Archiv der Kategorie: Aachen

Kauf dir einen bunten Luftballon

Kauf dir einen bunten Luftballon, nimm ihn fest in deine Hand, stell´ dir vor er fliegt mit dir davon, in ein fremdes Märchenland.

…und das taten wir auch. Zu unserem diesjährigen Sommerfest, kauften wir 120 bunte Luftballons, füllten sie am Samstag, 09.07.2016 mit Helium und lagerten sie alle im Pflegedienstleitungsbüro, bis es los ging. Als es soweit war, verteilten wir die Luftballons an alle Besucher unseres Festes, mit der Bitte den Ballon gut festzuhalten, denn wir würden diese nachher gemeinsam fliegen lassen. Der Ballonfinder könnte sich ebenfalls freuen, denn dieser erhält mit dem Fund des Ballons eine Tasse Kaffee gratis in unserem Café Restaurant Vier Jahreszeiten.

Die Entstehung der Idee

Eine Kollegin und ich saßen vor einigen Monaten im Café zur Mittagspause und im Radio liefen alte Schlager und so stimmten wir in verschiedene Lieder ein und sagen Lieder, die uns so einfielen. Als Kind liebte ich den Film „Kauf dir einen bunten Luftballon“ und so sang ich dieses Lied an. Die Kollegin meinte, dass wäre doch eine schöne Idee, wenn wir zu einem Lied zum Sommerfest tanzen würden. Dieser Einfall gefiel mir sofort und ich sah es schon vor Augen, wie wir auf der Bühne stehen und tanzen und zum Schluss viele bunte Luftballons steigen lassen würden. Als der Gedanke immer konkreter wurde in meiner Vorstellung, benötigte ich noch ein paar Kollegen, die ebenfalls Spaß daran hätten, mit mir beim Sommerfest zu tanzen. Frau Panzer und Frau Marx-Meier aus unserer Betreuung waren für das Projekt ebenfalls Feuer und Flamme und so planten wir unseren Tanz.

Vorbereitung:

Der Juli rückte immer näher und die Tanzschritte wollten nicht ganz so sitzen wie vorgestellt und das Taktgefühl war auch nicht immer richtig, und so probten und probten wir, selbst noch kurz vor unserem Auftritt und dann klappte es endlich- der Takt saß und ebenso die Choreographie. Der Tanz begann mit dem Lied „Kauf dir einen bunten Luftballon“ und da wir drei fanden, dass da ein wenig der Pep fehlte, schlug Frau Marx-Meier vor, dass wir doch ebenso noch zu “ 99 Luftballons“ von Nena tanzen könnten.

und als Nena sang: Heute zieh ich meine Runden, seh die Welt in trümmern liegen, hab nen Luftballon gefunden, denk an dich und lass ihn fliegen…… stiegen unsere 120 Luftballons gen Himmel.

Eine Woche später erhielten wir eine Email von der Familie Langendorf:

Liebes Team vom Seniorenpark Carpe diem!!!

 Wir haben am Sonntag einen blauen Ballon vom Sommerfest ihres Cafes vor unserer Haustür auf dem Rasen gefunden.

 Wir wohnen in Worfelden, was zwischen Frankfurt am Main und Darmstadt liegt. Damit ist der Ballon ca. 150 km geflogen.

 Witzigerweise führt die Schule unserer Töchter die Tage ein Musical mit dem Titel „Carpe diem“ auf, welches an dem Film Der Club der Toten Dichter angelehnt ist.

Da beide Töchter im Orchester mitspielen, haben sie Musical T-shirts mit dem Aufdruck „Carpe diem“ und diese auch auf dem Foto an, welches an der Ballonfundstelle gemacht wurde.

Niemand von uns hätte geglaubt, dass die Ballons diese Reichweite erzielen können, und da wir uns so sehr über die Nachricht gefreut haben, luden wir die Familie auf Kaffee und Kuchen in unserem Café Restaurant Vier Jahreszeiten ein.

Familie Langendorf sicherte uns zu, sobald sie in Aachen sind, bei uns vorbei zu schauen.

 

,,Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön…“

Senioren-Park carpe diem Aachen I Juni 2016

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Halb 11:00 Uhr, alle Bewohner sitzen im Bus, die Schifffahrt über den Rursee ist gebucht, die Lunchpakete verstaut, die Autos getankt. Es kann losgehen! Ich lasse den Motor vom Caddy an und warte darauf, dass meine Kollegin den Bus startet. Aber irgendwie passiert da nichts. Ich fahre näher und sie ruft aus dem Fenster: ,,Der Bus geht nicht an!“

Nach viel Rumtelefoniererei steht fest, dass wir uns einen Bus aus Würselen leihen können (an dieser Stelle noch einmal vielen Dank!). Doch das heißt, dass erstmal wieder alle raus aus dem Bus müssen inkl. Gepäck und Rollatoren. Und ausgerechnet heute sind es 30° im Schatten. Die Bewohner sind zum Glück entspannt, schlürfen ihre Getränke im Hof und warten geduldig. Irgendwann kann es dann losgehen. 11:45 Uhr, und die Bewohner sitzen im neuen Bus. Bei Klimaanlage sind alle wieder guter Laune und freuen sich auf den Ausflug. Leider sagte man uns bei der Buchung, dass wir diesmal nicht von Rurberg, sondern von Schwammenauel abfahren müssen, die einzige Anlegestelle, die barrierefrei ist. Doch bis wir dort ankommen, sollte es noch etwas dauern.

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Ich glaube wir haben so ziemlich jedes Fleckchen und jeden Ort am und um den Rursee herum gesehen und nicht nur einen netten Eifeler nach dem Weg gefragt. Irgendwie haben wir es dann doch geschafft es bis 13:30 Uhr nach Schwammenauel zu schaffen und sitzen dann doch tatsächlich im Schiff.

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Nun heißt es entspannen! Bei Kaffee und Kuchen lassen die Bewohner es sich gut gehen und wir schippern gemütlich über den See. Wieder an Land angekommen gönnt sich der ein oder andere noch ein Eis, bevor es dann wieder losgeht Richtung Heimat. Die Rückfahrt klappt dann auch zum Glück etwas besser und gegen 18:00 Uhr sind wir wieder in Aachen. Schön war es, wenn auch mit einigen Komplikationen. Aber wir kommen wieder! Und diesmal kennen wir den Weg…

Ausflug am 30.03.2016 zum „ÖCHER BEND“

Senioren-Park carpe diem Aachen I 06.06.2016

Am Mittwoch auf den Familientag besuchten wir mit einigen Bewohnern, Mitarbeitern und Ehrenamtlichen den Öcher Bend.

Es war zwar etwas kühl aber die Hauptsache war, wir sind trocken geblieben und waren gut eingepackt. Die vielen Attraktionen fanden guten Anklang bei den Bewohnern und den anderen. Es gab viel zu sehen und auch zu riechen. Alle paar Meter eine neue Leckerei.

Auf ein Karussell oder anderes Fahrgeschäft wollte niemand mitfahren.

Dafür wurden Lose gekauft , Süßes und ein Imbiss gekauft. Favoriten waren Pommes, Grillwurst u. Reibekuchen. Und wir wärmten uns mit einem Kaffee und Kakao auf. Viele kauften dann noch ein Lebkuchenherz, Mandeln u. Zuckerwatte und  auch die schönen günstigen Seidentüchern, konnten einige Damen nicht widerstehen.

Viele hatten auch Freude daran die aufgeregten kleinen Kindern einfach zuzuschauen und sich daran zu erfreuen wie aufgeregt und glücklich , diese ausschauten. Als wir kurz vor dem Abendbrot zurückkehrten waren alle begeistert , und dann fing es erst an zu regnen.

Die Bewohner freuen sich schon über den Besuch zum nächsten Bend im August.

Ein etwas anderer Gottesdienst

Senioren-Park carpe diem Aachen I 06.06.2016

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Wer einmal in einem katholischen Gottesdienst war, weiß, dass man für gewöhnlich eher selten ,,Capri Fischer“ während der Messe hört. Doch dieser Gottesdienst ist in vielerlei Hinsicht anders als gewöhnliche Gottesdienste.

Zum dritten Mal schon besuchen wir den Gottesdienst für Menschen mit Demenz in der Citykirche Aachen mit einigen Bewohnern unseres Hauses, und zum dritten Mal ist es rappelvoll, leider ein bisschen zu voll, weshalb wir uns außerhalb der kleinen Kapelle innerhalb der Kirche ein Plätzchen an der Türe suchen mussten. Doch unsere Bewohner sehen dies zum Glück eher gelassen.

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Auch wenn wir von der Predigt wenig mitbekommen, es ist die Atmosphäre, die diesen Nachmittag prägt. Eine Atmosphäre von Herzlichkeit, Offenheit und Akzeptanz. Ein Gottesdienst, der auf die Bedürfnisse älterer Menschen eingeht und in dem vor allem viel gesungen wird. Und ,,Capri Fischer“ bewegt nun einmal jedes Seniorenherz.

Auch die anschließende Einladung zu Kaffee und selbstgebackenen Plätzchen kommt gut bei unseren Bewohnern an. Die Plätzchen sind – wie könnte es anders sein – im Nu verputzt. Auch wenn die ein oder andere Tasse an diesem Nachmittag auf dem Kirchboden zerbricht, heute lassen wir uns nicht ärgern. Scherben bringen schließlich Glück!

Ausflug nach Monde Verde am 24.05.2016

Senioren-Park carpe diem Aachen I 06.06.2016

Am 24.05.2016 besuchten wir den Park Mondo Verde in den Niederlanden bei Landgraaf
(von Aachen aus ca. 30 Min. Fahrt)

Was ist Mondo Verde für ein Park?

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Die Besucher des Themenparks Mondo Verde können auf 250.000 qm die Welt bestaunen: Hier gibt es Englische und Japanische Gärten zu sehen, die Alhambra, den Trevi-Brunnen, die russische Taiga, die Tropen und sogar eine Wüstenlandschaft.

Neben der verschiedenen Flora verfügt der Park auch über einen Tierpark mit einer riesigen überdachten Vogelflughalle und ein beheiztes Dschungelhaus. Im Mondo Verde können sogar zwei weiße Löwen beobachtet werden.Im April 16 wurden dort zwei Löwenbaby´s geboren. Die sind z.Z die große Attraktion des Parks. Außerdem erzählt ein Dino-Wald mutigen Kindern die Geschichte der Urzeitreptilien in angepasster Umgebung und ein Freizeitpark mit Klettertürmen, Autoscootern sowie Spielplätzen sorgt für Aufregung.Für Gastronomie stehen 2 Restaurants und 2 Imbissstände zur Verfügung.Der Park ist barrierefrei , aber es geht mal rauf und runter.

Nach dem Wetterumschwung war es für Ende Mai mit 15 Grad schon kühl. Aber wie ein Wunder regnete es an diesem Tag nicht. Gut eingepackt erreichten wir kurz nach 11 Uhr den Park. Nach wir den Eingang passiert haben , waren wir schon mitten im Geschehen die Bewohner konnten sich gar nicht satt sehen an den außergewöhnlichen Tieren und auch sehr zahmen Tieren. Leider waren die weißen Löwen mit Babys im Gehege. Als wir dann in verschiedenen Gartenanlagen angekommen waren, die nach Ländern benannt sind, waren die Bewohner und Begleiter restlos begeistert.

Dann haben wir erstmal unsere Lunchpakete gegen 12.30 Uhr verspeist.

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Frisch gestärkt erkundeten wir noch die japanischen Gärten bewunderten das Land Spanien und dann ging es zum aufwärmen ins beheizte Dschungelhaus. Wo Papageien frei fliegen und tolle Exoten zu bewundern sind. Dann noch die Wüste durchquert und dann noch einen Kaffee kurz nach 15 Uhr mit den Kuchen der im Lunchpaket war. Durch Zufall erfuhren wir das die Löwen durch die Scheibe, neben dem Cafe , zu sehen sind. Es war wirklich ein Highlight für alle. Die Löwenmumm trug die Babys abwechselnd im Maul tragend durch das Gehege. Ab und zu spielten die 2 mal zusammen. Neben an schlief Papa Löwe und ein großer ausgewachsener Tiger verzückten uns alle. Zuletzt schauten wir uns noch die lustigen Affen an. Gegen 17 Uhr fuhren wir wieder zurück. Die Bewohner schwärmten noch im Bus von diesen tollen Ausflug und den Sehenswürdigkeiten.

Und Petrus meinte es gut mit uns es blieb trocken.
Wiederholung wird ausdrücklich von den Bewohnern erwünscht.

 

Alemannia vor, noch ein Tor!

Senioren-Park carpe diem Aachen I 06.06.2016

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Am Samstag den 14 Mai war es wieder soweit…zum letzten Saisonheimspiel gegen Viktoria Köln machten wir uns mit einer schlagkräftigen Truppe auf den Weg zum Tivoli. Kaum hatten wir in der ersten Reihe Platz genommen, ging die Post auf dem grünen Rasen auch schon ab. Die beiden Mannschaften schenkten sich nichts. Ruckzuck lag der erste Alemanne lang gestreckt auf dem Rasen; „der liegt da aber gut…“ entfuhr es einer Bewohnerin. Nach unterhaltsamen 45 Minuten ging es in die Halbzeitpause…für die Spieler gab es in der Kabine Iso-Getränke, wir ließen uns die Bockwurst mit Senf schmecken. Zum ersten Mal die Arme hochreißen konnten wir dann in der 76 Minute. 1:0 für die Alemannia!

Es folgten noch jede Menge gelbe und rote Karten und ein Elfmeter zum 2:0 in der Schlußminute. Toooor für die Alemannia! Die Arme flogen wieder in die Luft.  Ein Bewohner fasste das Gesehene kurz und bündig zusammen: „war zwar nicht Werder Bremen, aber trotzdem ganz ordentlich.“

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Wir waren jetzt zum zweiten Mal auf dem Tivoli und zweimal hat die Alemannia gewonnen. Vielleicht sollten wir in der neuen Saison häufiger zum Tivoli gehen, um so der schwarz-gelben Truppe Punkte zu sichern.

 

Bischöflicher Besuch im carpe diem Aachen

Senioren-Park carpe diem Aachen I 9. März 2016

Die Kerze ist an, das Messbuch liegt auf dem Tisch und die Liederblätter sind verteilt. Langsam füllt sich der Raum, der sonst zu dieser Uhrzeit eher Kaffee- und Kuchenliebhaber anzieht.
Doch diesmal dient er einem anderen Zweck, denn heute, am 9. März 2016, feiern wir eine Messe mit dem Bischof.

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Zu diesem besonderen Anlass strömen viele Bewohner durch die Stuhlreihen, um möglichst
viel sehen zu können. Kurz vor 16:00 Uhr werden einmal im Schnelldurchlauf alle Lieder angestimmt, bis er schließlich eintritt: der Bischof; natürlich in violett, wie es in der Fastenzeit Tradition ist .

In netter Atmosphäre erklärt Weihbischof Karl Bosch, wozu sein Bischofsstab dient,
warum er eine bestimmte Mütze dabei hat und was es mit seinem Ring auf sich hat.

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Bischof Karl Bosch spricht die Menschen an. Er vermittelt auf interessante Art und Weise, wie schwierig es sein kann, in einem Altenheim zu wohnen, von anderen Menschen abhängig zu sein und zieht Schlüsse für den persönlichen Glauben. Er gibt den Leuten im Raum auch ein kleines Stückchen davon zurück, was sich viele von diesem Gottesdienst insgeheim erhofft hatten: die Hoffnung selbst!

Gemeinsam mit Pater Barnabas, der für gewöhnlich die Gottesdienste im Haus hält,
wird diese Messe zu einem kleinen Lichtschimmer mitten im Heimalltag.

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Im Anschluss hat der Bischof noch Zeit für eine Tasse Kaffee und persönliche Gespräche mit den Bewohnern.

Vielen Dank, allen Beteiligten, für diesen besinnlichen Nachmittag!