Archiv der Kategorie: Rheda

Rheda läuft!

Unter dem Motto „Laufen für das Betriebsklima“ fand am 07.06.2017 der 6. AOK-Firmenlauf, auch „CityLoop“ genannt, in Rheda-Wiedenbrück statt. Da durfte unser Team natürlich nicht fehlen. Nach 3,2 km Walking erreichten alle bestens gelaunt unter den Jubelrufen der anfeuernden Kollegen das Ziel. Unser Kollege Steffen aus der Ergo bestritt sogar den 6,4 km langen Hauptlauf in einer super Zeit. Im nächsten Jahr gehen wir wieder gemeinsam an den Start!

Auslug in den botanischen Garten.

Bei schönstem Sonnenschein stand gestern ein Ausflug in den botanischen Garten im benachbarten Gütersloh an. Die Pflanzenvielfalt faszinierte unsere Bewohner/innen und Kollege/innen. So etwas Schönes nicht weit von uns entfernt – den Ausflug werden wir gerne wiederholen.

Alle genossen diesen tollen Nachmittag und kamen gut gelaunt und voller toller Eindrücke in unsere Einrichtung zurück.

In der Gruppe Verständnis und Ermutigung gefunden

Mit Blumen und Zertifikaten verabschiedeten wir zusammen mit dem Referenten Herrn Krusenberg die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Schulungsreihe „Begleitung im Andersland“.

Im Vordergrund des Kurses, der in Kooperation mit den Pflegekassen angeboten wurde, stand neben der Informationsvermittlung auch der Austausch von persönlichen Erfahrungen: Verständnis und Ermutigung in der Gruppe zu finden, gibt nach Einschätzungen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen Mut und Kraft, neue Impulse zum Umgang mit den betroffenen Familienmitgliedern umzusetzen. Insbesondere die inhaltlichen Aspekte zum Krankheitsverlauf und zum Umgang mit den Demenzkranken sowie die Entlastungsmöglichkeiten gaben einen Überblick über die Möglichkeiten, auch einmal an sich selbst zu denken. Die vertrauensvolle Gruppenatmosphäre ermöglichte offene Gespräche. Viele Tipps und Tricks gaben die Angehörigen als „eigentliche Experten“ untereinander weiter.

Aus der Schulungsreihe ist eine Alzheimer-Angehörigengruppe entstanden. Die Teilnehmer trafen sich zum ersten Mal am 08.03.2017 in den Räumen des Café Restaurant „Vier Jahreszeiten“ im Senioren-Park carpe diem.

Im Frühjahr 2018 soll diese erfolgreiche Schulungsreihe wieder in unserem Hause angeboten werden.

Schattenspiel in Rheda

Das Theater der Dämmerung führte bei uns Antoine de Saint-Exupérys „Der kleine Prinz“ als Licht- und Schattenspiel auf.

Während der gesamten Vorführung, die etwa 60 Minuten dauerte, herrschte angenehme Stille und alle Bewohner schauten gebannt und gefesselt in Richtung Bühne. Alle waren begeistert von den intensiven Farben und der Darstellung durch die beweglichen Scherenschnittfiguren hinter der Leinwand. Das war mal eine gelungene Abwechslung. Etwas, was man nicht jeden Tag zu sehen bekommt und auf jeden Fall wiederholenswert.

 

Rückblick – Karneval in Rheda

Mit einem kurzen Rückblick auf Karneval möchten wir uns von der kalten Jahreszeit endgültig verabschieden und freuen uns auf die milden Temperaturen.

Auch bei uns wurde die 5. Jahreszeit zelebriert. Mit Pauken und Trompeten hielt das Prinzenpaar mitsamt den Rheda-Wiedenbrücker Karnevalsgarden Einzug in unser Haus. Sie wurden mit lautem HELAU unter anderem von Schlumpfine und Papa Schlumpf willkommen geheißen. Mit Unterstützung der „Helping Hands“ feierten alle zusammen mit unseren Bewohnern Karneval bei Kaffee und Kuchen. Nach einer Tanzvorführung von Kindern der benachbarten Grundschule, machte die Büttenrede von Tante Renate den krönenden Abschluss des Nachmittages.

Inklusion statt Ausgrenzung! Senioren-Park carpe diem Rheda erhält Auszeichnung.

Zertifikat erhalten! Die Agentur für Arbeit zeichnet unseren Senioren-Park Rheda für das Engagement im Bereich der Inklusion aus.

Der Arbeitsmarkt ist ein hartumkämpftes Spielfeld, auf dem so mancher Arbeitgeber jedoch innehält – und Chancen schafft. Die Senioren-Park carpe diem GmbH in Rheda-Wiedenbrück ist einer dieser Arbeitgeber und wurde heute mit dem ersten Inklusionszertifikat der Agentur für Arbeit Bielefeld ausgezeichnet. Was kennzeichnet solch einen behindertengerechten Betrieb? Barrierefreie Strukturen und behindertengerechte Raumgestaltung sind genauso Voraussetzungen wie Lösungen, die auf andere Unternehmen übertragbar sind. Frau Meyer-Hoomann wird bald mit zwei weiteren KollegInnen in der Wäscherei des Seniorenheims arbeiten:

Waschmaschinen deren Türen hoch genug platziert sind, gehören zum Inventar. Die Wäscherei befindet sich nicht im dunklen Keller, sondern stellt ein Arbeiten bei Tageslicht sicher.

Langfristige Verträge sind ein weiteres, zentrales Kriterium. Und Quote ist wichtig, um als Arbeitgeber das Inklusionszertifikat zu erhalten: Bei einer Mitarbeiterzahl von 20 weisen 5% der Belegschaft eine Behinderung auf. Was „Quote“ in der Praxis für einen Betrieb und seine 65 Mitarbeitenden bedeutet, erklärte Marion Quast, Leiterin des Seniorenheims; sie nahm heute das Zertifikat von Thomas Richter, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Bielefeld, entgegen:

„Mir liegt viel daran, behinderten Menschen eine Chance zu geben; sie in einen normalen Betrieb zu integrieren. Normalität und die Möglichkeit, einen Beruf zu wählen, den man mag, ist für jeden Menschen wichtig. Bei carpe diem machen wir keinen Unterschied, ob es sich um Menschen mit Einschränkungen handelt; Integration in die Teams beginnt schon bei der Hospitation. Für uns als Seniorenheim – und unsere Bewohner – sind die Motivation und die Einsatzbereitschaft der Behinderten eine Bereicherung.“

Inklusion bedeutet stets Herausforderung: Den richtigen Bewerber finden, den Arbeitsplatz nachhaltig gestalten. Die Unterstützung der Arbeitsagentur durch Probearbeit und Eingliederungszuschuss ermöglichte carpe diem, Inklusion zu planen und umzusetzen. Thomas Richter lobte das Engagement des Unternehmens, sich diesen Herausforderungen zu stellen und Inklusion voranzutreiben. Er betonte auch die Zusammenarbeit mit Michaela Vogt vom Integrationsfachdienst (IFD). Sie berät Arbeitgeber z.B. bei der behindertengerechten Ausgestaltung von Arbeitsplätzen und brachte Frau Meyer-Hoomann mit der Arbeitsagentur Bielefeld zusammen.

sp-rheda

Inklusion bei carpe diem: Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Agentur arbeiten Hand in Hand.

Von links nach rechts: Michaela Vogt und Thomas Richter (Arbeitsagentur Bielefeld), Marion Quast (Einrichtungsleitung carpe diem), Regina Meyer-Hoomann (Team Wäscherei carpe diem)

 

Anne Wortmeier stellt aus

Die Glocke vom 09/07/2016

Malerei im Seniorenzentrum: Die heimische Kunstschaffende Anne Wortmeier stellt im Haus „Carpe Diem“ an der Parkstraße in Rheda zurzeit einen Teil ihrer Bilder den Bewohnern und der interessierten Öffentlichkeit vor. Anne Wortmeier ist Mitglied der Artothek der Stadtbibliothek Rheda-Wiedenbrück. Jahrelang malte sie im Atelier von Dane, der sie stets ermutigte, ihren eigenen Stil zu finden. Das Bild zeigt (v.l.) Einrichtungsleiterin Marion Quast, Anne Wortmann und Vize-Bürgermeisterin Brigitte Frisch-Linnhoff

Urkunde erhalten

Senioren-Park carpe diem Rheda-Wiedenbrück

Rheda-Wiedenbrück (Die Glocke). ,,Seit heute haben wir es Grün auf Weiß: Ein respektvoller Umgang, Selbstbestimmung und die Teil­habe am gesellschaftlichen Leben sind für die Bewohnerin unserer Einrichtung jederzeit gewährleis­tet“: Mit diesen Worten hat Mari­on Quast, Einrichtungsleiterin des Rhedaer Seniorenparks „Car­pe Diem“, eine Urkunde des gemeinnützigen Heimverzeich­nisses für Lebensqualität im Alter und Verbraucherfreund­lichkeit entgegengenommen.

Im Rhedaer Seniorenpark „ Carpe Diem" gratulierte (v. 1.) der Pfle­gedienstleiterin Tanja Oesterwin­ter und der Einrichtungsleiterin Marion Quast die stellvertretende Bürgermeisterin Brigitte Frisch-­Linnhoff zur Urkunde.

Im Rhedaer Seniorenpark „ Carpe Diem“ gratulierte (v. 1.) der Pfle­gedienstleiterin Tanja Oesterwin­ter und der Einrichtungsleiterin Marion Quast die stellvertretende Bürgermeisterin Brigitte Frisch-­Linnhoff zur Urkunde.

Die Auszeichnung ist unter anderem an einem grünen Haken zu erkennen. In den Blick genommen wird die Lebensqualität. Anhand von 121 Kriterien wird geprüft, ob Respekt, Rücksichtnahme und die Achtung der Privatsphäre der betagten Menschen im Alltag der Einrichtung gewährleistet sind. Die stellvertretende Bürger­meisterin Brigitte Frisch-Linn­hoff gratulierte der Einrichtung „ Carpe Diem“ zum Erhalt des Qualitätssiegels.

Seniorenheim eröffnet eigenes Restaurant

Rheda-Wiedenbrück (gdd).

Leuchtend roter Erdbeerkuchen hat in der Thekenvitrine gelockt. Doch die Senioren, die alle 80 Plätze besetzt hatten, mussten sich am Donnerstagmittag etwas gedulden: An der Parkstraße in Rheda eröffnete die „SeniorenPark Carpe Diem“-GmbH ihr Cafe-Restaurant „Vier Jahreszeiten“. Dort kann sich nun jeder Bürger einfinden: zwischen 9 und 18 Uhr ist die Küche geöffnet. Fünf neue Mitarbeiter, vier Servicekräfte und ein Koch stehen täglich zur Verfügung. Ein Menü-Service liefert auch außer Haus. Gegenüber dem früheren Krankenhaus und direkt im Stadtpark liegt das Altenheim, das die Senioren-Park-GmbH Anfang November 2014 von der insolventen Evangelischen Stiftung Rheda übernommen hatte. Die Einrichtung ist nach Angaben des Betreibers so gut wie ausgebucht. 91 der 95 Plätze sind belegt. 65 pflegende Mitarbeiter plus die fünf neuen Küchenkräfte versorgen die alten Menschen.Im neuen Cafe-Restaurant dürfen Gäste „Erlebnisgastronomie mit Pfiff“ erwarten: Vom Frühstück über Spargelspezialitäten bis hin zum Grillabend reicht die Angebotspalette. Mit „kreativer Abwechslung in regelmäßigen Abständen“, die lukullische Ausflüge in die internationale Küche beinhalten soll, will die Mannschaft ab sofort in der Öffentlichkeit gastronomisch punkten.

Der Leiter der Altenheims, Thomas Pankok, begrüßte mit den Geschäftsführern Jan C. Schreiter und Martin Niggehoff zwei Vertreter der Betreiberin, der „Carpe Diem-Gesellschaft für den Betrieb von Sozialeinrichtungen“ mit Sitz in Wermelskirchen.Zu ihr gehören 21 Einrichtungen mit mehr als 1800 Pflegeplätzen und 2000 Mitarbeitern. An der Feier nahmen auch Ehrengäste wie Vize-Bürgermeister Norbert Flaskamp und geistliche Vertreter wie die Pfarrer Thomas Hengstebeck und Antoni Klemens von St. Clemens Rheda sowie Rainer Moritz von der Evangelischen Versöhnungs-Kirchengemeinde Rheda-Wiedenbrück teil. Flaskamp wünschte den Bewohnern „viele schöne Stunden“ und dass sie sich Zeit nehmen für sich und Freunde, die ihnen nahe stehen. Geschäftsführender Gesellschafter Jan C. Schreiter betonte gegenüber der „ Glocke“ mit Blick auf das vor etwa einem halben Jahr übernommene Rhedaer Seniorenheim: „Wir wollen gute Qualität und gute Mitarbeiter. Wir werden uns nicht einem Preiskampf hingeben.“ Nur „vereinzelt“ sei die Bezahlung jener Mitarbeiter, die früher an kirchliche Tarife gebunden gewesen seien, weniger geworden. Sie könnten jedoch wie alle Kollegen mit Weihnachtsgeld, einem Prämiensystem und einer betrieblichen Altersversorgung rechnen.