Archiv der Kategorie: Aachen

So viel Geschichte – direkt um die Ecke

Aachen hat Geschichte, das wissen wir alle. Wer denkt nicht direkt an Kaiser Karl? Oder die vielen Legenden um den Dombau? Doch Aachen hat durchaus mehr zu bieten. Der Stadtpark liegt direkt nebenan. Wie gerne besuchen wir diesen. Wir haben auch schon das ein oder andere Mal die Grab- bzw. Gedenksteine wahrgenommen und gerätselt, was es damit auf sich hat. Das Rätseln endete am 8. Oktober 2018. Mit ca. 10 Mann genossen wir eine etwa 60-minütige Stadtparkführung. Diese begrenzte sich auf den Kleinen Bereich direkt hinterm Haus, wo die Grabsteine stehen. Herr Dux beschäftigt sich intensiv mit den Aachener Friedhöfen und ihre Geschichte. Auch uns konnte er viele neue Informationen geben. Die Grabsteine im Stadtpark gehörten ursprünglich tatsächlich zu einem Friedhof. Hier wurden einige besondere Menschen beerdigt, wie englische Generäle, oder aber auch geliebt Verwandte, welche evangelisch getauft waren und nicht auf dem katholischen Friedhof beerdigt werden durfte. Damals kam es zwar nur selten vor, dass Mann und Frau unterschiedlich getauft waren und sich in den Bund der Ehe begeben haben. Doch es gab ein paar mutige Menschen, die sich dem allgemeinen Bild der Gesellschaft widersetzten. Spätestens nach dem Tod konnten diese Menschen jedoch die strengen Regeln der Gesellschaft nicht mehr anfechten. Aber nicht nur die Geschichte der Menschen ist sehr interessant, auch die Grabsteine an für sich sagen Ungeahntes aus. Ein Grabstein scheint auf dem Kopf zu stehen. An beiden Seiten sind in Stein gemeißelte Fackeln zu sehen. Jedoch mit der Flamme nach unten. Der erste Eindruck ist: Hat wohl jemand falsch rum hingestellt. Aber nein. Bei genauerer Betrachtung ist die Schrift richtig rum, die Fackeln jedoch zeigen nach unten. Herr Dux stellte den Bezug zu den olympischen Spielen her. Mit Beendigung der olympischen Spiele wurde die Fackel umgedreht und so gelöscht. Symbolisch stellen die Fackeln also die Beendigung des Lebens dar, welches man durchaus als eine olympische Disziplin anerkennen kann. Viele Eindrücke und Informationen prägen uns heute noch. Auch wenn es ein Thema ist, welches nicht jeder bedenken möchte, die Geschichte der Friedhöfe ist oft sehr interessant.

Äpfel, Kartoffeln, Gestecke – Alles was zum Herbst gehört

Donnerstag – Wochenmarkt! Auch wir wollen noch einmal den Wochenmarkt besuchen und so startet eine kleine Gruppe am Donnerstag Morgen zum Wochenmarkt. Das Wetter ist zwar sonnig, doch die Temperaturen sind schon herbsttauglich. Warm angezogen und mit Decken ausgerüstet bewegen wir uns Richtung Aachener Marktplatz. Unterwegs sehen wir schon Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt. Einzelne Autos transportieren die bekannten Holzhütten. Lange dauert es nicht mehr und der Schauplatz wechselt von Wochenmarkt zum Weihnachtsmarkt. Doch heute dürfen wir noch einmal dem Treiben auf dem Wochenmarkt zusehen. Es gibt Obst- & Gemüsestände, Fisch- und Käse-Verkaufswagen. Auch Blumen sehen wir einige. Schöne Gestecke unterstützen die Farbenpracht im Herbst. Wir suchen nach Blumen, die zur Jahreszeit passen – nach Herbstastern! Diese wollen wir für die Wohnbereiche kaufen und auf die Tische stellen. Doch diesmal haben wir kein Glück. Die gewünschte Blume ist wenig vertreten und die vorhandenen Exemplare entsprechen nicht ganz unseren Vorstellungen. Also nehmen wir nur die schönen Eindrücke mit und verschieben die Blumensträuße auf das nächste Mal. Schön war es trotzdem!

 

Kaffee und Kuchen in den Carolusthermen…

Am 14.11. im schönstem Herbstwetter ging es zu den Carolusthermen. Erst traf man sich Gemeinschaftlich im Hofe des Hauses und dann ging es Sprichwörtlich los. Begleitet und unterstützt wurde der Ausflug durch die Ehrenamtler. Eis, Kaffee und Kuchen wurden im Café verzehrt. Gespräche wurden angeregt zum Beispiel darüber, ob die Bewohner/innen das Schwimmen erlernt haben. Obwohl es nicht für die frühere Zeit typisch war, bestätigten dies viele Bewohner/innen. Im Verlauf kamen weitere Gespräche auf die uns alle die Zeit vergessen ließen. Dennoch war es bald wieder Zeit den Heimweg anzutreten mit der Absicht einen solchen Ausflug bald zu wiederholen. Insgesamt wurde das Angebot von allen sehr genossen.

Besuch im Ludwig Forum

Am Nachmittag heißt es ‚Kulturprogramm‘! Eine kleine Gruppe macht sich auf den Weg zum Ludwig Forum. Donnerstags ist der Eintritt frei und dies wollen wir am 8. November 2018 ausnutzen. Die Ausstellungen: ‚Pattern & Decoration‘ sowie ‚Die Erfindung der Neuen Wilden‘. Wir sind gespannt, was uns erwartet. Im Museum angekommen, werden wir freundlich willkommen geheißen und erhalten sogar ein paar Informationen zu einzelnen Werken. Wir starten mit regulären Ausstellungsstücken und arbeiten uns dann zu den derzeitigen Ausstellungen vor. Bei der Ausstellung ‚Pattern & Decoration‘ gibt es viel zu sehen und zu entdecken. Einzelne Bilder fesseln uns so sehr und Gespräche darüber entstehen. Zeitweise stellen wir uns vor, ob wir eine solche Technik nicht selber übernehmen und unser eigenen Kunstwerk herstellen können. Wer weiß, was uns in der kalten Jahreszeit so alles einfällt. Die Ausstellung ‚Die Erfindung der Neuen Wilden‘ ist sehr speziell. Natürlich akzeptieren wir die Werke als Kunststücke, doch unseren Geschmack trifft es nicht, so dass wir uns lieber wieder zu den Werken der ersten Ausstellung bewegen. Nach etwas mehr als einer Stunde haben wir schon so viele Eindrücke erhalten, dass wir schon fast davon ‚erschlagen‘ sind. Wir entscheiden uns, den besuch für heute zu beenden und ein anderes Mal das Museum erneut zu besuchen. Vielleicht gibt es bis dahin schon eine neue Ausstellung?

 

Ausflug in die Citykirche

Am 02.11.2018 haben wir gemeinsam mit den Bewohnern die City Kirche in Aachen besucht. Begleitet wurde der Ausflug von zwei Ehrenamtlern und einer Mitarbeiterin aus der Betreuung. In der Citykirche wurde ein spezieller Gottesdienst für Menschen mit und ohne Demenz angeboten, der sehr schön umgesetzt wurde. Die Besucher wurden in den Gottesdienst mit eingebunden, und jeder Besucher der wollte, durfte während des Gottesdienstes nach vorne gehen und eine Kerze zum Gedenken an verstorbene Menschen anzünden. Zum Gedenken an diesen Menschen wurde sein Name laut ins Mikrofon gesprochen. Viele Besucher waren gerührt von den ganzen Kerzen, die angezündet wurden. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von einem Musikchor aus dem Alexianer Krankenhaus. Unsere Bewohner haben mehrfach erwähnt, wie schön sie es gefunden haben, daran teilnehmen zu können. Nachher haben alle gemeinsam am Tisch Platz genommen und es wurde Lebkuchen und Kaffee an alle Besucher verteilt. Viele Besucher haben sich beim Kaffeetrinken kennengelernt und sich ausgetauscht. Unsere Bewohner hoffen auf eine baldige Wiederholung, da es ihnen sehr gut gefallen hat.

Nikolausmarkt im vorweihnachtlichen Aachen

Es weihnachtet sehr im Senioren-Park carpe diem Aachen und bald kommt der Nikolaus!
Am 2. Adventswochenende können die Bewohner des Senioren-Parks carpe diem Aachen, deren Angehörige und Freunde auf dem Nikolausmarkt in vielen selbst gemachten und kunstvoll verpackten Lebensmitteln, wie etwa Marmelade, Keksen, Eierlikör, oder kunsthandwerklichen Kleinigkeiten stöbern. Die Marktbuden laden zu Glühwein und Waffeln, sowie Bratwurst und Fritten ein. .
… und für ganz besonders liebe Bewohner und Angehörige wird wohl auch der Nikolaus vorbei schauen!
Der Nikolausmarkt findet am 7.. Dezember von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr und am 8.Dezember von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr in unserem Innenhof und im Cafe statt.

Wir freuen uns auf Sie!
Die Nikoläuse aus dem Senioren-Park carpe diem Aachen

Fit für 91… und für mich!

Unter diesem Motto startete am 10.10.2018 pünktlich um 10.00 Uhr unser erster Gesundheitstag im Senioren-Park carpe diem in Aachen.

Unter Mitwirkung des Gesundheitszentrum Walheim konnten wir uns im Laufe des Tages über Themen wie „Gesunde Ernährung“, „Rückentraining“, „Reha-Sportangebote“ und vieles mehr informieren. Im Anschluss daran bestand das Angebot seine Wirbelsäule elektronisch vermessen zu lassen und schon erste Schlüsse über den Zustand zu erfahren.

Besonderen Anklang fanden die angebotenen „Schnupperkurse“  wie Pilates, Aktive-Minipause und die Rückenschule.

Alles in Allem ein gutes Angebot, nun müssen wir Mitarbeiter nur weitermachen, dann werden wir auch „Fit für 100“!

carpe diem meets Art

Ausstellung „Alles eine Sache der Perspektive!?!?!?!“ von Rosita Töpperwein

Der Aachener Senioren-Park carpe diem am Stadtpark kann auf eine lange Verbindung mit den bildenden Künsten zurückblicken. Mit der neuen Ausstellung von Rosita Töpperwein wird diese Geschichte fortgeschrieben.

Unter dem Motto „Alles eine Sache der Perspektive!?!?!?!“ wurde am Freitag, den 7.9.2018, die vierwöchige Ausstellung bei Cocktails und Canapés eröffnet. Die Künstlerin selbst ermutigte die Kunstinteressierten zu ihren Bildern eine eigene Perspektive einzunehmen. Sie bestand darauf, die Bilder für sich selbst sprechen zu lassen.

Die vielschichtigen Werke reichen von realistischen Titelbildern bedrohter Spezies hin zu surrealistischen Traumdarstellungen in fantastischen Farben. Besonderes Interesse bestand an ihrem Frühwerk, dessen perspektivische Darstellung eine intensive Verbindung zum Betrachtenden herstellen.

Die Ausstellung lädt auch in den kommenden Wochen zu einer intensiven Verbindung bei einem Kaffee im Bistro Vier Jahreszeiten des carpe diem ein.

Nutzen Sie die Chance und finden Sie Ihre Perspektive.

Ulrich Kölsch

 

15 Jahre Senioren-Park carpe diem Aachen

Sommerfest zum 15. Jubiläum des Senioren-Park carpe diem Aachen

Das 15. Jubiläum des Senioren-Park carpe diem in Aachen wurde am Samstag, den
14. Juli 2018, gefeiert. Wenn man an diesem Tag von der Robensstraße die Einfahrt
zum carpe diem hinaufkam, konnte man sehen, wie gut sich die Einrichtung in den
letzten 15 Jahren in das Viertel integriert hat.

Der erste Blick auf das Haus war verdeckt von einer Hüpfburg, die sowohl alt als auch
jung bei sommerlichen Temperaturen zum Schwitzen brachte. Den Herankommenden
fiel es jedoch nicht schwer sich loszureißen. Der Duft von frisch Gegrilltem zog einen
langsam auf die, mit Sonnenschirmen und Zelten angenehm beschattete Terrasse.
Nachdem man mit der ersten Portion selbstgemachtem Gyros mit Krautsalat gestärkt
war und einer der musikalischen Darbietungen gelauscht hatte, bestand die
Möglichkeit beim Dosenwerfen seine Treffsicherheit zu beweisen oder beim Löschen
eines hölzernen Brandhauses mit dem Gartenschlauch auf eine „ungewollte“
Abkühlung zu hoffen. Die vielen Kinder ließen einen vergessen, dass man sich in
einem Seniorenzentrum befand.

Zurück unter einem Schirm lässt man den Blick schweifen. Die gemütliche
Atmosphäre, bei den Bewohner/innen des Hauses, Nachbar/innen und Mitarbeiter/innen, die
gemeinsam feierten, lässt erkennen, wie gut sich die Einrichtung in das
Viertel eingefügt hat. Man feiert miteinander als Nachbarschaft, so wie es dieser
Sommertag erfordert: Zeit für einen Kaffee und ein Stück Kuchen, ein bisschen Musik.
Wie bei einem Jubiläum üblich wurden auch besondere Jubilare geehrt, sowohl unter
den MitarbeiterInnen als auch unter den Bewohner/innen. Manche haben seit 15
Jahren dem Haus die Treue gehalten. Das Fest lässt einen verstehen, warum.
Zeit, das zweite Mal den Grill zu besuchen. Putenspieß mit Pommes und ein kleines Radler.
Gegen 18 Uhr löst sich die Veranstaltung gemächlich auf, es wird zusammen
abgebaut, noch etwas gegessen, dann macht man sich auf den Heimweg.
Bis zum nächsten Fest im Senioren-Park carpe diem Aachen müssen wir hoffentlich keine 15 Jahre warten.

15 Jahre Senioren-Park carpe diem Aachen

„…mehr als gute Pflege!“
Es stellt sich die Frage: Wie gelingt das?

Ein Faktor dabei ist sicherlich die Lage in Aachen. Wenn man durch den Aachener Stadtgarten kommt, steht zwischen den Bäumen irgendwann „Senioren-Park carpe diem“ in großen Buchstaben auf einer weißen Wand. Quasi mitten im Park. Die Lebensqualität steigt schon mit dem Blick aus den großen Fenstern ins Grüne.
Doch auch wenn es einem gelingt, den Blick aus dem Fenster abzuwenden, bleibt die besagte Lebensqualität erhalten. Im carpe diem kann man leben, lange leben. Die erste Bewohnerin, die eine Wohnung im carpe diem mietete, lebt auch heute, 15 Jahre nach der Eröffnung noch im Haus. Nur einer ist länger da, aber dazu später. Das Leben im Park ist in verschiedenen Varianten möglich, eben „…mehr als gute Pflege!“ In den Baumkronen befinden sich die Terrassen der geräumigen Wohnungen des betreuten Wohnens. Darunter leben die Bewohnerinnen und Bewohner in verschiedene Pflegestationen. Doch nicht nur die mittlerweile über 90 Jahre alte erste Bewohnerin hat sich gut gehalten. Auch den Häusern sieht man die 15 Jahre nicht an.
Hier kommt der ins Spiel, der noch länger dabei ist. Als Praktikant in der Haustechnik erhielt er die Schlüssel des Hauses, bis heute verteilt er sie als Hausmeister weiter. „…mehr als gute Pflege!“ erhalten Haus und Garten von ihm und seinem Kollegen und durch die Konstanz ihrer Arbeit leisten sie einen wichtigen Bestandteil der Lebensqualität des carpe diem.
Doch reichen grüne Bäume und weiße Wände noch nicht aus. Das Café-Restaurant „Vier Jahreszeiten“ liefert einen weiteren Baustein der Lebensqualität. Das helle Café mit seiner großen Terrasse im Innenhof des Hauses lädt sowohl Bewohner, Angehörige als auch Gäste zu Kaffee, Kuchen und Eis. Die hauseigene Küche rundet dies mit frischen, saisonalen Speisen ab. Eben „…mehr als gute Pflege!“

Das gelingende Zusammenleben im Senioren-Park carpe diem beruht nicht zuletzt auch auf den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege, die sowohl im menschlichen als auch im pflegerischen Umgang besonderen Wert auf ihr Gegenüber legen und damit „…mehr als gute Pflege!“ leben.

Um dieses gelingende Projekt zu feiern, lädt der Senioren-Park carpe diem für den 14.07.2018 anlässlich des 15-jährigen Jubiläums zu Sommerfest ein.