passende Dekorationsformen und die frischen Düfte der Pflanzen reizten die Sinne und förderten biografische Erinnerungen.

Es entstand an diesem Nachmittag eine vielfältige Blumenpracht, die für frühlingshafte Dekorationen sorgte sowie für einen hübschen Blickfang, der noch lange für Freude sorgen wird.

Mode-Event im carpe diem Jüchen

Nach der „legendären Mailänder Fashion Week“ Ende Februar fragten sich unsere Bewohnerinnen, welche modischen Highlights denn diesen Sommer in der Mode-Welt am meisten hermachen. Um all ihre Fragen zu beantworten und um die „Shopping-Freude“ zu unterstützen, besuchte uns das „ModeMobil“ am vergangenen Montag. Die Bewohner/innen durchstöberten die Kleiderständer und begutachteten die ausgestellten Siebenachtelhosen, die luftigen Sommerröcke, die bunten Blusen oder diverse, warme Frühlingsjacken. Die hellen Farben, wie azurblau, hellrosa oder beige verliehen den Kleidungsstücken eine leise Vorfreude auf den anstehenden Sommer 2019. So erklärte es jedenfalls eine begeisterte Bewohnerin, die laut eigenen Aussagen ein Auge für gute Qualität und anstrebende Mode habe. „Ältere Menschen tragen sowohl Röcke als auch Hosen, mögen gerne Stickereien und reine Baumwolle“, so die informierte Bewohnerin weiter. Stolz präsentierten sich die Bewohnerinnen gegenseitig ihre sowohl für den Frühling als auch für den Sommer geeigneten „Baumwollblüschen“ mit Blümchen, Punkten, Streifen und Stickereien darauf und verabschiedeten sich mit vollen Tüten glücklich und zufrieden Richtung Wohnbereich.

Tanz und Musik Nachmittag

Unser Restaurant Vier Jahreszeiten verwandelte sich am vergangenen Dienstag in einen
großen Tanzsaal. Bewohner/innen von den Wohnbereichen und auch Mieter/innen des
Betreuten Wohnens suchten sich aufgeregt einen Platz im vorbereiteten Tanzsaal.
Dieses Mal freuten sie sich nicht nur auf einen schönen Nachmittag zum Motto: „Tanz und
Musik“, sondern fieberten noch zwei anderen Überraschungen entgegen: Wir durften erneut
die Tänzerinnen „Noushafarin“ sowie auch die Bauchtänzerin „Nura“ begrüßen.

Die Heimbewohner/innen kennen die Tanzgruppe „Noushafarin“ bereits aus 2017, als sie uns
mit orientalischen Tänzen in „1001 Nacht-Geschichten“ entführten. Tänzerin „Nura“ ist die
Tochter einer Bewohnerin, sodass der Auftritt für sie etwas ganz besonderes an diesem
Nachmittag war. Viele Bewohner/innen sind früher quer durch die Welt gereist, wodurch sie
traditionelle Tänze verschiedener Länder kennengelernt haben. Auch haben sie Tanzschulen
besucht oder in ihrer Freizeit viel getanzt, wodurch der musikalische Tanznachmittag eine
Reise in die Vergangenheit darstellte. Herr Krings war voller Vorfreude auf den Auftritt. „Ich
bin sehr gespannt und freue mich sehr auf das was da jetzt kommt, ich kann mir nichts
Genaues vorstellen“. Frau Köhler hingegen war bei vielen Auftritten von „Nura“ dabei und
kennt die Tänze sehr genau. „Es ist immer schön, sie tanzen zu sehen“, sagt sie.

Dann machten die Tänzerinnen in ihren bunt gewandeten Kleidern ihre ersten Schritte auf der
„Bühne“. In traditionellen Tanzschuhen tänzeln sie durch den Raum, hielten Blickkontakt und
begeistern die Zuschauer, die laut klatschten und ihnen zu jubelten. Die anmutigen
Bewegungen und das freundlich aufgeschlossene Lächeln der Tänzerinnen, fand in den Augen
der Bewohner Begeisterung. „Menschen tanzen und übers Parkett schweben zu sehen, versetzt
einen immer in Trance. Man erinnert sich an die Jugend, als man sich noch beweglich und frei
fühlte“, so eine Heimbewohnerin, die wöchentlich im Fernsehen eine bekannte Tanzshow
verfolgt, bei der Prominente mit Profi-Tänzern in einem Wettbewerb tanzen. „Ach, es ist schon
so lang her, dass ich mal so gut das Tanzbein geschwungen habe. Das war vor 40 oder 50
Jahren“, erinnert sie sich weiter, während sie dem anmutigen Treiben der Tänze zusieht. Am
Ende der Aufführungen klatschten die Bewohner/innen herzlich und bedankten sich für „die
Reise in die Welt der Tänze und der Musik“.

Samtpfötchen zu Besuch

Warme Sonnenstrahlen blitzten am Montag Nachmittag auf den Senioren-Park carpe diem
Jüchen, sodass die Bewohnerinnen und Bewohner im Eingangsbereich des Parks saßen und
sich sonnten, als „Lilly und Chicka“ mit ihrer Hundeführerin, Frau Wittmar, um die Ecke bogen.
Lilly und Chicka sind zwei Kurzhaarcollie – Hündinnen. Mutter und Tochter, im Alter von 10
und 5 Jahren. Die beiden erlangten sofort die Aufmerksamkeit unserer Bewohner/innen und
erhielten ausgiebige Streicheleinheiten noch bevor sie den Senioren-Park überhaupt betreten
hatten. Durch den Besuch der Hunde wurden Erinnerungen an frühere Haustiere und
liebgewonnene Hoftiere hervorgerufen, sodass unter den Bewohnern interessante Biografie-
Gespräche entstanden. Hunde eignen sich durch ihr Wesen hervorragend, um einen intensiven
Kontaktaufbau zu demenziell veränderten Menschen zu fördern. Zu kaum einem anderen Tier
ist eine Kontaktaufnahme einfacher. Da Hunde von sich aus sehr menschenbezogen sind und
einen auffordernden Charakter aufweisen, entsteht schnell eine intensive Bindung zwischen
Mensch und Hund. Der Kontakt mit Lilly und Chicka war mobilisierend, aber auch beruhigend.
Sie begegneten uns mit einem freudigen Schwanzwendeln und reagierten auf Ansprachen,
Gesten und Mimiken der einzelnen Bewohner mit zusehender Aufmerksamkeit und
Bereitschaft an der Senioren-Arbeit. Der Besuchshunde-Dienst mit den beiden Vierbeinern bot
viele Beschäftigungsmöglichkeiten (Apportierspiele, Such- und Fangaktivitäten, Streicheln,
Füttern oder Spazierengehen) auf und erwies sich als schöne Überraschung. Der Besuch der
der Hunde orientierte sich individuell an die Bedürfnisse und Fähigkeiten unserer
Bewohner/innen, wodurch unser „Samtpfötchen -Nachmittag“ zum Highlight wurde.
Den Besuchshundedienst hat uns die Bürgerstiftung Jüchen ermöglicht, wofür wir uns an
dieser Stelle sehr herzlich bedanken möchten! Die von der Bürgerstiftung gesponserten
Projekte erfüllen die Herzen unserer Bewohner/innen jedes Mal mit sehr viel Freude, Spaß und
Glückseeligkeit! Auch bei Frau Wittmar möchten wir uns für die schönen Stunden bei uns
herzlich bedanken! Der Tag mit den Hunden lässt uns in früheren Erinnerung schwelgen und
an „tierische Tage“ im Leben zurück denken.

Jeck im carpe diem Jüchen

Am vergangenen Donnerstag war es wieder so weit:
Die fünfte Jahreszeit, Karneval oder auch Fasching genannt, ging auch dieses
Jahr wieder in die ´jecke Phase´. Wir, hier im carpe diem Jüchen, bewahrten die
Tradition ab dem Altweiber Donnerstag ausgelassen zu feiern.
Jede Wohngruppe, jeder Raum und jeder Flur war mit bunten Luftballons,
Girlanden und Luftschlangen dekoriert und Karnevalsmusik schallte durchs ganze
Haus. Ab Altweiber verfallen Bewohner und Mitarbeiter jedes Jahr in einen
fröhlich lustigen Ausnahmezustand und das Haus verwandelt sich in eine
´Karnevalshochburg´, in der gefeiert, gesungen und gelacht wird, bis der letzte
Jecke müde ist. Bei der großen Karnevalsfeier an Altweiber ließen wir es mit
Bewohnern, Mitarbeitern der Ergotherapie, Mitarbeitern und Gästen der
Tagespflege und weiteren Mitarbeitern aus einzelnen Bereichen gebührend
krachen. Neben Sketchen, wie „Hubertine und Heinrich“ oder „Frau Hawlitschek
und Herr Posposchil“ bekamen die Zuschauer auch ein amüsant einstudiertes
Knieballet und „Die Spar-Maßnahmen der Schwester Rabiata“ vorgeführt. Alle
kamen fantasievoll verkleidet, trugen Hüte, Haarschmuck, Kapitäns- oder
Cowboyaccessories. Die hauseigene Küche servierte karnevalstypische
Leckereien wie Berliner, Mutzemandeln oder verzierte Donuts. Am
Karnevalssonntag bewunderten wir dann alle den Jüchener Karnevalszug, der an
der Garzweiler Allee vorbei zog. Am Rosenmontag ging die Karnevalssause
mit einer TV-Live-Übertragung der Kölner und Düsseldorfer Karnevalszüge
weiter. Einen weiteren, besonderen Höhepunkt der lustigen Tage bildete der
„Karnevalstanztee“ mit allen bekannten Karnevalshits. Hier wurde so richtig jeck
geschunkelt, gesungen und gelacht und der Nachmittag sowie die Karnevalszeit
anschließend mit einem fröhlichen Umzug durchs Haus beendet.

5-Jähriges Jubiläum in Jüchen

Unser Senioren-Park carpe diem Jüchen feierte am vergangenen Freitag, dem 01. Februar 2019 sein 5-Jähriges Bestehen. Anlässlich des 5-Jährigen Jubiläums wurde im Restaurant des Hauses nicht nur mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, sondern auch mit einigen Angehörigen und Mitarbeitern am Nachmittag gefeiert. Unser Einrichtungsleiter, Herr Schwerfeld, hielt eine kleine Rede und bezeichnete den Senioren-Park carpe diem Jüchen in seinem Grußwort als „ein schönes Zuhause“. „Es ist kaum zu glauben, dass dieses Haus nun schon 5 Jahre besteht“, so eine Bewohnerin der ersten Stunde. „Ich kenne das Gebäude schon als Baustelle und es war schön zu sehen, wie es von Tag zu Tag voller und lebendiger wurde“. Frau Loogen, die seit dem 01. Februar 2014 den Senioren-Park Jüchen „ihr Zuhause“ nennt, erzählte den Gästen aus ihrer Anfangszeit sowie von ihren ersten Tagen im Haus. Frau Loogen wurde anschließend als „Bewohnerin der ersten Stunde“ geehrt und erhielt neben einem Blumenstrauß auch eine Collage, welche sie auf Bildern von 2014 bis heute bei den diversen Aktionen der letzten 5 Jahren zeigt. Die Collage schmückt nun ihr Zimmer und stolz erzählt Frau Loogen noch heute allen Besuchern ´´ihre ganz eigene carpe diem Geschichte“. Auch die Hauswirtschaftsleitung, Frau Gathmann, erläuterte den Anwesenden die ein oder andere Anekdote aus den ersten Wochen nach dem 01. Februar 2014. Zum Beispiel wann der erste Wohnbereich voll besetzt war oder wie nach und nach weitere Bewohner/innen einzogen und wie sich die Wohnbereiche mit Dekorationen und Mobiliar füllten. Eine weitere Bewohnerin äußerte, dass sie das Haus als „gute Möglichkeit zwischenmenschlicher Begegnungen sehe – etwa bei den gelungenen Besuchen des Kindergartens. „Denn gute Beziehungen sind die beste Medizin“, so die Bewohnerin weiter. Unsere große 5-Jährige-Jubiläumsfeier findet am 29. Juni 2019 anlässlich unseres großen Sommerfestes statt. Wir freuen uns sehr auf diesen Tag und sind gespannt, welche Anekdoten und Geschichten Frau Loogen und auch die Mitarbeiter/innen der ersten Stunde so zu erzählen haben.

Weihnachtszeit im carpe diem Jüchen

Die Adventszeit im carpe diem Jüchen war eine sehr besinnliche Zeit, mit vielen weihnachtlichen Aktionen. Am 06.12. überraschte der Nikolaus höchstpersönlich die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses. An jeder Tür und in jeder Wohnküche klopfte er, in Begleitung seiner Weihnachtsengelchen an und begrüßte alle persönlich mit einem Handschütteln und einer süßen Überraschung. Der heilige Bischof hatte zu jeder Bewohnerin und zu jedem Bewohner und auch für jeden Angehörigen und Besucher, ganz persönliche, warme Worte, die er aus seinem „geheimen Büchlein“ vorlas. Durch seinen Besuch zauberte er allen ein Lächeln ins Gesicht. Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich für den Einsatz unseres Kollegen Christoph Kannen aus der Ergotherapie. Im Laufe der Adventszeit schmückten die Bewohner/innen die Weihnachtsbäume in jeder Wohnküche mit der Ergotherapie zusammen. Dies erinnerte an frühere Familienzeiten und es entstanden besondere Erinnerungen, schöne Gespräche über die Weihnachtszeit früher und heute. Auch im Eingangsbereich des Hauses wurde alles festlich geschmückt, sodass alles im Dezember hellauf prächtig leuchtete. Damit die Zeit bis zu den Feiertagen nicht allzu lang war, wurden am ersten Adventssonntag dekorative Lebkuchenhäuser hergestellt, am zweiten Advent leckere Plätzchen gebacken und nebenbei Glühwein und Kinderpunsch getrunken. Die Bewohner hatten wie jedes Jahr viel Spaß beim Verzieren und Verzehren der selbst gebackenen Weihnachtsspezialitäten. Am vierten Advent erwarteten alle weihnachtliche Stunden voller Adventsrätsel, kleinen Aktionen und besinnlichen Momenten. Unser Highlight dieses Jahr, war unser Weihnachtswagen, der an einigen Tagen mit unseren Weihnachtsengelchen über die Wohnbereiche fuhr und weihnachtliche Köstlichkeiten anbot. Am 19.12.2018 war es dann endlich wieder soweit für unsere besondere Weihnachtsfeier mit allen Bewohnerinnen und Bewohnern, ihren Angehörigen, allen Pflegekräften, allen Mitarbeitern sowie mit dem gesamten Leitungsteam, inklusive Einrichtungsleitung des carpe diem Jüchen. An einen Gottesdienst um 17:00 Uhr, reihte sich ein außergewöhnliches 3- Gänge-Menü an und endete mit einem gemütlichen Beisammensein in den Wohnküchen. Als Überraschung an diesem Abend, spielte ein Musiker auf seiner Gitarre altbekannte Weihnachtlichlieder abwechselnd auf allen Wohnbereichen. Durchs ganze Haus hörte man die lieblichen Stimmen und den Klang der Gitarre. Die Bewohner ließen den schönen Abend anschließend mit ihren Liebsten bei einem Gläschen Wein ausklingen. Abgerundet wurde die Advents- und damit auch die Weihnachtszeit am Heiligen Abend. Hier nutzten die Bewohner/innen die ruhige Zeit für ein gemütliches, liebvolles Beisammensein. Neben Kakao, Kaffee Glühwein und sogar Sekt, selbstgemachtem Gebäck, Plätzchen und Kuchen und bei einem gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern sowie festlichen Gedichten und schönen Geschichten, wurde der 24.12. ganz besinnlich verbracht.

Gemeinsames Pizzabacken

Wenn es draußen langsam aber sicher fröstelnd kalt wird, die Mittagssonne wärmend durch das Küchenfenster scheint und die Adventszeit endlich vor der Tür steht, ist dies die genau richtige Zeit für ein gemeinsames Kochen auf den Wohnbereichen. Das alltagsorientierte Kochangebot für den kalten November-Monat wurde am vergangenen Dienstag mit dem Backen von selbstgemachter Pizza umgesetzt. Ab 10:00 Uhr am Vormittag versammelten sich interessierte Bewohner in den Wohnküchen zum aktiven Vorbereiten von Pizzablechen fürs ganze Haus. Zutaten wurden zurecht geschnitten, Pizza-Böden mit den verschiedenen
Belegen dekoriert und beim Decken des Mittagstisches geholfen. Hierbei entstanden nicht nur Geschichten, beispielsweise wie früher gekocht, gebacken und eingekauft wurde, sondern auch Erinnerung, an die harte Zeit als Bauernfamilie oder als Marktschreier, kamen hierbei auf. Weiter erfreute es die ein oder andere Bewohnerin, den „jungen Mitarbeitern“ zu erklären, wie man richtig kocht oder den ein oder anderen Tipp zu verraten, wie ein perfektes
Mittagessen auszusehen hat. Alltagsorientierung bedeutet, Menschen mit Demenz je nach ihren Ressourcen in hauswirtschaftlichen Aktivitäten aktiv und passiv mit einzubeziehen. So gab es auch einen großen Teil an Bewohnern, der auch einfach nur zuschaute. Laut Aussagen derer, haben sie in ihrem vergangenen Leben genug gekocht und wollen sich heute einfach gerne nur noch verwöhnen lassen. Durch das Kochen in den Küchen der Wohnbereiche, verzeichnete sich in den Fluren ein lockender Duft nach Pizza Salami, Pizza Fungi und nach Pizza Prosciutto. „Der Geruch nach Essen macht Wohnlichkeit aus“, so eine Bewohnerin, die gerne beim Pilze
schneiden half. Das anschließende Pizza-Essen war ein sättigender Erfolg.

Oktoberfest im carpe diem Jüchen

Am 16.10.2018 feierten wir unser großes Oktoberfest 2018 im Senioren-Park carpe diem
Jüchen. Zwei Stunden lang wurde gefeiert, gesungen, getanzt und das Leben in vollen Zügen
genossen. Die buntesten Oktoberfesttrachten, unter anderem in den Farben altrosa, lila
schwarz, blau-rot oder in hellen rosa-weiß Tönen, wurden von den Bewohnern bewundert und
mit Erinnerungsfotos festgehalten. Unser Entertainer, der sich extra in seine bayerische
Lederhose geworfen hat, sang sich, im bayrisch blau-weiß geschmückten Café-Restaurant in
die Herzen der Bewohner. Und was darf auf unserer carpe diem Wiesn natürlich nicht fehlen?
Richtig: Paulaner Weißbier und Brezeln mit Obazda! Auf das ein oder andere Prosit wurde an
diesem Nachmittag feierlich angestoßen und die bayrischen Köstlichkeiten in fröhlicher Runde
ausprobiert. Unsere Programmpunkte, wie das große Oktoberfest-Quiz oder der Flashmob zu
einem bekannten bayrischen Lied, sorgten für eine besondere Unterhaltung.
Alle Bewohner waren sich einig, einen sehr schönen und stimmungsvollen Nachmittag erlebt
zu haben, der im nächsten Jahr genauso ausgelassen wiederholt werden sollte.
Als das Oktoberfest dem Ende zuging, gab es vier Gesangszugaben!
Was gibt es Schöneres als dieses Lob und die Freude über eine tolle gemeinsame Zeit?!