Archiv der Kategorie: Bad Driburg

100 Jahre bewegtes Leben

Neue Westfälische I 22.09.2015

Jubilarin: Erika Bertin feiert ihren runden Geburtstag.
Sie erfreut sich an vielen Erinnerungen.

Bad Driburg (nw). Sie wur­de in schwerer Zeit – mitten im Ersten Weltkrieg geboren:
Erika Bertin. Gestern feierte sie im Kreis ihrer Familie sowie mit den Bewohnern
und Mit­arbeitern des Senioren-Parks „carpe diem“ in Bad Driburg ihren 100. Geburtstag.

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Viele Schicksalsschläge:
Erika Bertin. FOTO: PRIVAT

Erika Bertin kam am 21. September in West-Berlin als drittes Kind einer Geschäftsfamilie zur Welt. Der Vater war Tischlermeister und die Fa­milie besaß ein Möbelgeschäft. Sie verbrachte ihre Kindheit mit ihrem älteren Bruder und ihrer älteren Schwester in Berlin und besuchte eine Mittelschule. Ihre Mutter stammte aus einer Großfamilie mit 13 Kindern. Drei der Kinder arbeiteten in einem Zirkus als Akrobaten. Auch Erika Bertin half immer gerne im Zirkus mit.

Nach ihrem Schulabschluss lernte sie Verkäuferin und arbeitete in einer Konditorei als ,,kalte Mamsell“. 1939 heiratete sie einen bayrischen Berufssoldaten, der in München stationiert war, zog zu ihm nach München und gebar dort ihren Sohn Gustel im April 1942. Leider verstarb ihr Mann im Mai 1946 durch Kriegseinwirkungen. Ende 1948 lernte sie den Franzosen Paul Bertin kennen und heiratete ihn. Im Jahr 1950 zog sie dann mit ihrem zweiten Ehemann und ihrem Sohn zurück zu ihrer Familie nach Berlin und betrieb neben dem familiären Möbelgeschäft einen Süßwarenladen.

Nach dem Tod von Paul 1957 und dem Tod ihrer Mutter 1963 zog in die Nähe ihrer Geschwister, die in Polle (Holzminden) wohn­ten. Sie kaufte eine kleine Eigentumswohnung in Höxter und reiste viel um die Welt. Unter anderem bereiste sie Amerika, Hawaii, Casablanca, Marokko und unternahm Schiffsreisen zum Beispiel zum Mittelmeer oder zum Polar­kreis. 1989 zog sie schließlich nach Bad Driburg und wohnt seit April 2015 im Senioren-­Park carpe diem in Bad Driburg.

Erika Bertin hat mittlerwei­le zwei Enkel (wohnhaft in Johannisburg und Hong Kong) und zwei Urenkel im Alter von fünf Jahren und einem Jahr. Ihr Sohn lebt zusammen mit seiner Frau in Bad Wörishofen im Unterallgäu. Die Jubilarin erzählt immer wieder gerne von ihrem ereignisreichen und schönem Leben. ,,Ich bin stolz auf mein Leben und erfreue mich an meinen schönen Erinnerungen“, sagt Bertin. An ihrem gestrigen Ehrentag gratulierten zahlreiche Gäste im Cafe-Restaurant „Vier Jahreszeiten“.

Älteste Mitarbeiterin im „carpe diem“

Bad Driburg Kurier 09.09.2015 I Nr. 295

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Einrichtungsleitung Ulrike Roxlau, Marlies Grell
und Hauswirtschaftsleitung Petra Güldner.

Ganz besondere Geburtstagsgrüße konnte Einrichtungsleitung Ulrike Roxlau übermitteln.
Die älteste Mitarbeiterin im Senioren-Park carpe diem heißt Marlies Grell und feierte in diesen Tagen ihren 80. Geburtstag. Für die Jubilarin hat das Motto „nutze den Tag…“ eine ganz besondere Bedeutung. Eines ihrer Geheimnisse für ihre Vitalität ist die Tatsache, dass sie sich nicht zur Ruhe gesetzt hat und ihre Aufgabe in der Hauswirtschaftsabteilung des Senioren-Parks weiterhin mit Freude ausführt.

„So viel Selbständigkeit wie möglich bei so viel Betreuung und Pflege wie nötig“, an dieser Maxime ist das neuartige Konzept im Senioren-Park „carpe diem“ ausgerichtet. Die Bewohner, Klienten und Gäste stehen im Mittelpunkt des Handelns. Aktivierung bedingt die Einbeziehung des Bewohner, Klienten und Angehörigen und setzt eine enge Zusammenarbeit aller an der Pflege und Betreuung Beteiligten voraus. Auf der Gewerbeschau stellt sich der Senioren-Park „carpe diem“ vor und präsentiert dort sein Konzept.

Fit und ausgeglichen durch den Alltag

Mitteilungsblatt 21.05.2015
Nutze den Tag mit der „carpe diem-Aktionskarte“

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Bad Driburg. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Senioren-Parks „carpe diem“ in
Bad Driburg beginnt eine abwechslungsreiche Zeit. In diesen Tagen startet die zweite Auflage der „carpe diem-Aktionskarte“ und „nutze den Tag“ bekommt eine ganz neue Bedeutung. „Beschäftigte in der Pflege und allen dazugehörigen Abteilungen arbeiten unter größter physischer und psychischer Belastung. Ein Ausgleich ist für die Gesundheit und das Wohlbefinden daher ganz besonders wichtig“, weiß Einrichtungsleiterin Ulrike Roxlau.
Um den Mitarbeitern des Senioren-Parks Impulse für einen Ausgleich zum Beruf zu geben, entwickelten die Mitglieder des Qualitätszirkels Betriebliches Gesundheitswesen, bestehend aus Petra Güldner (Hauswirtschaftsleitung), Gabriele Gabriel (Verwaltung) und Ulrike Roxlau, die Aktionskarte.

Der Aktionszeitraum startete mit dem Sommerfest Anfang Mai und endet mit einer Wanderung und einem kleinen Abschlussfest am 30. Oktober. „Die Mitarbeiter haben wieder die Möglichkeit, in den Bereichen Aktion, Entspannung und Ernährung die unterschiedlichsten Angebote zu nutzten. Ein solches Projekt kann eine Einrichtung mit rund 120 Mitarbeitern natürlich nicht alleine stemmen. Daher sind wir froh und dankbar, auch in diesem Jahr wieder die Kompetenzen und Ressourcen verschiedener Bad Driburger Unternehmen nutzen zu dürfen“, betont Ulrike Roxlau. In der Driburg Therme kann unter anderem die Dreamwater-Lounge zu besonderen Konditionen genutzt werden und die Salzgrotte lädt zu einem „Tag am Meer“ ein. Auf dem Programm stehen auch drei Wandertouren, ein Golf-Schnupperkurs beim Bad Driburger Golfclub und Bowling in der Gasstätte „Zum Posträuber“. Mit gemeinsamen Trainigseinheiten bereiten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des carpe diem Seniorenparks außerdem auf den AOK-Firmenlauf vor. Auch eine ausgewogene Ernährung ist besonders wichtig für eine gute gesundheitliche Konstitution. Deshalb wird Küchenchef Rüdiger Böger vom Restaurant „Vier Jahreszeiten“ unter dem Motto „Gesund und lecker“ wieder einen Kochkurs anbieten. Neben einem leckeren und vollwertigen Mehrkonrbrot bietet die Bäckerei Goeken backen eine Betriebsbesichtigung an. In der City-Apotheke können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Vortrag über die Homöopathische Hausapotheke besuchen.

„Die Teilnahme lohnt sich doppelt, denn zum Ende des Aktionszeitraumes wird unter allen Teilnehmern ein attraktiver Preis verlost“, sagt Ulrike Roxlau.

Betriebliches Gesundheitsmanagement gewinnt angesichts des Fachkräftemangels und der Anhebung des Renteneintrittsalters zunehmen an Bedeutung. „Dies ist aber nicht der einzige Aspekt, der uns zur Entwicklung der Aktionskarte bewogen hat.Wir können unseren engagierten Mitarbeitern damit auch etwas zurückgeben und hoffen, dass alle viel Spaß und Freude daran haben“, betont die Einrichtungsleiterin. (SR)

Am Arbeitsplatz qualifizieren

Westfahlenblatt 10.03.2015 Bad Driburg aktuell

Ewelina Prowol nutzt Fördermaßnahmen und wird examinierte Altenpflegerin

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Martin Krawinkel (von links) und Ulrike Roxlau freuen sich ebenso mit Umschülerin Ewelina Prowol, dass diese die Möglichkeit nutzt, sich an ihrem Arbeitsplatz zur examinierten Altenpflegerin weiter zu qualifizieren wie Thomas Reinhard.

Kreis Höxter (WB). Seit fünf Jahren arbeitet Ewelina Prowol als Helferin im Senioren-Park carpe diem in Bad Driburg, und seit fünf Monaten ist sie jetzt in einer dreijährigen Umschulung zur examinierten Altenpflegerin. Am Ende der Maßnahme ist sie qualifizierte Fachkraft.

Einrichtungsleiterin Ulrike Roxlau: „Mit dieser Berufsausbildung sichert sie nicht nur ihren Arbeitsplatz für die Zukunft ab, sondern verbessert zudem ihre Verdienstmöglichkeiten und trägt zur Fachkräftesicherung in unserem Hause bei“.

Die 26-jährige Umschülerin aus Bad Driburg blickt optimistisch in ihrer beruflichen Zukunft: „Ich bin zuversichtlich, dass ich die Ausbildung erfolgreich zum Abschluss bringe und freue mich, dass mein Arbeitgeber und die Agentur für Arbeit mit diese Chance bieten, mit der Umschulung zur Fachkraft aufzusteigen.“ Für ihren Arbeitsgeber war es nach der Beratung durch die Vermittlungsfachkräfte der Arbeitsagentur sofort klar, dass man ihr die Ausbildung ermöglicht.

„Mit gezielten Fördermaßnahmen, wie zum Beispiel diesem Programm zur Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter Arbeitnehmer in Unternehmen (WeGebAU), wollen wir dem Fachkräfteengpass im Altenpflegebereich, aber auch in anderen Branchen entgegenwirken“, berichtet Thomas Reinhard vom gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur und des Jobcenters Kreis Höxter. „Gefördert werden Personen, die von ihren Arbeitgebern für die Dauer einer Qualifizierung unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts freigestellt werden“, ergänzt der Arbeitsvermittler.

Kooperationspartner für die Ausbildung von Ewelina Prowol zur staatlich anerkannten Altenpflegerin für den theoretischen Teil der Maßnahme ist das „In Via Fachseminar für Altenpflege“ in Paderborn. Die Berufsausbildung wird im Rahmen des bestehenden Arbeitsverhältnisses und während der Arbeitszeit unter Fortzahlung des Arbeitsentgeltes durchgeführt.

„Dabei sieht die Ausbildung einen Wechsel von Theorie- und Praxisphasen vor. In den längeren fachpraktischen Einheiten steht die angehende Altenpflegerin dem Senioren-Park wie gewohnt zur Verfügung und erlernt mit Unterstützung der Praxisanleiter die notwendigen fachpraktischen Kenntnisse“, erläutert Ulrike Roxlau.

Martin Krawinkel, Qualifizierungsberater bei der Arbeitsagentur Höxter, ergänzt: „Durch die finanzielle Förderung der Agentur für Arbeit, die den Arbeitsausfall prozentual in Form eines Entgeltzuschusses ausgleicht und die Maßnahmekosten trägt, können die Zeiten, in denen Frau Prowol an der theoretischen Ausbildung teilnimmt, kompensiert werden.“ Das WeGebAU-Programm beschränke sich dabei nicht allein auf den Pflegebereich. Es decke alle Berufsfelder ab, von A wie Anlagemechaniker bis hin zu Z wie Zahnmedizinische Fachangestellte. Zudem müsse es nicht immer eine komplette Umschulung sein. Auch Teilqualifizierungen seien förderbar.

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die Interesse an dem Qualifizierungsprogramm haben, können sich beim Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur beraten lassen. Martin Krawinkel, der Experte für entsprechende Fördermaßnahmen in der Arbeitsagentur Höxter, ist unter der Telefonnummer 05271/9726-20 erreichbar.

Kinder besuchen Großküche

Donnerstag, 5. März 2015,  Bad Driburg aktuell

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In der Tagesstätte des städtischen Familienzentrums „Mit-Ein-Ander“ gibt es viele Kinder, die täglich Essen aus der Großküche des Senioren-Parks „carpe diem“ in Bad Driburg bekommen. Nun haben sie sich angeschaut, wo die Mahlzeiten herkommen. Gemeinsam mit Küchenleiter Rüdiger Böger staunen die Kinder nicht schlecht, als sie sahen, wie groß dort die Küchengeräte sind. So einen großen Backofen, so große Kochplatten und Arbeitsflächen hatten die Kinder noch nie gesehen. Auch die riesigen Töpfe, Suppenkellen und Rührlöffel ließen die Kleinen staunen. Der XXL-Kühlschrank, in den man hineingehen konnte, wurde auch in Augenschein genommen. Da blieb es natürlich nicht aus, dass sofort das Eis entdeckt wurde, das sich die Kinder immer am liebsten zum Nachtisch wünschen.

Pflegestärkungsgesetz stärkt die ambulante Versorgung

BAD DRIBURGER KURIER 11. Februar 2015

Informationsveranstaltung der AOK Nord-West am 17. Februar

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Tagespflegegast Irmgard Grunert beim Besuch des „Klinik-Clowns“
Frau Sonderba (Beate Pfennings) von dem Duo „Lulu und Frau Sonderba“
aus Willebadessen. Im Hintergrund Pflegedienstleitung Daniela Reinartz.

Sie sind pflegebedüftig und möchten so lange wie möglich zu Hause leben? Sie wpnschen
sich aber pflegerische und hauswirtschaftliche Unterstützung, eine Aktivierung im Alltag und Kontakt zu anderen Menschen? Sie Kombination aus Pflege und hauswirtschaftlicher Versiórgung durch den Amb. Dienst und Betreuung in der Tagespflege bietet in diesem Fall eine ideale Lösung für die Senioren und außerdem eine Entlastung ihrer pflegenden Angehörigen. Im Senioren.Park carpe diem in Bad Driburg arbeiten beide Abteulungen Hand in Hand, so dass jedes Hilfeangebot ganz individuell auf den Bedarf der Betroffenen abgestimmt werden kann. Das Angebot der Tagespflege ist relativ unbekannt, sagt Einrichtungsleiterin Ulrike Roxlau und erklärt: „Unser Ziel ist es unsere Gäste zu motivieren mit uns gemeinsam einen aktiven Alltag zu gestalten, um ihre Selstständigkeit so lange wie möglich zu erhalten. Dazu bieten wir viele Anregungen, Bewegungsübungen, Gedächtnis- und Gesellschaftsspiele, kreative Basteleien, gemeinsames Backen/Kochen sowie regelmäßige Spaziergänge zum Wochenmarkt und in den Gräflichen Park gehören ebenso zu unserem Alltag wie das gemeinsame Mittagessen, eine Ruhezeit und das Kaffetrinken mit dem selbstgebackenem Kuchen.“ Mit den aktuellen Gesetzesänderungen unterstützt der Gesetzgeber diese ambulante Versorgungsform, indem Pflegebedürftige deutlich höhere Leistungen abrufen können.

Zu diesem Thema bietet der Senioren-Park carpe diem eine Informationsveranstaltung für
alle Interessierten an. C. Röttger von der AOK Nord-West wird am Dienstag, 17. Feburar 2015 ab 16:00 Uhr informieren und Fragen beantworten. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldungen unter Telefonnummer 05253/40470 oder bad-driburg@senioren-park.de.

Ehrenamt ist Ehrensache

Mitteilungsblatt Bad Driburg 27.11.2014

Informationstag im Seniorenpark Carpe Diem am 4. Dezember

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Bad Driburg. “Ich war immer sehr aktiv und der Umgang mit Menschen macht mir viel Freude“, sagt Anneliese Poss. Sie ist eine von den Ehrenamtlichen, die sich im Senioren-Park carpe diem engagieren. So gibt es bereits die unterschiedlichsten Angebote, von Besuchs- und Spaziergangsdiensten bis hin zu Gruppenangeboten wie Singrunden oder eine ökumenische Andacht. „Für unsere Bewohner haben die Besuche der Ehrenamtlichen einen unschätzbaren Wert, so sind sie häufig Bindeglied zum Bad Driburger Gemeinwesen. Personen, die nur noch wenig oder gar keinen Besuch mehr von Angehörigen und Freunden bekommen, haben so eine zusätzliche Bezugsperson. Diese Begegnungen wirken dem Gefühl der Isolation entgegen“, beschreibt Einrichtungsleitung Ulrike Roxlau den Nutzen von Ehrenamtlichen für die Bewohner der Einrichtung.

Aber auch die ehrenamtlich Tätigen profitieren in der Regel von ihrem Engagement. So wird die Aufgabe als sinnvolle, wertgeschätzte Tätigkeit erlebt und birgt im Umgang mit anderen Menschen die Chance einer persönlichen Weiterentwicklung. Die Möglichkeiten von ehrenamtlichem Engagement sind so vielfältig wie die Ressourcen. Die der Engagierte mitbringt. Dem Betätigungsfeld sind hier keine Grenzen gesetzt.

Es kann um Unterstützung bei Betreuungsgruppen der Ergotherapie, Festen und Feiern. Ausflügen und Urlaubsfahrten gehen. Genauso ist es aber auch möglich, ein eigenes Gruppenangebot zu gestalten, wie Singen und Musizieren oder ein kreatives Angebot. Aus einem Besuchsdienst einzelner Bewohner können Freundschaften entstehen. Daneben sind aber auch handwerkliche Tätigkeiten denk- bar, wie die Pllege des Gartens, die Betreuung des Hühnerstalles oder andere handwerkliche Projekte. Über all diese Möglichkeiten sowie die Einbindung in die Einrichtung und über die Begleitung bei diesen ehrenamtlichen Tätigkeiten informiert Einrichtungsleitung Ulrike Roxlau am Donnerstag, 4. Dezember, ab 15 Uhr im Senioren-Park carpe diem. Unter dem Motto „Ehrenamtliches Engagement hat viele Gesichter und bietet zahlreiche Chancen – für alle Beteiligten“ sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Um Anmeldung bis zum 1. Dezember wird unter Telefon 05253/40470 gebeten. (SR)

Nutze den Tag

Mitteilungsblatt Bad Driburg · 28. Mai 2014

Bad Driburg. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Senioren-Parks „carpe diem“ in Bad Driburg beginnt eine abwechslungsreiche Zeit. In diesen Tagen startet die „carpe diem-Aktionskarte“ und „nutze den Tag“ bekommt eine ganz neue Bedeutung. „Beschäftigte in der Pflege und allen dazugehörigen Abteilungen arbeiten unter größter physischer und psychische Belastung. Ein Ausgleich ist für die Gesundheit und das Wohlbefinden daher ganz besonders wichtig“, weiß Einrichtungsleiterin Ulrike Roxlau. Um den Mitarbeitern des Senioren-Parks Impulse für einen Ausgleich zum Beruf zu geben, entwickelten die Mitglieder des Qualitätszirkels Betriebliches Gesundheitswesen, bestehend aus Petra Güldner (Hauswirtschaftsleitung), Gabriele Gabriel (Verwaltung) und Ulrike Roxlau, die Aktionskarte. Der Aktionszeitraum startet mit einer Wanderung zur EGV-Hütte in Langeland, wo anschließend gemeinsam gefeiert wird. Ab dann haben die Mitarbeiter die Möglichkeit, in den Bereichen Aktion, Entspannung und Ernährung die unterschiedlichsten Angebote zu nutzten.
„Ein solches Projekt kann eine Einrichtung mit rund 120 Mitarbeitern nicht alleine stemmen. Daher sind wir froh und dankbar, die Kompetenzen und Ressourcen verschiedener Bad Driburger Unternehmen nutzen zu dürfen“, betont Ulrike Roxlau. So bietet die Physiotherapie- Praxis Bergfeld ein „carpe diem-Fitnesstraining“ an, die AOK-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ ist ebenso in die Karte integriert, wie Walken, das in Eigenregie des Senioren-Parks angeboten wird. In der Driburg Therme kann unter anderem die Dreamwater-Lounge zu besonderen Konditionen genutzt werden und die Salzgrotte lädt zu einem „Tag am Meer“ ein. In einem Seminar mit Wassersommelier Antje Mergard lernen die Teilnehmer der Aktion alles über Mineralwasser und können dies dann auch gleich im Gräflichen Park kosten. „Gesund und lecker“ kocht Küchenchef Rüdiger Böger mit den Mitarbeitern des carpe diem.

Der Aktionszeitraum endet mit dem Sommerfest, dann wird unter allen Teilnehmern ein attraktiver Preis verlost. „Die Teilnahme lohnt sich also doppelt“, sagt Ulrike Roxlau. Betriebliches Gesundheitsmanagement gewinnt angesichts des Fachkräftemangels und der Anhebung des Renteneintrittsalters zunehmen an Bedeutung. „Dies ist aber nicht der einzige Aspekt, der uns zur Entwicklung der Aktionskarte bewogen hat. Wir können unseren engagierten Mitarbeitern damit auch etwas zurückgeben und hoffen, dass alle viel Spaß und Freude daran haben“, betont die Einrichtungsleiterin. (SR)
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„Och’ wat wor dat schön!“

Mitteilungsblatt Bad Driburg · 13. März 2014
carpe diem Helau!

Bad Driburg. Auf ihrer Tour durch die Stadt, begrüßten auch die Bewohner des Senioren-Park carpe diem die diesjährigen Tollitäten des Karnevalsverein Rot-Weiße-Garde. So hieß Einrichtungsleiterin Frau Ulrike Roxlau Prinzessin Steffi I und Stefan II, sowie das Kinderprinzenpaar Leni und Leon mit ihrem Gefolge herzlich willkommen.

Gemeinsam wurde geschunkelt, gesungen und getanzt. Musikalische Begleitung erfolgte durch den Akkordeon-Spieler Rüthers, der sich somit einen Orden der Karnevalsgesellschaft verdient hat. Einen ganz besondere Freude hatte Kinderprinz Leon als er seiner Großtante Margarete Fieseler seinen Orden überreichte. Der anschließende Auftritt der Tanzgarde rundete den Nachmittag ab.
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„carpe diem feiert mit der 
Rot-Weißen-Garde Bad Driburg e.V