Archiv der Kategorie: Bad Driburg

Pressemitteilung: Auf direktem Weg ins Berufsleben

Folgend eine Pressemitteilung der Argentur für Arbeit – Pressestelle OWL :
Auf direktem Weg ins Berufsleben
Auch Mitarbeiter mit Förderbedarf sind eine Chance für Unternehmen
Jugendliche mit Förderbedarf sind genauso gute Arbeitnehmer wie andere Mitarbeiter – sie benötigen nur etwas mehr Unterstützung in der Anfangszeit. Das beweist die Geschichte von Rita Unrau, die schnell und problemlos den Weg ins Berufsleben gefunden hat: Die 21-jährige aus Brakel ist nach ihrer Ausbildung zur Fachpraktikerin in der Hauswirtschaft, die sie im Kolping – Berufsbildungswerk Brakel absolvierte, seit August im Senioren-Park Carpe Diem in Bad Driburg als Mitarbeiterin in der Hauswirtschaft tätig. Das Reha-Team der Agentur für Arbeit Paderborn unterstützte und förderte Rita Unrau im Rahmen ihrer Ausbildung. Nadine Drilling, Reha Beraterin von Frau Unrau, weiß: „Die außerbetriebliche Ausbildung in einem Berufsbildungswerk ermöglicht eine engmaschige, individuelle und ganzheitliche Betreuung und Unterstützung des Auszubildenden. Dieses ist für viele junge Menschen mit individuellem Förderbedarf eine gute Starthilfe in das Berufsleben.“ Frau Unrau selber absolvierte ihre Ausbildung mit einem sehr hohen Maß an Engagement und Motivation, so dass sie ihre Ausbildung mit gutem Erfolg abschließen konnte. Im Anschluss absolvierte sie ein zweitägiges Praktikum im Senioren-Park Carpe Diem in Bad Driburg. Dort war man so von ihr und ihrer Arbeitsweise überzeugt, so dass man sie direkt im August einstellte. Als Unterstützung förderte die Agentur für Arbeit den Betrieb mit einem Eingliederungszuschuss – einem Zuschuss zum Arbeitsentgelt – der den Einarbeitungsaufwand der Berufsanfängerin ausgleichen sollte. Hat es sich gelohnt? Wenn man Ulrike Roxlau, Einrichtungsleiterin des Senioren – Park Carpe Diem hört, dann ja: „Frau Unrau hat sich in ihrem Praktikum bei uns als sehr engagiert erwiesen und uns als Arbeitgeber überzeugt. Sie hat sich schnell in ihr Aufgabengebiet eingearbeitet und wir sind sehr zu zufrieden mit ihr. Wir haben eine wirklich gute Mitarbeiterin gewonnen.“ Auch Dietmar Mantel, Geschäftsführer des Kolping – Berufsbildungswerks, ist stolz auf den Erfolg der jungen Frau: „Es freut mich, wenn junge Menschen nach einer erfolgreichen Ausbildung in unserem Haus sofort und ohne große Probleme eine Arbeitsstelle finden und damit einen guten Start ins Berufsleben haben.“ Und Rita Unrau selbst betont: „Ich habe durch die Hilfe der Agentur für Arbeit die richtige Berufswahlentscheidung für mich getroffen. Mein Beruf ist sehr vielfältig und mir machen die unterschiedlichen Arbeiten in der Hauswirtschaft, wie z.B. Hausreinigung und Wäschepflege, sehr viel Spaß. Auch hier im Betrieb gefällt es mir gut.“
Nr. 0xx/ 2018 – xx. Dezember 2018

 

 

Feriencamp Alt trifft Jung

„Wer betreut mein Kind in den Ferien, wenn ich arbeiten muss?“ Diese Frage müssen sich berufstätige Eltern immer wieder stellen und insbesondere die 6wöchige Sommerferienzeit wird zu einer echten Herausforderung.

Aus dieser Tatsache heraus, hat Frau Ulrike Roxlau, Einrichtungsleiterin im Senioren-Park carpe diem Bad Driburg das „Feriencamp – alt trifft jung“ für Kinder der Mitarbeiter geschaffen.

Eine Woche lang gab es die Möglichkeit sein Kind, gemeinsam mit den Bewohnern der Einrichtung in der Ergotherapieabteilung der Einrichtung betreuen zu lassen. So fanden gemeinsame Sing- und Spielrunden statt, es wurde gemeinsam gekocht und gerätselt. Selbstverständlich fanden außerdem gemeinsame Spaziergänge statt und vieles mehr.

Alle Beteiligten profitierten von diesem Angebot – „Begegnungen zwischen Senioren und Kindern sind immer etwas Besonderes, die Eltern konnten beruhigt arbeiten und wir als Arbeitgeber hatten zuverlässige Mitarbeiter, auch in der Ferienzeit.“, sagt Einrichtungsleiterin Ulrike Roxlau.

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Nutze den Tag – carpe diem Aktionskarte 2018

„Die Mitarbeiter sind unser höchstes Gut“ – diesen Satz findet man in nahezu jedem Leitbild von Firmen, insbesondere im Dienstleistungssektor. Im Senioren-Park carpe diem Bad Driburg wird es mit der so genannten „carpe diem Aktionskarte“ aktiv gelebt und das nun schon in der 5. Auflage. Hierdurch eröffnen sich für die Mitarbeiterinnen in einem viermonatigen Aktionszeitraum vielfältige Angebote. „Mitarbeiter in der Pflege und allen dazugehörigen Abteilungen arbeiten unter größter physischer und psychischer Belastung. Ein Ausgleich ist für die Gesunderhaltung enorm wichtig“ sagt Einrichtungsleiterin Ulrike Roxlau. Um den Mitarbeiterinnen Impulse für einen möglichen Ausgleich zu geben, entwickelten die Mitglieder des Qualitätszirkel’s Betriebliches Gesundheitswesen der Einrichtung, bestehend aus der Hauswirtschaftsleitung Petra Güldner und der Verwaltungsfachkraft Ulrike Zengerling und Einrichtungsleitung Ulrike Roxlau, diese Aktionskarte. Die Mitarbeiterinnen haben die Möglichkeit in den Bereichen Aktivität, Entspannung und Achtsamkeit neue Wege kennen zu lernen, um sich fit und gesund zu erhalten und somit einen Ausgleich zu schaffen für die Belastungen, die nicht nur der Beruf mit sich bringt. Denn in Frauenberufen kommt häufig eine Doppelbelastung durch die Erziehung der Kinder oder Pflege der Eltern hinzu. Bereits zum fünten Mal wird der Senioren-Park carpe diem Bad Driburg von der AOK Nord-West unterstützt. Hier hat sich insbesondere die Zusammenarbeit mit dem VitaFit Bad Driburg und BEObewegt mit einem Probetraining im Fitnessstudio etabliert.

Zu den etablierten Angeboten gehört ebenso die Driburg Therme, die Salzgrotte und die City Apotheke aus Bad Driburg. Die Ernährung ist für eine gute gesundheitliche Konstitution unabdingbar. Daher wird in diesem Jahr das Westfalen CULINARIUM und die Schaukäserei Menne in Nieheim besucht. Ein Schminkworkshop mit Frau Maria Kimmel und das Schwimmen im Freibad Bad Driburg ist auf ausdrücklichen Wunsch der Mitarbeiterinnen in das Programm aufgenommen worden. Bereits im Rahmen der Aktionskarten in den Vorjahren haben sich schon Mitarbeiter mit ihren Kompetenzen eingebracht, so gehört der Kochkurs „Gesund und lecker“ mit Küchenchef Michael Helms genauso zum Standard, wie das „Drums Alive“ mit der Verwaltungsfachkraft Ulrike Zengerling oder die „Klangschalenmassage“ mit  Betreuungsassistentin Heike Willmann. In diesem Jahr sind aber, nach einer Abfrage in der Mitarbeiterschaft unter dem Motto „von Kollegen – für Kollegen“, weitere Angebote hinzugekommen. So sind „Ayurvedische Massagen“ der Betreuungsassistentin Ana Cäcilia Weber, Wanderungen von Pflegedienstleitung Gudrun Spindler und „Kreatives Gestalten“ mit Hauswirtschafterin Nicole Böger hinzugekommen. Die Teilnahme lohnt sich doppelt. Denn die Teilnehmer werden nicht nur abwechslungsreiche Erfahrungen machen, am Ende des Aktionszeitraums wird außerdem unter allen Teilnehmerlnnen ein attraktiver Preis verlost, für den sich die Teilnahme lohnt. „Ein derartiges Projekt kann eine Einrichtung mit rund 120 Mitarbeiterinnen nicht allein stemmen. Daher sind wir glücklich und dankbar die Kompetenzen und Ressourcen verschiedener Bad Driburger Unternehmen nutzen zu dürfen“ schildert Frau Roxlau.

Fit für 100

Beweglich und aktiv bis ins hohe Alter – wer möchte das nicht sein?!
Der Landessportbund NRW fördert mit seinem Projekt „Bewegende Altenpflegeeinrichtung – BAP“ die Einbindung von Spiel und Sport in die Altenpflegeeinrichtungen. Durch Kooperationen zwischen Altenpflegeeinrichtungen und Sportvereinen profitieren die Senioren von den Kompetenzen beider Kooperationspartner und es entsteht ein ausgereiftes und auf Pflegebedürftige abgestimmtes Bewegungsangebot.
Eine solche Kooperation schlossen in Bad Driburg die BSG Bad-Driburg e.V und der Senioren-Park carpe diem und so entstanden, neben den bereits etablierten Reha-Sportgruppen, in der Einrichtung zwei Gruppen im Projekt der „Bewegenden Altenpflegeinrichtung“.
In den Abteilungen Ambulanter Dienst und Tagespflege wurden, im Rahmen eines drei monatigen Projektes, einmal wöchentlich Bewegungsangebote in Kooperation mit dem BSG Bad Driburg angeboten.
Ziel ist es, die Mobilität und Selbstständigkeit im vorhandenen Maß zu erhalten und einer zunehmenden Immobilität entgegen zu wirken. Ganz nebenbei werden kognitive Fähigkeiten gefördert und die Teilnehmer erleben Freude am gemeinsamen Spiel und Sport in der Gruppe. Durch den Landessportbund wurden einzelne Mitarbeiter des Senioren-Park carpe diem in Workshops in Richtung eines Übungsleiters im Sport weiter gebildet. Zusammen mit dem Fachwissen aus der Pflege kann man fach- und bedarfsgerecht agieren.
„Für die Teilnehmer steht die Freude an der gemeinsamen Bewegung im Vordergrund und so werden wir dieses Angebot auch weiter hier etablieren“, sagt Einrichtungsleiterin Ulrike Roxlau.

Nutze den Tag – carpe diem Aktionskarte 2017

Betriebliches Gesundheitswesen geht als Schlagwort durch alle Medien.
Im Senioren-Park carpe diem in Bad Driburg wird es mit der so genannte „carpe diem Aktionskarte“ aktiv gelebt und das nun schon in der 4. Auflage.
Hierdurch eröffnen sich für die MitarbeiterInnen im 4-monatigen Aktionszeitraum noch bis November vielfältige Angebote.
„Mitarbeiter in der Pflege und allen dazugehörigen Abteilungen arbeiten unter größter physischer und psychischer Belastung. Ein Ausgleich ist für die Gesunderhaltung enorm wichtig“ sagt Einrichtungsleiterin Ulrike Roxlau. Um den MitarbeiterInnen Impulse für einen möglichen Ausgleich zu geben, entwickelten die Mitglieder des Qualitätszirkel Betriebliches Gesundheitswesen der Einrichtung, bestehend aus der Hauswirtschaftsleitung Petra Güldner, der Verwaltungsfachkraft Ulrike Zengerling, der Ergotherapeutin Denise Böckmann und Einrichtungsleitung Ulrike Roxlau, dieseAktionskarte.
Die Mitarbeiterinnen haben die Möglichkeit in den Bereichen Aktivität, Entspannung und Ernährung neue Wege kennen zu lernen um sich fit und gesund zu erhalten und somit einen Ausgleich zu schaffen für die Belastungen, die nicht nur der Beruf mit sich bringt. Bereits zum 4. Mal wird der Senioren-Park carpe diem von der AOK NordWest unterstütz. In diesem Jahr erstmalig in Zusammenarbeit mit dem VitaFit und BEObewegt mit Präventionskursen und Probetraining im Fitnessstudio. Im Rahmen von drei Ausflügen zum Ahornsportpark Paderborn stehen Aktionen im Team im Mittelpunkt.
Ebenso im 4. Jahr dabei sind die Driburg Therme, die Salzgrotte und die City Apotheke aus Bad Driburg. Die Bad Driburg Therme und die Salzgrotte Bad Driburg machen sich im Bereich Entspannung stark. So lernen die MitarbeiterInnen exklusiv und zu tollen Sonderkonditionen u.a. die „Dreamwater-Lounge“ der Driburg Therme kennen oder erleben „Entspannung wie einen Tag am Meer“ in der Driburger Salzgrotte. Die City Apotheke bot, durch die geprüfte Beraterin für Antlitzdiagnostik Frau Inge Spitzer, eine Antlitzdiagnostik mit Beratung an. Die Ernährung ist für eine gute gesundheitliche Konstitution unabdingbar. Daher lernen die MitarbeiterInnen in den Kochkursen mit dem Namen „Gesund und lecker“ bei dem Küchenchef Michael Helms die Zubereitung von Smoothies und Wildgerichten. Auf dem Demeter Hof „Gut Holzhausen“ in Nieheim lernten die Teilnehmerinnen wie wertvoll Lebensmittel sind wenn sie nachhaltig angebaut werden.
Aber auch eigene Ressourcen werden genutzt, so bietet die Verwaltungsfachkraft und

Reha-Sport Übungsleiterin Ulrike Zengerling „Drums Alive“ und Betreuungskraft Heike Willmann die „Klangschalenentspannung“ an. Die Teilnahme lohnt sich doppelt. Denn die Teilnehmer haben nicht nur abwechslungsreiche Erfahrungen machen können, im Rahmen der Mitarbeiterweihnachtsfeier wird außerdem unter allen TeilnehmerInnen ein attraktiver Preis verlost, für den sich die Teilnahme lohnt. „Ein derartiges Projekt kann eine Einrichtung mit rund 120 MitarbeiterInnen nicht allein stemmen. Daher sind wir glücklich und dankbar die Kompetenzen und Ressourcen verschiedener Bad Driburger Unternehmen nutzen zu dürfen“ schildert Frau Roxlau.

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Reha Sport für Senioren – einzigartiges Projekt im Kreis Höxter

Bewegung und Sport sind gut für Körper, Geist und Seele. In diesem Sinne bewegt die BSG (Bewegung-Sport-Gesundheit) Bad Driburg e.V. seit 1962 im Bereich des Reha-Sports in insgesamt 29 Sportgruppen mit unterschiedlicher Ausrichtung Bad Driburger Bürger.

Jüngstes Projekt ist nun die Kooperation mit dem Senioren-Park carpe diem GmbH in Bad Driburg. Ursprung dieser Kooperation ist die Initiative des Landessportbundes mit dem Titel „Vereine in die Einrichtungen“. Somit vermittelte der KSB (Kreissportbund) Höxter diese Zusammenarbeit. Insgesamt konnten derzeit drei Gruppen gegründet werden in denen Bewohner, Mieter und Kunden der Einrichtung Reha-Sport betreiben. Zwei Gruppen haben eine orthopädische Ausrichtung und eine Gruppe richtet sich an Menschen mit Demenz.

„Dieses Angebot ist im Kreis Höxter einzigartig. So freuen wir uns, das der Senioren-Park carpe diem dieses Angebot installiert hat“, so Naomi Schwenkner vom KSB Kreis Höxter.

Ziel dieses Angebotes ist die Aktivierung und der möglichst lange Erhalt der Mobilität. Denn eine starke Muskulatur kann einer fortschreitenden Pflegebedürftigkeit vorbeugen und erhöht die Lebensqualität. „Neben den gesundheitlichen Aspekten darf der Spaß und die Freude an Bewegung und Gemeinschaft nicht fehlen und ist ein wichtiger Bestandteil im ganzheitlichen Konzept des Reha-Sports!“ sagt die Übungsleiterin Frau Ulrike Zengerling.

Finanziert wird dieses Angebot über die Reha-Sport-Verordnung, die vom Hausarzt ausgegeben und von der Krankenkasse genehmigt wird. So erfüllt man dem gesetzlich vorgegebenen Maßstab „Reha vor Pflege“.

„Um möglichst viele Senioren zu erreichen, fördern wir gern dieses so genannte „pantoffelnahe“ Angebot. So bleibt den Teilnehmern der oft unüberwindbare Weg zur Sporthalle erspart“, so Herr Heinrich Dierkes vom BSG Bad Driburg.

Fit zurück in den Pflegeberuf – Auffrischung für Berufsrückkehrende

Kreis Höxter/Paderborn. Der Qualifizierungskurs „Fit zurück in den Pflegeberuf“ soll Pflegefachkräften helfen, nach einer Familienphase wieder den Sprung in ihren Beruf zu schaffen und so dem Fachkräftemangel in der Pflege entgegenwirken.

Pflegefachkräfte, die ihre berufliche Tätigkeit aufgrund von familiären Anforderungen unterbrochen haben und zurück in den Beruf wollen, stehen oft vor großen Herausforderungen: Welche fachlichen und technischen Weiterentwicklungen gibt es? Welche rechtlichen Neuerungen sind zu beachten? Sind die Arbeitszeiten mit meinen familiären Anforderungen vereinbar? Diese Aspekte lassen die Hürden des beruflichen Wiedereinstiegs sehr hoch erscheinen.

Die Idee zu diesem Auffrischungskurs ist im „Netzwerk Pflege im Kreis Höxter“ entstanden. Hier sind alle an der Pflege beteiligten Einrichtungen und Vereine wie Krankenhäuser, Seniorenheime, ambulante Pflegedienste, Tagespflegen, Betreute Wohneinheiten, Reha Kliniken, Betreuungsvereine, Beratungsstellen, Seniorenräte und das Palliativnetzwerk zusammengeschlossen, um das Thema „Pflege“ im Kreis Höxter weiterzuentwickeln.  Gemeinsam mit dem Bildungszentrum Weser Egge in Brakel und der Unterstützung der Agentur für Arbeit Höxter, dem Jobcenter Höxter und dem Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL hat das Netzwerk Pflege „Fit zurück in den Pflegeberuf“ entwickelt.

Angesprochen sind examinierte Pflegefachkräfte (Gesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege oder Kinderkrankenpflege) jeden Alters, die sich den Wiedereinstieg in die stationäre oder ambulante Kranken- und Altenpflege vorstellen können.

Das Angebot frischt das Fachwissen auf. Theoretische und praktische Lehreinheiten werden mit individueller Begleitung kombiniert.

Der Kurs umfasst zunächst eine zweiwöchige Theoriephase, in der das fachliche Wissen zu familienfreundlichen Zeiten aufgefrischt und an die aktuellen pflegefachlichen Entwicklungen angepasst wird. Hier gelten familiefreundliche Zeiten von 8.00 Uhr bis 13.30 Uhr.

Im Anschluss sollen die Inhalte im Rahmen individuell vereinbarter Kurzpraktika in die Praxis umgesetzt und vertieft werden. Hier stehen alle Einrichtungen, die Mitglied im Netzwerk Pflege im Kreis Höxter sind, zur Verfügung.

Ein weiterer Theorieblock von einer Woche soll das theoretisch erworbene Wissen mit der Praxis zusammenbringen und entstandene Fragen klären.

Sowohl bei den Praktika als auch bei einer anschließenden Anstellung sind familienfreundliche Arbeitszeiten möglich, um dem Spagat zwischen Familie und Beruf zu begegnen.

Der erste Kurs findet im November statt. Eine erste Infoveranstaltung, in der auch Fördermöglichkeiten besprochen werden, gibt es am 17. Mai um 15 Uhr im Bildungszentrum Weser/Egge, Danziger Str. 17 in Brakel. Für Rückfragen steht gerne zur Verfügung Frau Stefanie Schoppe, Bildungszentrum Weser Egge Brakel Tel.05272-6071901 oder Email aps-info@khwe.de

Hanke, Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWl, U. Roxlau, Senioren-Park carpe diem

Aktiver Mittagstisch in Bad Driburg

Ein schmackhaftes und gesundes Mittagessen in Gemeinschaft – das ist die Idee des Projektes, der Deutschen Initiative für gesunde Ernährung IN FORM und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisation e.V. BAGSO.

Das Café-Restaurant „Vier Jahreszeiten“ im Senioren-Park carpe diem konnte dieses Ansinnen
sehr gut nachvollziehen und beteiligte sich daher an dem Projekt „IN FORM Mittagstisch“.
Ziel sollte es sein, langfristig ein neues Angebot für Senioren zu installieren.
Studien haben ergeben, das ältere Menschen, die allein zu Hause leben sich nicht ausgewogen
ernähren. Hat man für die Familie noch gekocht, so kocht man sich, für sich allein, kein
Mittagessen mehr. Da der Appetit im Alter ohnehin nachlässt, bleibt es häufig bei einfachen
und schnellen Gerichten. Wobei bereits der Einkauf hierfür eine Herausforderung für den ein
oder anderen darstellen kann. Außerdem ist es den Organisatoren wichtig, auch den Aspekt
der Einsamkeit von allein lebenden Senioren im Blick zu behalten. „Das Erleben von
Gemeinschaft ist uns ein wichtiges Anliegen bei diesem Angebot des Mittagstisches“, erklärt
Frau Ulrike Roxlau, Einrichtungsleiterin Senioren-Park carpe diem.

Daher ging es nicht nur allein um das Essen sondern die Teilnehmer hatten vor dem Essen das
Angebot eines Gedächtnistrainings und im Anschluss an das schmackhafte Essen wurde eine
Sitzgymnastik durchgeführt. Beide Angebote fördern den Geist und das Gemeinschaftserleben
und so verlebten alle Teilnehmer abwechslungsreiche und schöne Stunden. Selbstverständlich
war auch der Transfer von der Wohnung zum Café-Restaurant „Vier Jahreszeiten“ organisiert.
Das 3-Gänge-Menu wurde von den Senioren sehr genossen. So freute man sich über eine
schmackhafte Tomatencremesuppe zur Vorspeise, einen Rheinischen Sauerbraten mit
Kartoffelklößen und Rotkohl beim Hauptgang und zur Nachspeise eine Bayrische Creme mit
frischem Erdbeermus.

Diese einmalig Aktion war, dank der Förderung durch die BAGSO, kostenfrei für die Teilnehmer.
Motiviert durch den großen Zuspruch plant der Senioren-Park mit dem Café-Restaurant „Vier
Jahreszeiten“ ab Januar 2017 einmal monatlich einen gemeinsamen Mittagstisch anzubieten.
Genaue Konditionen werden noch bekannt gegeben.

Nutze den Tag

Mitteilungsblatt Bad Driburg I 19.05.2016

Mit der „carpe diem-Aktionskarte“ fit und ausgeglichen durch den Alltag

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Für die „carpe diem-Aktionskarte“ hat das Team des Senioren-Parks wieder viele Partner in Bad Driburg gewinnen können. In diesen Tagen startet das Projekt bereits zum dritten Mal.

Bad Driburg. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Senioren-Parks „carpe diem“ in Bad Driburg beginnt wieder eine abwechslungsreiche Zeit. In diesen Tagen startet zum dritten Mal die „carpe diem-Aktionskarte“ und der Ausspruch „Nutze den Tag“ bekommt dadurch eine ganz neue Bedeutung. „Beschäftigte in der Pflege und allen dazugehörigen Abteilungen arbeiten unter größter physischer und psychischer Belastung. Ein Ausgleich ist für die Gesundheit und das Wohlbefinden daher ganz besonders wichtig“, weiß Einrichtungsleiterin Ulrike Roxlau. Um den Mitarbeitern des Senioren-Parks Impulse für einen Ausgleich zum Beruf zu geben, entwickelten die Mitglieder des Qualitätszirkels Betriebliches Gesundheitswesen, bestehend aus Ulrike Roxlau, Petra Güldner (Hauswirtschaftsleitung), Ulrike Zengerling (Verwaltung) und Ergotherapeutin Denise Böckmann, die Aktionskarte.

Der Aktionszeitraum startet mit einem Vortrag von Dr. Harald Stübs zum Thema „Stressbewältigung und ethische Aspekte in der Pflege“. In den darauffolgenden Wochen haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, in den Bereichen Aktion, Entspannung und Ernährung die unterschiedlichsten Angebote zu nutzten. „Ein solches Projekt kann eine Einrichtung mit rund 120 Mitarbeitern natürlich nicht alleine stemmen. Daher sind wir froh und dankbar, erneut die Kompetenzen und Ressourcen verschiedener Bad Driburger Unternehmen bündeln zu dürfen“, betont Ulrike Roxlau.

„So beteiligen sich nun bereits im dritten Jahr die Driburg Therme, die Salzgrotte und die AOK Nord-West an der Aktionskarte“, freut sich die Einrichtungsleiterin. In der Driburg Therme kann unter anderem die Dreamwater-Lounge zu besonderen Konditionen genutzt werden und die Salzgrotte lädt zu einem entspannenden „Tag am Meer“ ein. Die AOK unterstützt die Angebote der Aktionskarte mit zwei Vorträgen zur psychischen Gesundheit, unter anderem in Zusammenhang mit dem Präventionsprojekt „Sucht hat immer eine Geschichte“. In einem Seminar mit Wassersommelier Antje Mergard lernen die Teilnehmer alles über Mineralwasser und lernen dabei auch die Bad Driburger Naturparkquellen kennen. „Gesund und lecker“ kocht Küchenchef Michael Helms mit den Mitarbeitern des carpe diem. Dabei wird besonders viel Wert auf eine schnelle und einfache Zubereitung der gesunden Gerichte gelegt.

Die City-Apotheke beteiligt sich in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal an der Aktion mit einem Vortrag von Inge Spitzer unter der Überschrift „Stress verbraucht Reserven“, der eine ausgleichende Ernährung thematisiert. Höhepunkte im Bereich „Aktivität“ sind ein Line-Dance-Schnupperkurs mit Georg Rose sowie eine Wanderung, bei der die Teilnehmer von Carmen Bickmann durch den Gräflichen Park geführt werden. Aber auch eigene Ressourcen nutzt der Seniorenpark. So bietet die Verwaltungsfachkraft und Reha-Sport Übungsleiterin Ulrike Zengerling an zwei Terminen „Drums Alive“ an. Betreuungskraft Heike Willmann lädt zur Klangschalenentspannung ein.

Der Aktionszeitraum endet mit dem Sommerfest, dann wird unter allen Teilnehmern ein attraktiver Preis verlost. „Die Teilnahme lohnt sich also doppelt“, sagt Ulrike Roxlau. Betriebliches Gesundheitsmanagement gewinne angesichts des Fachkräftemangels und der Anhebung des Renteneintrittsalters zunehmend an Bedeutung. „Dies sind aber nicht die einzigen Aspekte, die uns zur Entwicklung der Aktionskarte bewogen haben. Wir können unseren engagierten Mitarbeitern damit auch etwas zurückgeben und hoffen, dass alle viel Spaß und Freude daran haben“, betont die Einrichtungsleiterin. (SR)

Hauswirtschaft – ein unterschätzter Beruf

Neue Westfälische I 28.01.2016 von Josef Köhne

In der Hauswirtschaft sind Multitalente gefragt.

Ausbildung: Landwirtschaftskammer, Agentur für Arbeit und Landfrauenverbände ziehen mit Ausbildungsbetrieben an einem Strang. Das Ziel ist die Zusammenführung von Ausbildenden und Azubis

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Foto: VIELSEITIG: ANERKENNUNG FINDET DIE ARBEIT DER AUSZUBILDENDEN
ANITA UND CHRISTINE WEDEL (V. L.) BEI ULRIKE ROXLAU, PETRA GÜLDNER,
MARTIN IRGANG, GUDRUN SCHÄFER, MELANIE WAGNER-THÜS, MARIANNE SCHRÖDER,
KORNELIA WEGENER UND GABRIELE BECKMANN. | © JOSEF KÖHNE

Bad Driburg. Mit Vertretern der Landwirtschaftskammer Brakel, der Landfrauenverbände Paderborn-Büren und Höxter, der Agentur für Arbeit Höxter-Warburg sowie der Einrichtungsleitung des Seniorenparks Carpe diem werben die Auszubildenden Anita und Christiane Wedel für den ihrer Meinung nach viel zu wenig bekannten Ausbildungsberuf Hauswirtschaft.

Ihren Ausführungen zufolge ist dieser Beruf so vielseitig, dass er sich, mit der Musik verglichen, als Sinfonieorchester darstellen lasse, in dem der Musiker nahezu alle Instrumente perfekt beherrscht, und bei Bedarf als Solist oder Dirigent agieren kann.

Umso bedauerlicher finden die Vertreter der Landwirtschaftskammer und der Landfrauenverbände, dass sich immer weniger junge Menschen für diesen Beruf interessieren. „In NRW sind die Ausbildungszahlen von 800 im Jahr 2009 auf 488 in 2014 gesunken“, zeigt Kammervertreter Martin Irgang einen Trend auf, der sich nach Auffassung der Landfrauenverbände und der Agentur für Arbeit kontinuierlich fortsetzt. Bedauerlich sei, dass der Beruf immer noch unterbewertet werde, erklärt Ulrike Roxlau. Als Einrichtungsleiterin des Seniorenparks Carpe diem machte sie die Erfahrung, dass beispielsweise Lehrer in den Realschulen ihre Schüler für überqualifiziert hielten.

„Wir haben mittlerweile viele Menschen mit Behinderungen oder von Förderschulen in Teilbereichen der Hauswirtschaft eingesetzt“, erklärt Roxlau, „das darf jedoch nicht das insgesamt anspruchsvolle Berufsbild verzerren und abqualifizieren.“

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Foto: ALLES IM BLICK: CHRISTINE (L.) UND ANITA WEDEL SIND FLEXIBEL, EINSATZFREUDIG
UND KUNDENORIENTIERT. KAUM HAT MARIANNE SCHRÖDER DIE TASSE IN DER HAND,
STEHEN SIE MIT DER KAFFEEKANNE AN IHRER SEITE. | © JOSEF KÖHNE

Für die Ausbildungsberaterin der Landwirtschaftskammer, Marianne Schröder, werde dieser Beruf in der heutigen Gesellschaft immer interessanter und sei mit dem des Hausmädchens früherer Zeiten nicht zu vergleichen. „Kindertagesstätten, Schulen, Senioreneinrichtungen: Sie alle kommen ohne qualifizierte Hauswirtschafterinnen nicht mehr aus“, macht sie den zunehmenden Bedarf deutlich.

Arbeitgeber seien heute unter anderem Wohngruppen für Jugendliche, Wohnheime für Menschen mit Handicap, Krankenhäuser, Seniorenheime, Gastronomiebetriebe, Kureinrichtungen, Urlaubshöfe und Cateringunternehmen. Um die Ausbildung in diesem Beruf zu schaffen, reiche ihrer Meinung nach ein ordentlicher Hauptschulabschluss aus. „Wichtig sind Flexibilität und Einsatzbereitschaft“, meint Schröder. Sie gibt aber auch zu bedenken, dass mathematische Grundkenntnisse und ein Grundwissen in Chemie, Hygiene und kaufmännischem Denken vorhanden sein sollten.

Die Aufstiegschancen bewertete die Ausbildungsberaterin als sehr gut: „Möglich sind der Meister in der Hauswirtschaft, der Bachelor of Science und der Master of Science.“ Um den Schulabgängern aller Schultypen den Beruf näher zu bringen, wollen die ausbildenden Betriebe, die Agentur für Arbeit und die für die Berufsausbildung zuständige Landwirtschaftskammer in Zukunft noch näher zusammenarbeiten.

Alle Beteiligten begrüßen den von Ulrike Roxlau für den 26. Februar angekündigte „Challenge Tag“. An ihm sollen alle umliegenden Schulen von 9 Uhr bis 13 Uhr das gesamte Aufgabengebiet einer Hauswirtschafterin oder eines Hauswirtschafters der Senioreneinrichtung kennenlernen können. Interessenten bekommen Auskunft unter Tel. (0 52 53) 4 04 70.