Archiv der Kategorie: Aachen

carpe diem meets Art

Ausstellung „Alles eine Sache der Perspektive!?!?!?!“ von Rosita Töpperwein

Der Aachener Senioren-Park carpe diem am Stadtpark kann auf eine lange Verbindung mit den bildenden Künsten zurückblicken. Mit der neuen Ausstellung von Rosita Töpperwein wird diese Geschichte fortgeschrieben.

Unter dem Motto „Alles eine Sache der Perspektive!?!?!?!“ wurde am Freitag, den 7.9.2018, die vierwöchige Ausstellung bei Cocktails und Canapés eröffnet. Die Künstlerin selbst ermutigte die Kunstinteressierten zu ihren Bildern eine eigene Perspektive einzunehmen. Sie bestand darauf, die Bilder für sich selbst sprechen zu lassen.

Die vielschichtigen Werke reichen von realistischen Titelbildern bedrohter Spezies hin zu surrealistischen Traumdarstellungen in fantastischen Farben. Besonderes Interesse bestand an ihrem Frühwerk, dessen perspektivische Darstellung eine intensive Verbindung zum Betrachtenden herstellen.

Die Ausstellung lädt auch in den kommenden Wochen zu einer intensiven Verbindung bei einem Kaffee im Bistro Vier Jahreszeiten des carpe diem ein.

Nutzen Sie die Chance und finden Sie Ihre Perspektive.

Ulrich Kölsch

 

15 Jahre Senioren-Park carpe diem Aachen

Sommerfest zum 15. Jubiläum des Senioren-Park carpe diem Aachen

Das 15. Jubiläum des Senioren-Park carpe diem in Aachen wurde am Samstag, den
14. Juli 2018, gefeiert. Wenn man an diesem Tag von der Robensstraße die Einfahrt
zum carpe diem hinaufkam, konnte man sehen, wie gut sich die Einrichtung in den
letzten 15 Jahren in das Viertel integriert hat.

Der erste Blick auf das Haus war verdeckt von einer Hüpfburg, die sowohl alt als auch
jung bei sommerlichen Temperaturen zum Schwitzen brachte. Den Herankommenden
fiel es jedoch nicht schwer sich loszureißen. Der Duft von frisch Gegrilltem zog einen
langsam auf die, mit Sonnenschirmen und Zelten angenehm beschattete Terrasse.
Nachdem man mit der ersten Portion selbstgemachtem Gyros mit Krautsalat gestärkt
war und einer der musikalischen Darbietungen gelauscht hatte, bestand die
Möglichkeit beim Dosenwerfen seine Treffsicherheit zu beweisen oder beim Löschen
eines hölzernen Brandhauses mit dem Gartenschlauch auf eine „ungewollte“
Abkühlung zu hoffen. Die vielen Kinder ließen einen vergessen, dass man sich in
einem Seniorenzentrum befand.

Zurück unter einem Schirm lässt man den Blick schweifen. Die gemütliche
Atmosphäre, bei den Bewohner/innen des Hauses, Nachbar/innen und Mitarbeiter/innen, die
gemeinsam feierten, lässt erkennen, wie gut sich die Einrichtung in das
Viertel eingefügt hat. Man feiert miteinander als Nachbarschaft, so wie es dieser
Sommertag erfordert: Zeit für einen Kaffee und ein Stück Kuchen, ein bisschen Musik.
Wie bei einem Jubiläum üblich wurden auch besondere Jubilare geehrt, sowohl unter
den MitarbeiterInnen als auch unter den Bewohner/innen. Manche haben seit 15
Jahren dem Haus die Treue gehalten. Das Fest lässt einen verstehen, warum.
Zeit, das zweite Mal den Grill zu besuchen. Putenspieß mit Pommes und ein kleines Radler.
Gegen 18 Uhr löst sich die Veranstaltung gemächlich auf, es wird zusammen
abgebaut, noch etwas gegessen, dann macht man sich auf den Heimweg.
Bis zum nächsten Fest im Senioren-Park carpe diem Aachen müssen wir hoffentlich keine 15 Jahre warten.

15 Jahre Senioren-Park carpe diem Aachen

„…mehr als gute Pflege!“
Es stellt sich die Frage: Wie gelingt das?

Ein Faktor dabei ist sicherlich die Lage in Aachen. Wenn man durch den Aachener Stadtgarten kommt, steht zwischen den Bäumen irgendwann „Senioren-Park carpe diem“ in großen Buchstaben auf einer weißen Wand. Quasi mitten im Park. Die Lebensqualität steigt schon mit dem Blick aus den großen Fenstern ins Grüne.
Doch auch wenn es einem gelingt, den Blick aus dem Fenster abzuwenden, bleibt die besagte Lebensqualität erhalten. Im carpe diem kann man leben, lange leben. Die erste Bewohnerin, die eine Wohnung im carpe diem mietete, lebt auch heute, 15 Jahre nach der Eröffnung noch im Haus. Nur einer ist länger da, aber dazu später. Das Leben im Park ist in verschiedenen Varianten möglich, eben „…mehr als gute Pflege!“ In den Baumkronen befinden sich die Terrassen der geräumigen Wohnungen des betreuten Wohnens. Darunter leben die Bewohnerinnen und Bewohner in verschiedene Pflegestationen. Doch nicht nur die mittlerweile über 90 Jahre alte erste Bewohnerin hat sich gut gehalten. Auch den Häusern sieht man die 15 Jahre nicht an.
Hier kommt der ins Spiel, der noch länger dabei ist. Als Praktikant in der Haustechnik erhielt er die Schlüssel des Hauses, bis heute verteilt er sie als Hausmeister weiter. „…mehr als gute Pflege!“ erhalten Haus und Garten von ihm und seinem Kollegen und durch die Konstanz ihrer Arbeit leisten sie einen wichtigen Bestandteil der Lebensqualität des carpe diem.
Doch reichen grüne Bäume und weiße Wände noch nicht aus. Das Café-Restaurant „Vier Jahreszeiten“ liefert einen weiteren Baustein der Lebensqualität. Das helle Café mit seiner großen Terrasse im Innenhof des Hauses lädt sowohl Bewohner, Angehörige als auch Gäste zu Kaffee, Kuchen und Eis. Die hauseigene Küche rundet dies mit frischen, saisonalen Speisen ab. Eben „…mehr als gute Pflege!“

Das gelingende Zusammenleben im Senioren-Park carpe diem beruht nicht zuletzt auch auf den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege, die sowohl im menschlichen als auch im pflegerischen Umgang besonderen Wert auf ihr Gegenüber legen und damit „…mehr als gute Pflege!“ leben.

Um dieses gelingende Projekt zu feiern, lädt der Senioren-Park carpe diem für den 14.07.2018 anlässlich des 15-jährigen Jubiläums zu Sommerfest ein.

Fire, danze, laache – datkannste och noch metos au Lümache!

Senioren-Park carpe diem Aachen I April 2018

Für Nicht-Aachener die Übersetzung des Mottos der diesjährigen Feier:
Feiern, tanzen, lachen – das kannst du auch noch mit uns älteren Leuten machen.

Das Motto war wirklich Programm. Schon als die erste Karnevalsmusik erklang, sangen die Bewohner mit und schunkelten sich in die darauf folgenden Programmpunkte ein. Als Prämiere im carpediem Aachen wurde ein Dreigestirn gewählt.
Jungfrau, Bauer und Prinzessin wurden ihre Insignien überreicht.

Für Aachener ist der Name „Lennet Kann“ natürlich ein Begriff. Lennet war ein Aachener Stadtoriginal und ist bis heute eine wichtige Traditionsfigur der Stadt.
Schon durch seine ungewöhnliche Körpergröße, die durch seine Magerkeit noch hervorgehoben wurde, war Kann eine auffallende Person. Im Laufe der Zeit wurde er zu einer stadtbekannten Gestalt, besonders unter den Studenten, die ihn häufig einluden, harmlose Scherze mit ihm trieben und ihn reichlich mit Karnevalsorden dekorierten, die er mit Stolz trug.

Kurt Joußen verkörpert die Gestalt sehr originalgetreu.

Er animierte die Bewohner gleich zum Mitsingen. Das Lied „Dat es D’rLennet Kann“ war der absolute Höhepunkt. Der nächste Programmpunkt der reibungslos folgte, waren die „Die Aachener Stallburschen“ Fesch gekleidet mit Schiebermütze übernahmen sie die gute Stimmung und mischten sich unter die Bewohner mit denen sie die altbekannten Karnevalsklassiker sangen. Damit war der Bann gebrochen und die ausgelassene Stimmung fieberte dem absoluten Höhepunkt entgegen.

Mit viel Applaus wurden die „Stallburschen“ verabschiedet. Dann war es endlich soweit.
„Prinz Mike der Erste“ marschierte mit seinem kompletten Hofstaat und Entourage unter viel Beifall in den Festsaal.

Tolle Kostüme und Uniformen prägten das Bild. Eine ausgefeilte Choreografie brachte das Publikum zum Kochen. Alle sangen lauthals mit und ließen sich vom Prinz küssen. „Änpüttsche könne vür och noch jot“

Wer einen Orden verliehen bekam, präsentierte ihn mit Stolz. Obwohl der Prinz mitsamt seinem Hofstaat enorm viele Termine hat, waren sie mit Herzblut dabei und vermittelten
den Bewohnern das Gefühl, nur für sie da zu sein.

Leider mussten sie dann doch weiter und wurden wehmütig verabschiedet.

Aachen in blau und weiß.

Oktoberfestzeit!

Die Dirndl und die Lederhosen wurden aus dem Schrank geholt. Es war wieder Zeit für ein zünftiges Oktoberfest. Die „Musi“ spielte auf und den Bewohnern merkte man die Vorfreude an.
Das Café war mit weiß-blauen Fähnchen geschmückt, das Fest konnte beginnen.
Dann rollte das Bierfass an. Nach mehreren Versuchen war es angezapft. Die erste Maß Bier floss und fand auch gleich einen Abnehmer. So gestärkt ging es zum Tauziehen. Bewohner konnten mal endlich die Pflegekräfte über den Tisch ziehen. Ungeahnte Kräfte wurden freigesetzt.
Wer danach noch nicht genug hatte, hatte die Möglichkeit, einen Nagel in einen Holzklotz zu hämmern.
Es war erstaunlich, was für eine Ausdauer manche Bewohner dabei entwickelten.
Als Stärkung gab es Original Obatzda.
So gerüstet, wurde das Tanzbein geschwungen.
Es war eine lustige und ausgelassene Stimmung und man sah in viele zufriedene Gesichter.

Generationsbrücke

Senioren-Park carpe diem Aachen I Juni 2017

Kooperation zwischen Martin -Luther – King- Schule  Aachen
und dem Senioren-Park carpe diem Aachen

 

Nach gegenseitigem persönlichen Kennenlernen der Kooperationspartner Dirk Pullen, (Sonderschulkonrektor) und Frau Maren Gräfe  (Lehrerin) Vertreter der Schule ,Frau Manuela Panzer und Frau Roswitha Marx-Meier Betreuungskräfte im Senioren-Park, konnte das Pilotprojekt starten.

Nach Interessen, Hobbys und nach früheren Wohnorten in Aachen wurden die Bewohner und Schüler ausgesucht.

Das erste Treffen bzw. Kennenlernen fand Ende November 2016 in der Einrichtung carpe diem im Café-Restaurant Vier Jahreszeiten,bei einem gemeinsam organisierten Frühstück, statt.

       

Anfangs waren wohl alle etwas aufgeregt, aber nach dem Frühstück lockerte sich die Stimmung und so stellten sich die Schüler vor, mit ihren Interessen und beruflichen Wünschen.

Anschließend stellten sich die Bewohner bzw.teilweise unser Team die Teilnehmer vor. Die ebenfalls aus der Biografie erzählten. Dann wurden anhand Namensschilder die Paare zusammengesetzt, die sich auch schon schnell einiges zu erzählen hatten.Alle Schüler waren sehr hilfsbereit beim abräumen und die Tische und aufräumen. Nach ca. 2 Std. haben wir einen neuen Termin ausgemacht wo bei gutem Wetter ein Spaziergang geplant wurde in dem schönen Stadtpark Aachens.

Kurz vor Weihnachten war es dann soweit. Die Schüler kamen zu uns in die Einrichtung, wo sie bereits von den Bewohner aufgeregt erwartet wurden. Nach dem die Schüler eine Einweisung mit den wichtigsten Details zum Rollstuhl und Proberunde im Hof bekommen hatten, ging es los in den Park. Die Sonne schien , aber es war dennoch sehr kalt. Alle Bewohner waren gut eingepackt. Den Schülern wurde es auch warm ,da es fast nur bergauf ging. Am höchsten Punkt des Parks , genossen wir die tolle Aussicht und rätselten wo was ist. Im Anschluss wärmten wir uns  im Haus mit einem warmen Kakao auf und die Schüler verteilten Geschenke. Die Weihnachtsgeschenke  wurden von den Schülern in der Schule ansässigen Werkstatt selber gefertigt,hierbei handelte es sich um Weihnachtsdekoration.  Auch das Team wurde mit einem besonders schönen Weihnachtsmann beschenkt. Natürlich hatten auch wir weihnachtliche Leckereien für die Schüler vorbereitet und so freuten sich jung und alt über die weihnachtliche Vorbescherung.

Der nächste Termin fand am 08.03.17 statt. An dem Tag regnete es in Strömen,  wir haben in unserem Multifunktionsraum mit den Bewohnern gemeinsam auf einer Rollstuhl gerechten Kegelbahn gemeinsam gekegelt, und anschließend noch Brettspiele wie Mensch -Ärger- Dich –Nicht gespielt. Das hat allen gut gefallen. Es wurde dann der Termin für einen gemeinsamen Öcher Bend Besuch für den 27.04.17 ausgemacht.

Am 27.04.17 war es soweit wir haben uns am Öcher Bend nachmittags getroffen. Die Bewohner  wurden zum Teil in dem Linienbus in Begleitung von Frau Panzer und 2 Schülern begleitet , die anderen Bewohner, im Hausbus unserer Einrichtung. Es war zwar kühl aber trocken. Wir haben mit den Bewohner einen Rundgang über den Bend absolviert. Anschließend haben sich die Bewohner bei Kaffee oder Kakao aufgewärmt. Die Jugend durfte dann alleine über den Bend marschieren. Anschließend haben wir uns nochmal getroffen, wo einige Bewohner noch Waffeln und andere Leckereien kauften. Nach einer herzlichen Verabschiedung wurden wir von der Schule eingeladen am Abschlussfest teilzunehmen.

Am 14.06.2017 fand die Einladung in der MKS- statt.

Die Bewohner wurden um 10.00 Uhr in unserer Einrichtung von den Schülern abgeholt. Bei wunderschönem Wetter gingen wir gemeinsam über die Jülicher Straße , die Bewohner in Rollstühlen, zur Schule in der Talbotstraße.  Dort wurden wir herzlich begrüßt und eine Trinkerfrischung wurde allen angeboten. Die Schulleiterin Fr. Berka kam ebenfalls dazu und begrüßte jeden Bewohner einzeln und erzählte voller Begeisterung, wie toll sie dieses Projekt findet.

Anschließend haben wir uns in der Schule über einen Laptop nochmal alle entstandenen Fotos gemeinsam angeschaut und die Eindrücke der Schüler und Senioren ausgetauscht. Die beiderseits sehr positiv empfunden wurden. Und im nächsten Schuljahr gerne weitergeführt wird. Dann hat Frau Gräfe mit den Hausmeister den Grill und das Essen vorbeireitet. In der Zeit sind wir noch an der Wurm etwas spazieren gegangen und haben das Gut Kalkofen bewundern können, zu dem einige Bewohner auch etwas  erzählen konnten.

Wieder in der Schule angekommen wurden wir schon zum Essen empfangen. Es waren Tische und Bänke aufgebaut. Die Schüler bewirteten die Senioren. Es gab gegrillte Würstchen, dazu zweierlei Kartoffelsalate, Brot mit Kräuter- u. Knoblauchbutter und Wassermelone.

Alle haben es genossen, bei dem tollen Wetter draußen zu essen. Zum Abschluss wurden Erinnerungsfotos und ein Gruppenbild gemacht. Die Schüler haben uns dann wieder zu unserer Einrichtung zurückbegleitet.

3 Schüler werden im Juli verabschiedet, nach den Sommerferien geht das Projekt Generationsbrücke in die 2. Runde.

Tivoli Besuch – Alemannia Aachen gegen Schalke 04

Senioren-Park carpe diem Aachen I Mai 2017

Am 13.05.2017 war es mal wieder soweit. Auf vielfachen Wunsch der Bewohner besuchten wir das letzte Heimspiel der Saison von Alemannia Aachen gegen Schalke 04 -2. Mannschaft.

Trotz Unwetterwarnung hatte sich das Wetter sehr schön bis Spielende und Ankunft im carpe diem sehr sonnig gehalten.

In der 1. Halbzeit schoss Aachen 2 Tore und Schalke verkürzte zur Halbzeit auf 2:1 , in der zweiten Halbzeit kam das 2:2. Es waren ca. 11 Schalker Fans da , die aber Stimmung machten und Ihre Mannschaft gewinnen sehen wollte. Aber Aachen schaffte das 3:2 .

Die Mannschaft bedankte sich für die treue Unterstützung während der Saison. Und zufriedene Bewohner und Ehrenamtler machten in Feierlaune sich auf den Weg nach Hause.

Wiederholung in der nächsten Saison wird erwünscht.

Der Aachener Jahresrückblick 2016

Senioren-Park carpe diem Aachen I Januar 2017

Am 30. Dezember 2016 war es wieder so weit und wir blickten gemeinsam auf das vergangene Jahr zurück.

Der Jahresrückblick fand traditionell an Silvester statt und wie schon die Jahre zuvor platzte das Café „Vier Jahreszeiten“ aus allen Nähten. Das Silvester- Angebot der Ergo war von Anfang an bei unseren Bewohnern und deren Angehörigen sehr beliebt und viele nehmen es gerne und mit große Interesse an. Auch 2016 fieberten viele ungeduldig dem Termin entgegen.

Die Stimmung war wie jedes Jahr toll und die Bewohner, Angehörige und Ehrenamtler kommentierten lebhaft und mit viel Humor die gezeigten Fotos. Wir kamen irgendwann aus dem Staunen nicht mehr raus und waren selber überrascht, wie viel wir nur im einem Jahr gemeinsam erlebten. Wir wurden bei uns im Haus von den Sternsingern, dem Karnevalsprinz, dem Bischof und dem Nikolaus besucht und waren selber im carpe diem Haus in Jüchen und in Würselen zu Besuch.

Wir nahmen an den Ü-65-Partys in Würselen, der Senioren Karnevalssitzung im Eurogress, dem Rollstuhlwandertag in Herzogenrath, dem Alemannia Spiel auf dem Tivoli und dem Weihnachtskonzert in der City Kirche teil. Wir schipperten auf dem Rursee und besuchten den Wildpark in der Eifel. Von den unzähligen Ausflügen in die Stadt, wie Museums- Kino-und Café- Besuche ganz zu schweigen. Auch auf dem Aachener Weihnachtsmarkt durften wir nicht fehlen und bei schönem Wetter machten wir das ganze Jahr über unseren Stadtpark unsicher.

Es gab auch Momente der Stille als auf der Leinwand die Verstorbenen zu sehen waren. Auch das gehörte 2016 dazu.

Im Laufe des Abends wurde uns immer mehr bewusst, wie gut wir die Zeit genutzt und genossen haben. Carpe diem halt…

 

Weihnachtlich im Wohnbereich Aachen

Senioren-Park carpe diem Aachen I Dezember 2016

Am 14. Dezember war es wieder soweit, die Bewohner vom Wohnbereich 3 kamen im Café zusammen um das Weihnachtsfest besinnlich und gemütlich zu feiern. Die Tische waren festlich geschmückt und die Bewohner waren voller Vorfreude.

Zur Einstimmung wurden einige bekannte Weihnachtslieder gesungen. Danach wurde Kaffee und Gebäck gereicht. Die Tochter einer Bewohnerin spielte auf ihrer Flöte ein paar Weihnachtslieder, die mit viel Applaus bedacht wurden. Als die Stimmung dann sehr festlich war, sah man einige Bewohner und Bewohnerinnen, die emotional sehr bewegt waren und Tränen in den Augen hatten.

Die Enkelin einer Bewohnerin sagte Gedichte auf und Bewohnerinnen und Bewohner erzählten von früher wie sie Weihnachten begangen haben.

Danach konnten sich die Bewohner Weihnachtslieder wünschen, die dann mit Gitarrenbegleitung gesungen wurden. Als weiteren Höhepunkt gab es Geschenke für die Bewohner worauf diese schon sehr gespannt gewartet hatten.

Das anschließende Essen  wurde von den Azubis der Küche gekocht. Das kam bei den Anwesenden sehr gut an. Die Enkelin einer Bewohnerin hatte das Bedürfnis sich dafür
bei der Küche zu bedanken. Das tat sie über das Mikrofon und bekam viel Applaus dafür.

Ein paar Lieder wurden noch gesungen und dann gingen die Bewohner zufrieden in den Wohnbereich.

Sankt Martin im carpe diem Aachen

Am 10.11.2016 waren die Fenster des Hauses geschmückt, Laternen erleuchteten
und dann ertönten am Nachmittag, als es draußen schon langsam dunkel wurde, die Trompeten. Die Bewohner und Angehörigen saßen bei Laternenlicht beisammen im Café Restaurant Vier Jahreszeiten und lauschten den Klängen zu Sankt Martin. Es wurde herzlich gesungen, man trank dazu warmen Kakao, Glühwein oder Punsch und sowohl die Kinderaugen leuchteten, sowie die Augen der Bewohner, als der Martin persönlich vorbei kam und zeigte, wie es sich damals zugetragen hatte, als er auf den Bettler traf und dass dies sein Leben so sehr veränderte, sodass er seinen Soldatenrüstung ablegte und als Mönch von Tours bekannt wurde.

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Als Sankt Martin und der Bettler sich nach dem Schauspiel verabschiedeten, wurden an alle Bewohner die heißgeliebten Weckemänner verteilt.

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Die Trompeter spielten weiter, es wurde gesungen und der Abend klang langsam und gemütlich aus.