Archiv der Kategorie: Mettmann

Wozu brauchen wir München und Stuttgart … wir haben doch Medamana O`zapft war`s in Mettmann

Die Stimmung hätte nicht besser sein können. Schnell waren alle Plätze im Restaurant besetzt und die Tische und Stühle reichten kaum aus. Die bekannte Sängerin und Entertainerin Heidi Hedtmann sorgte, wie im vergangenen Jahr, von der ersten Minute an für eine fröhliche und ausgelassene Stimmung. Alle schunkelten, klatschten und feierten mit. Traditionell eröffnete der Senioren-Singkreis den Nachmittag. Die Küche hatte einige leckere bayerische Schmankerl auf der Speisekarte, die nach Kaffee und Kuchen von vielen gerne genossen wurden. Für die besten Outfits gab es eine Flasche Hauswein. Ein herzliches Dankeschön allen Akteuren im Vorder– und Hintergrund, die zum Gelingen dieses tollen Nachmittags beigetragen haben. Wir freuen uns jetzt schon auf das Oktoberfest 2018 und auf Heidi Hedtmann.

Vernissage „Bunte Vielfalt“

Die, seit 1956 in Wülfrath lebende, Künstlerin Brigitte Butzek stellt bis Mitte Januar 2018 ihre Bilder bei uns aus. Sie bringt jahrelange Erfahrung mit – hat zahlreiche Schulen und Kurse besucht. Ihre vielen unterschiedlichen Stile erklärt die Künstlerin so: „Das sind einfach verschiedene Entwicklungsstufen in meinem Leben. Je nach Ereignis oder Stimmung male ich etwas anderes.“ Zur offiziellen Ausstellungseröffnung waren wieder zahlreiche Gäste gekommen, unter ihnen auch Mettmanns Bürgermeister Thomas Dinkelmann, der einige Worte an das Publikum richtete. An dieser Stelle noch einmal ein herzlicher Dank an die Familie Lohr, die zuvor ihre Werke bei uns ausgestellt hatte.

Erntedankfest in Mettmann

Wir haben so viele Gründe dankbar zu sein. Deshalb feierten wir auch in diesem Jahr unser Erntedankfest. Bevor wir im Restaurant den Klängen der russischen Domra von Vladimir Vinogradov lauschten, wurde im Mehrzweckraum ein Erntedankgottesdienst, geleitet von Frau Baur, angeboten, an dem viele teilnahmen.

Herr Vinogradov hatte als „musikalische Begleiterin“ seine kleine Hündin Leila mitgebracht, die immer genau wusste, wann sich ein Stück dem Ende neigt, um das dann auf ihre Weise dem Publikum anzukündigen  – sehr zur Erheiterung vieler Zuhörer. Auch der Senioren-Singkreis trug mit schönen Herbst– und Dankliedern zum Gelingen dieses Nachmittags bei.
Im Laufe des Nachmittags konnten wir auch in diesem Jahr wieder eine große Lebensmittel– und Geldspende der Mettmanner Tafel, vertreten durch Frau Kupitzke und Ehepaar Koch, überreichen.
Ein herzlicher Dank geht an Frau Doris Köchling für ihr Engagement im Vorfeld und natürlich allen Spendern.

Krimi-Dinner mit Cornelia Herbertz-Müller

Wir haben hier im Senioren-park carpe diem ja jedes Jahr in Krimi-Dinner, aber in diesem Jahr hatte sich die Autorin Cornelia Herbertz-Müller etwas Besonderes ausgedacht. „Ihr“ Krimi, in dem wir mitspielen sollten, spielte in einer Senioren-Residenz. Und das war ein Umfeld, in dem kannten wir uns aus. Da brauchte man uns nicht einleitend zu erzählen, wie das ist, wenn man sich fragt: „War es das mit dem Leben? Oder kommt doch noch ein Prinz, um mich zu erlösen?“In unserem Krimi hatte nämlich eine Dame das Glück, dass ein Prinz aufgetaucht war, sogar mit einem Doktor-Titel und er hatte sie auch geheiratet und es sollte losgehen, raus aus dem Heim, raus in die weite Welt. Und plötzlich brach der Prinz tot zusammen. Vergiftet. Wir sollten rausbekommen, wie das wohl geschah und was jeder von uns damit zu tun hatte. Da kam dann wieder, wie jedes Jahr an dieser Stelle, das gegenseitige Belauern. „Warst du es etwa?“Dazu muss man wissen, dass an dem Spiel nicht nur Bewohner und Mieter des Hauses teilnahmen, sondern auch Mitarbeiter  –  eine unserer Damen aus der Verwaltung, unsere Pflegedienstleitung, eine Mitarbeiterin der Betreuung und der Tagespflege, unsere Friseurin und sogar der Einrichtungsleiter Herr Paikert. Und einer von denen sollte der Mörder sein? Unvorstellbar!Aber wie es denn nun wirklich gewesen ist mit dem Mord an Herrn Dr. Stiegendreher, werde ich hier nicht schreiben. Wenn Sie das mitbekommen möchten, dann sollten Sie im nächsten Jahr selbst beim Krimi-Dinner mitspielen. Dann erfahren Sie hautnah die Spannung und vor allem jede Menge Spaß. Und was unser Küchenteam herbei zaubern kann. Es gab ja nicht nur einen Krimi, sondern auch ein exzellentes 3-Gänge-Menü, eben ein Krimi-Dinner.Herzlichen Dank an alle, die uns diesen Abend bescherten  – kulinarisch, dekorativ und literarisch.

Das Schaufenster Mettmann zu Gast in unserem Senioren-Park

Der Pflegeheimskandal im
Kreis – Das Schaufenster fragte beim Carpe Diem nach

„Wir kontrollieren ständig“

Mettmann. Luise Graf (87) hat vor gut zwei Jahren eine ganz bewusste
Entscheidung getroffen: Ich gehe in ein Pflegeheim.

Wohnbereichsleiterin Nebahat Arslan und Bewohnerin Luise Graf sind mit der
Zeit gute Freundinnen geworden. FOTO: TB

Seitdem fühlt sich die Seniorin sichtlich wohl in ihren neuen vier Wänden im Senioren Park Carpe Diem. Dass sie die Räumlichkeiten als ihr neues Zuhause akzeptiert hat, liegt nicht zuletzt an dem Engagement der Mitarbeiter. „Wir verbringen den Tag zusammen. Hier wird viel geboten und ich bin gerne in der Gemeinschaftsküche und packe mit an, wenn Hilfe benötigt wird.

 

Ich stehe bereits um fünf Uhr morgens auf und koche Kaffee für die Nachtschicht. Das macht mir Freude“, so die rüstige Dame, die jahrelang
als Köchin gearbeitet hat. Luise Graf ist nur ein Beispiel von zahlreichen Senioren, die in einem Pflegeheim einen Ort der Ruhe und des Ankommens gefunden haben. Dass sich die Bewohner wohl fühlen, ist auch oberste Priorität für Heimleiter Volker Paikert. Trotz negativer Presse, die besonders in kürzester Vergangenheit durch einen Bericht der Heimaufsicht für den Kreis Mettmann veröffentlicht
wurde, sieht Paikert die Marke „Pflegeheim“ noch immer als Erfolgsmodell. „Warum soll man aus negativer Kritik nicht etwas Positives lernen Ein solcher Bericht veranlasst auch Bewohner und Angehörigen dazu, genauer im eigenen Pflegeheim hinzugucken.“

Im Carpe Diem wird Wert auf Transparenz gelegt. Mit dem Gütesiegel „Der grüne Haken“ hat sich die Einrichtung bereit erklärt, unabhängige Kontrollen durchführen zu lassen, die besonders auf die Lebensqualität der Bewohner ausgerichtet ist. Auch weitere Einrichtungen der Kreisstadt haben dieses Angebot angenommen und ihr Haus für freiwillige Kontrollen geöffnet. „Es geht bei der Untersuchung darum, wie sich die Bewohner fühlen. Fühlen sie sich wertgeschätzt, gut versorgt und akzeptiert?“, erklärt Paikert. Der Begriff „Kunde“ ist im Arbeitsalltag allgegenwärtig. „Wir halten den Dienstleistungsgedanken stets aufrecht.“ Dass es, wie im Bericht der Heimaufsicht, zu Beschäftigungen von vorbestraften Personen kommen kann, wird vom carpe diem überprüft. „Das Gesetz sieht vor, dass alle fünf Jahre ein polizeiliches Führungszeugnis vorgelegt werden muss. Des Weiteren holen wir freiwillig alle zwei Jahre eine eidesstattliche Erklärung von unseren Mitarbeitern ein, die besagt, dass keine Straftaten vorliegen.“ Dass es trotzdem zu einem Verstoß kommen konnte, ist für Paikert nachvollziehbar. „Wer Vorstrafen hat, versucht diese so gut es geht, zu verstecken.“ Für ihn steht fest, dass sich die Pflegeeinrichtungen besonders in den letzten zehn Jahren größtenteils zum positiven gewandelt haben. Das liegt mitunter an dem neuen
Wohn- und Teilhabegesetz (WTG) des Landes NRW, welches 2008 in Kraft gesetzt wurde.

Besonders der Aspekt des Beschwerdemanagements wurde dabei klarer definiert. „In unserer Einrichtung versuchen wir auf Beschwerden direkt zu reagieren. Wir möchten den Wünschen und Anliegen der
Angehörigen und der Bewohner gerecht werden.“ Auch die Kontrollen in diesem Bereich sind stärker fokussiert worden. „Die Bewohner sollen hinterfragen, Anregungen schaffen und mitreden können. Dafür ist ein solches Gesetz geschaffen worden.“

Ein weiterer positiver Aspekt ist laut Paikert die regelmäßige Schulung des Fachpersonales. Im Carpe Diem ist ein 60 prozentiger Fachkraftanteil zu finden. Zudem bildet das Haus für die eigenen Reihen in vier Ausbildungsberufen aus. „Derzeit beschäftigen wir 20 Azubis. 15 Auszubildende sind allein in der Pflege zu finden.
Da sich diese Arbeitskräfte nicht auf dem Personalschlüssel niederschlagen, haben wir zusätzliche Unterstützung in den Bereichen“, verrät Paikert das Konzept.

Zufriedenheit, die sich wiederum auf die Bewohner auswirken soll. „Wenn ich mich bei der Arbeit wohl fühle, kann ich dieses Gefühl auch ausstrahlen.“

Eine Aussage, die von Nebahat Arslan, Wohnbereichsleiterin, nur unterschrieben werden kann. „Wir nehmen die Bedürfnisse unserer Bewohner ernst. Nur so funktioniert ein harmonisches Zusammenleben.“ Und auch Luise Graf weiß abschließend: „In einem Pflegeheim lebe ich gemeinsam mit Freunden!“ So sollte es auch sein!

(Schaufenster Mettmann/TB)

Wein, Musik und Gaumenfreuden – carpe diem!

Seit einigen Jahren gibt es in Mettmann den sogenannten „Mettmanner Weinsommer“, bei dem namhafte Winzer, verbunden mit einem tollen musikalischen und kulinarischen Rahmenprogramm, ihre Weine zur Verkostung anbieten.

Einen Tag vor dem offiziellen Start dieses Events gibt es im Café-Restaurant „Vier Jahreszeiten in Mettmann eine öffentliche Weinprobe, die sich bei vielen Mettmannern und vor allem bei den Mietern und Bewohner mittlerweile auch schon großer Beliebtheit erfreut.

Seit Jahren kommen „unsere Winzer“ vom rheinhessischen Weingut „Hinter der Kirche“ und „Kochan und Platz“ von der Mosel und bieten in einer ausführlichen Weinprobe ihre edlen Tropfen an. Dazu bietet die Küchencrew Flammkuchen, Zwiebelkuchen oder einen gemischten Salat an. Die Weine können bestellt werden und werden zeitnah direkt ins Haus geliefert.

Vor der Weinprobe gehört es seit Jahren schon zum Programm, dass ein Konzert stattfindet. In den letzten Jahren war es immer der preisgekrönte Boogie-Jazz- und Bluespianist Ben Waters aus England. In diesem Jahr trat das Mettmanner Gesangsduo „Ernst und Miro“ auf. Mit ihren eindrücklichen Stimmen, ihrer wunderschönen Gitarrenbegleitung und vor allem ihrem Humor eroberten auch sie schnell die Herzen der Besucher.

boulen im Senioren-Park Mettmann

Nach einer kurzen Aufwärmphase wurde die Begeisterung unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Wohnbereich 2 und 3 immer größer – und die Anfeuerungsrufe immer lauter.
Wir freuen uns, dass der sich der Boule-Platz im Park zunehmend größerer Beliebtheit erfreut und vor kurzem sogar von einer externen Spielgruppe gemietet wurde. Auch unsere
Mieterinnen und Mieter treffen sich jetzt einmal in der Woche, um dort zu spielen.

Mittlerweile wurde auch ein Schild mit den Spielregeln angebracht und als Schattenspender ein großes Sonnensegel. Noch einmal herzlichen Dank an die großzügigen Spender,
denen wir diesen Platz zu verdanken haben.
Herzlichen Dank auch an unsere Betreuungskräfte für die Begleitung und Betreuung der Bewohner am Boule-Platz.

 

Unser Damenkränzchen auf Achse

Immer am ersten Dienstag im Monat trifft sich bei Spiel und Spaß und einem leckeren Essen im Restaurant „Vier Jahreszeiten“ eine fröhliche Damenrunde. Dieses Treffen bekam direkt zu Anfang den Namen „Damenkränzchen“. Und einmal im Jahr machen die Damen mit dem hauseigenen Crafter einen Ausflug in die nähere Umgebung.

Dieses Jahr war das Ziel der Baldeneysee in Essen und eine ausführliche Einkehr im schönen Restaurant „Schwarze Lene“. Auf der großen Terrasse eröffnet sich ein grandioser Blick auf den ganzen See.
Es wurde viel gelacht, geschaut, erzählt und natürlich sehr lecker gegessen. Zum Abschluss kehrte ein Teil der Gruppe noch ins Café-Restaurant „Vier Jahreszeiten“ ein, während die anderen noch eine Runde um den Baldeneysee drehten und am Abend zufrieden und voller Eindrücke wohlbehalten zu Hause eintrudelten.

Senioren-Park carpe diem Mettmann bildet aus – Sieben stolze Pflegefachkräfte

Mit Stolz und Freude haben 63 Kolleginnen und Kollegen am 31. August 2016 in der Mettmanner Neanderthal-Halle ihre Examenszeugnisse aus der Hand des Landrates Hendele erhalten.

Sieben junge Menschen haben ihre Ausbildung im Senioren-Park carpe diem in Mettmann absolviert und dürfen sich jetzt staatlich geprüfte Altenpflegerinnen bzw. staatlich geprüfter Altenpfleger nennen.

Die Bewohner und Mitarbeiter des Hauses gratulierten allen Prüflingen mit einem Blumenstrauß ganz herzlich zum bestandenen Examen. Fünf Absolventen bleiben nunmehr als Pflegefachkräfte im carpe diem und werden in den verschiedenen Bereichen der ambulanten, der Tagespflege sowie der stationären Pflege eingesetzt.

Azubis Pflege 31.08.2016

Kunstausstellung im Senioren-Park: Das Leben ist bunt

  1. Juli 2015 I RP Mettmann I Von Laura Micus

Mettmann. Die weißen Wände des Senioren-Parks carpe diem erstrahlen wieder in fröhlichen Farben. Die neue Kunstausstellung unter dem Titel „Das Leben ist bunt“ ist nun eröffnet worden.

Seit fünf Jahren gibt es alle drei Monate eine neue Ausstellung, wie Einrichtungsleiter Volker Paikert sagt. Dazu werden Künstler aus Mettmann und Umgebung geworben, die ihre Bilder zur Verfügung stellen. „Das ist auch für die Künstler super“, sagt Paikert. Bei der letzten Ausstellung seien nämlich beispielsweise gleich sechs Bilder verkauft worden. Im Laufe der Jahre haben sich die Ausstellungen bei anderen Künstlern herumgesprochen, denn mittlerweile gebe es sogar schon ein Jahr Vorlaufzeit, wenn man in dem Seniorenwohnheim ausstellen wolle. Darauf ist Volker Paikert besonders stolz, wie er zufrieden sagt. Damals wollte er in erster Linie die kahlen weißen Wände der Flure schmücken. Das hat sich bewährt, denn die Resonanz, sowohl von den Bewohnern des Hauses als auch von der Öffentlichkeit, ist positiv. „Mindestens ein Bild wird immer verkauft“, sagt Paikert. Bei der neuen Ausstellung können Bilder von drei Künstlerinnen bewundert werden. Bärbel Wiecha, Ulrike Rinsche und Ariane Wedler überzeugen die Betrachter mit unterschiedlichen Maltechniken. Man sieht Aquarellbilder, aber auch Ölbilder oder Aquarellmischtechniken. Mal ist es ein Porträt, mal ein Landschaftsbild.

Bärbel Wiecha stellt bereits zum fünften Mal in dem Senioren-Park aus. „Ich bin mit dem Haus sehr verbunden“, erzählt sie. Sie leitet nämlich eine Malgruppe für die Bewohner, die im Frühjahr eine eigene Ausstellung gemacht haben. Acht bis zehn Senioren zwischen 75 und 99 Jahren nehmen an den Kursen von Bärbel Wiecha teil. Ihr macht es viel Spaß, vor allem sei sie beeindruckt von dem, was die Hausbewohner malen.

Ariane Wedler stellt zum ersten Mal ihre Werke aus, geholfen hat ihre Oma Gerda, die seit fünf Jahren im Seniorenheim wohnt und in Wiechas Gruppe malt. „Sie malt sehr gut, sie hat viel Talent“, lobt sie ihre Enkelin, „ich bin sehr stolz.“ Die Studentin hat hauptsächlich Porträts gemalt, viele davon mit Ölfarbe. Inspiriert werde sie besonders von Fotos und schönen Bildern in Zeitschriften. Außerdem hat sie ein Porträt ihrer Großmutter gezeichnet, das auch in den Fluren des Wohnheims zu sehen ist. Dazu habe sie ein Foto als Vorlage genutzt, erklärt sie.

Ariane Wedler malt und zeichnet seit ihrer Kindheit, in ihrem Studium hat sich die Malerei noch intensiviert. Beim Malen kann sie sich gut entspannen und die Zeit vergessen, sagt sie. Ihre beiden Kolleginnen stimmen ihr zu. „Man ist glücklich und zufrieden mit seinen Werken und man malt richtig mit Herzblut“, sagt Wiecha. Quelle: RP