Archiv der Kategorie: Haan

Zu den besten in Nordrhein- Westfalen

Der Landesverband hauswirtschaftlicher Berufe MdH NrW e.V. veranstaltet jährlich den Landesleistungswettbewerb für Auszubildende im Ausbildungsberuf
Hauswirtschafter/in.

Am diesjährigen 23. Landesleistungswettbewerb stellten insgesamt 16 Auszubildende über zwei Tage Ihr Können unter Beweis.

Besonders stolz sind wir über die Platzierung unser Auszubildenden Frau Maliqi, die den dritten Platz belegte. Außerdem, gewann sie den Preis für die beste theoretische Arbeit.

dscf1357-002Die Welt bei uns zuhause: miteinander leben- füreinander sorgen, war das Motto der diesjährigen Veranstaltung.

In Einzelwertung wurde ein neuartiges hauswirtschaftliches Betreuungskonzept im Ausbildungsbetrieb ausgearbeitet und vor Ort präsentiert. Der theoretische Teil bestand aus Fragen zu aktuellen Themen, die von den Auszubildenden zu beantworten waren.

Das ansprechende kalte Büfett für die Abschlussfeier, mit einem Mix aus regionalen und internationalen Speisen bereiteten die Auszubildenden in Teamwork zu.
Die Rezeptauswahl, Mengenberechnung wie der Einkauf waren selbständig zu erledigen.

Am Abend des zweiten Tages fand die Abschlussfeier statt, in der die Teilnehmer/ innen eine Siegerehrung durchliefen.

Herzlichen Glückwunsch, Frau Maliqi!

Esther Wiebe
Hauswirtschaftsleitung / Ausbilderin
Senioren-Park carpe diem Haan

Carpe Diem kann sechs Arbeitsplätze für schwerbehinderte anbieten

Leben in Haan MITTWOCH, 20.JULI 2016

Interessenten können sich ab sofort bewerben für Aufgaben in sechs Tätigkeitsfeldern.

Haan – 103 Mitarbeiter sind zur Zeit beschäftigt im Senioren­Park carpe diem an der Düssel­dorfer Straße. Wenn es nach den Wünschen von Einrich­tungsleiter Michael Borchert geht, sollen es innerhalb der nächsten 12 Monate mindes­tens sechs Beschäftigte mehr sein.

Er hat nämlich vor Kurzem die Genehmigung seitens des Landschaftsverbandes Rhein­ land (L VR) erhalten sechs Stel­len auszuschreiben, die spe­ziell Menschen mit einer Schwerbehinderung vorbehal­ten sind. ,,Dabei handelt es sich um besonders betroffene Men­schen mit erhöhten Vermittlungshemmnissen“, sagt Bor­chert und erklärt, dass er besonders gerne mit den Men­schen in Kontakt und im bes­ten Fall in ein Arbeitsverhält­nis kommen möchte, die be­sondere Schwierigkeiten ha­ben eine Arbeit zu finden. „Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein“, sagt der Chef vom Senioren-Park carpe diem und führt als Beispiel an, dass Arbeitgeber oft einen Mehraufwand mit Schwerbe­hinderten fürchten oder sons­tige Vorbehalten haben bei­spielsweise beim Kündigungs­schutz. ,,Bei Gehörlosen oder schwerhörigen Menschen sind besondere Ansprüche bei der Kommunikation zu beachten. Auch dies scheint ein Hemm­schuh zu sein“, sagt Borchert, der darüber hinaus auch die Schwerbehinderten der Gene­ration 50+ für schwierig zu vermitteln ansieht.

Gesucht werden Mitarbeiter für Tätigkeiten „quer durch’s Haus“: in der Pflege, in der Be­treuung, in der Hauswirtschaft und der Haustechnik und in der Küche. Die Stellen sollen schnellstmöglich besetzt wer­den. Bis zum Jahresende will Michael Borchert vier der sechs Arbeitsplätze vergeben haben. ,,Gerne auch alle sechs“, freut er sich auf zahl­reiche Bewerbungen auf der einen Seite, hofft aber auch, dass sich andere Unternehmen angesprochen fühlen, mit der Integrationsabteilung des LVR Kontakt aufzunehmen und keine Scheu vor verwalteri­schen Hemmnissen zu haben. Die Integrationsabteilung bie­te „eine außerordentlich gute Betreuung“, sagt Borchert. 150.000 Euro kostet die Ein­richtung der sechs Arbeitsplät­ze, 80 Prozent davon können in Form von Zuschüssen beim LVR abgerufen werden. Die Zu­schüsse sind sowohl als Investitionsförderung für allgemei­ne Arbeitsmittel zu verstehen als auch als Zuschuss zum Ar­beitsentgelt. Ein Mitsprache­recht behält sich der LVR aller­dings noch vor: Vor der end­gültigen Einstellung als Mitar­beiter führt er eine Besetzungsprüfung durch, um sicherzustellen, dass alle Krite­rien für die Förderung der Stel­le erfüllt sind. „ Wer sich angesprochen fühlt, soll auf jeden Fall Kontakt mit uns aufnehmen“, for­dert Michael Borchert Men­schen in Haan, Gruiten und Umgebung auf, sich zu bewer­ben. Selbst wenn die Kriterien des LVR nicht gegeben sind, kann im Einzelfall dennoch eine Beschäftigungssiche­rungsprämie beantragt wer­den, um doch noch in ein Ar­beitsverhältnis zu kommen. Der Senioren-Park carpe diem ist telefonisch erreichbar unter 02129/92460 oder per Email an m.borchert@senio­ren-park.de. agr

Einrichtungsleiter Michael Borchert hofft auf Nachahmer, die ebenfalls Stellen für schwerbehinderte Menschen einrichten wollen. HT-Foto: Soheil Seyfikar

Einrichtungsleiter Michael Borchert hofft auf Nachahmer, die ebenfalls Stellen für schwerbehinderte Menschen
einrichten wollen. HT-Foto: Soheil Seyfikar

 

Seniorenheim will sechs Behinderte einstellen

RHEINISCHE POST FREITAG, 15. JULI 2016

HAAN (ilpl) Der Seniorenpark „Car­pe Diem“ hat 103 Mitarbeiter. Sie­ben von ihnen sind gehandicapt und der Chef ist mit allen sehr zu­frieden. Nun haben der Land­schaftsverband Rheinland (LVR) und das Land grünes Licht dafür ge­geben, weitere sechs behinderte Mitarbeiter einzustellen. Für sie werden Stellen geschaffen in den Bereichen Pflege, Betreuung, Haus­wirtschaft, Haustechnik und Küche. Bewerbungen werden ab sofort ent­gegengenommen, denn bis spätes­tens Ende des Jahres sollen drei bis vier Stellen besetzt sein. Die Arbeits­plätze sind Teil eines Projekts, das Gehandicapte mit „besonderen Ver­mittlungshindernissen“ wie es im Beamtendeutsch heißt, in Arbeit bringen soll. Einrichtungsleiter Michael Bor­chert freut sich: ,,Zum einen möch­ten wir mit gutem Beispiel vorange­hen und bei anderen Unternehmen dafür werben, Behinderte zu be­schäftigen. Zum anderen profitiert unser ganzes Haus davon: Was wir in Arbeitsmittel investieren, davon haben alle Arbeitnehmer etwas.“ Wer einen behinderten Arbeit­nehmer einstellt, erhält 80 Prozent der Kosten erstattet, die er investie­ren muss, um den Arbeitsplatz be­hindertengerecht einzurichten. Das Geld, das „Carpe Diem“ dazu be­kommt, stammt übrigens aus dem Topf, in den Arbeitgeber einzahlen müssen, die ihre Behindertenquote nicht erfüllen.

 

Senioren-Park carpe diem feierte fünften Geburtstag

Haarner Treff I 13.04.2016

Einrichtungsleiter Michael Borchert und sein Team hatten zur großen Feier eingeladen.

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Einrichtungsleiter Michael Borchert mit den ersten beiden Mietern
im Haus an der Düsseldorfer Straße Karin und Günter Holl.
HT-Foto: Antje Götze-Römer

Haan – Im April vor fünf Jahren wurde der Senioren-Park Carpe Diem an der Düsseldorfer Straße eingeweiht. Aus diesem Anlass hatte der neue Einrichtungsleiter Michael Borchert Bewohner und Gäste zu einer Feierstunde eingeladen, in der die vergangenen Jahre rekapituliert wurden.

„Vor fünf Jahren begann alles und wir dürfen voller Stolz zurückblicken“, so Borchert. Einige der Anwesenden haben die Anfänge miterlebt. So wie Karin und Günter Holl, die die ersten Mieter in dem neuen Gebäude waren.

Eine andere Bewohnerin wohnt erst seit wenigen Wochen im Carpe Diem und ließ es sich nicht nehmen, sich ganz persönlich bei Michael Borchert für die freundliche Aufnahme und das persönliche Ambiente in dem Haus zu bedanken. „Dass ich meine beiden Wellensittiche Max und Moritz mitbringen durfte werde ich Ihnen nie vergessen“, freute sich die alte Dame über ihr neues Zuhause.

„Auf einem Bauplatz wurde vor fünf Jahren ein Gebäude mit kahlen Mauern erbaut, daraus wurde wiederum Wohnraum, der mit Mobiliar und Farben die Grundlage zum Wohnen bot. Der Wohnraum wurde aber erst zu einem Zuhause, als die Bewohner, Mieter und Mitarbeiter diesen Räumen Leben einhauchten“, weiß auch Mitarbeiterin Anna Egemann.

Die Mitarbeiter seien ein ganz erheblicher Faktor für den Erfolg des Hauses weiß auch Leiter Michael Borchert, der nicht müde wurde, sich bei seinem Personal zu bedanken dafür, dass sich die Bewohner sicher und wohl fühlen können.

Bürgermeisterin Bettina Warnecke war ebenso unter den Gästen wie die Geschäftsführer der carpe diem Gesellschaft für den Betrieb von Sozialeinrichtungen in Wermelskirchen Malte Niggehoff und Thomas Goetz. Letzterer hat seinen Wohnsitz in Haan und konnte die Entwicklung des Hauses aus der Nähe beobachten.

„Carpe diem bedeutet „Nutze den Tag“, sagte Bettina Warnecke und sie rief Gäste wie Bewohner auf, gerade auch diesen Feiertag zu nutzen. Sie wisse, dass der Name der Einrichtung gleichzeitig auch Programm sei, denn die vielen kulturellen wie kulinarischen Angebote des Hauses mitten im Grünen fülle den Namen mit Leben“. Im Carpe Diem finden regelmäßig Kunstausstellungen statt und es gibt ein eigenes Restaurant. agr

Seniorenresidenz Carpe Diem feiert fünfjähriges Bestehen in Haan

rponline I 2. April 2016 I Von Gundel Seibel

Haan. „Ein gutes Zuhause“ sei die Seniorenresidenz Carpe Diem für ihre Mieter und Bewohner seit fünf Jahren, sagt Michael Borchert, der doch erst seit einem Monat Einrichtungsleiter in Haan ist. Das erste Jubiläum wurde gefeiert, mit vielen geladenen Gästen, mit Musik, Sekt, Selters und Buffet. Was die Landesregierung 2017 an Neuerungen für Pflegepatienten in Kraft setzen wolle, sei bei Carpe Diem schon umgesetzt worden. Denn die ambulante Pflege rücke mit den Gesetzesänderungen in den Vordergrund, sagte Michael Borchert. Von Gundel Seibel

rponline_02042016Günter Holl (82) gehört zu den allersten Bewohnern des Seniorenzentrums. Er hatte auch die Bauarbeiten mit verfolgt. FOTO: Olaf Staschik

Carpe Diem biete schon seit geraumer Zeit Tages- und Kurzzeitpflege (im Krankheitsfall) oder Essen auf Rädern für Senioren an, die in den eigenen vier Wänden leben. „Wir waren der Zeit voraus und haben die Selbstständigkeit der betagten Menschen immer gefördert.“ 2011 informierte sich der erste Besucher über die Betreutes-Wohnen-Einrichtigung von Carpe Diem, war begeistert und unterschrieb sofort den Mietvertrag. Noch heute wohnen Günter Holl (82) und seine Frau Karin (75) in der 120 qm großen Wohnung.

Sie sind vor fünf Jahren von Vohwinkel nach Haan gezogen. „Jeden Tag sind wir froh und dankbar, dass wir damals diesen spontanen Schritt gemacht haben“, erzählt der Diplom-Ingenieur. Fünf Jahre lang war Holl Vorsitzender des Bewohner-Beirats. Jetzt will er diesen Posten abgeben. Die Fotogalerie im Restaurant erinnert an Bauphasen und die Einweihung, zu der auch der Ex-Fußballer und Investor Paul Breitner nach Haan gekommen war. Bürgermeisterin Dr.

Bettina Warnecke gratulierte den Bewohnern zu ihrem abwechslungsreichen Wochenprogramm zum Beispiel mit Waffeltag, Geburtstagskaffeetrinken, Gymnastik-Angeboten und mehr. Dabei komme „keine Langeweile“ auf, war sie sich sicher. Geschäftsführer Martin Niggehoff erinnerte auch an das Paul-Gerhardt-Gemeindehaus, das ehemals an dieser Stelle stand. Das Altarkreuz des Gotteshauses habe Platz in dem nach ihm benannten Raum in der Seniorenresidenz gefunden.

Andachten werden dort nach wie vor abgehalten, bestätigte Pfarrerin Gabriele Gummel. Carpe Diem GBS mbH, Wermelskirchen, betreut in NRW, Sachsen, Hessen und Niedersachsen insgesamt 21 Seniorenresidenzen mit 2500 Mitarbeitern. In Haan arbeiten 120 Angestellte, im Kreis Mettmann 350 Mitarbeiter.

Quelle: RP

 

 

Eine ganze Stadt treibt es mächtig bunt

WZ 8.2.2016 I Von Uli Schmidt

17 Vereine und Gruppen zogen gestern im Familien-Karnevalszug mit.
Die Polizei schätzt die Zahl der Zuschauer auf rund 4000.

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Links: Blumig trieb es die Kegelgruppe „Dos Holzos“. Die Narren waren in ihren
Kittelschürzen ein echter Hingucker. Rechts: Die Fußgruppe der DLRG bahnt sich
ihren Weg durch die närrische Menge. Fotos: Olaf Staschik

Haan. Schon von weitem war gestern Mittag zu hören: Auf dem Neuer Markt geht’s karnevalistisch rund. Zwischen Bierbuden und Grill-Pavillons tummelte sich schon eine Stunde vor dem offiziellen Start des Familien-Karnevalszugs ein buntes Völkchen großer und kleiner Narren. „Wir feiern einen Familien- und Kinderkarneval. Da geht es gemütlicher zu als in den Großstädten“, sagt Peter Valberg, der schon seit 20 Jahren das närrische Treiben moderiert.

Auch Dieter Köhler und Peter Burek, die erfahrenen Organisatoren des Zugs, wirken ganz entspannt, obwohl rund 250 Teilnehmer sich auf ihren Start vorbereiten und mit bis zu 8000 Zuschauen auf der Strecke gerechnet werden kann. Außerdem bewegt sich der Zug anders als sonst, diesmal im Uhrzeiger-Sinn.

Pünktlich um 14.11 Uhr gehen die „Haaner Früchtchen“ an den Start. Vom Wagen des Jugendamtes grüßt Bürgermeisterin Bettina Warnecke (im Apfelkostüm) zusammen mit den Söhnen Linus, Julius und Jakob. „Meine Karnevals-Premiere auf einem Wagen“, sagt sie lachend. Lutschkirschen am Stiel und Fruchtbonbons landen in der jubelnden Menge. Vorderste Plätze belegen natürlich die Prinzenpaare der „Närrischen Zelle“. Motto: „Trotz Straßenbau und Baggerzeit, läuft in Haan die Narrenzeit.“

Auch der Seniorenpark „Carpe Diem“ hat humorvoll auf das lokale Dauerbrenner-Thema gesetzt. Als „Bautrupp“, angetan mit knallgelben Warnwesten, rollen Senioren, Mitarbeiter und Angehörige durch die Straßen. „Das Thema haben wir ja bald vor der Haustür“, merkt Leiter Alexander Schmietter im Vorbeigehen mit Blick auf die im März bevorstehenden Bauarbeiten an der B 228 an. Als „Festung für Ihr Hab und Gut“ präsentiert sich der graue Trutz-Wagen der Stadt-Sparkasse. Als schmucke Musketiere marschieren die Vorstandsmitglieder Udo Vierdag und Axel Weber vorneweg. Als Zinsen nicht nur für fleißige Sparer werden Gummibärchen, Schokoriegel und Gold-Kau-Taler verteilt.

Bei den „Haaner Zwergen“ hängen ganze Popcorn-Girlanden im Umzugswagen. 40 Erwachsene und 30 Kinder in einheitlich grünen Hemden und roten Zipfelmützen sind ein Hingucker. Das alles auf Privatinitiative von Tobias Kaimer und Arvid Quadflieg. Als Privat-Truppe ziehen auch die weißen „Halben Häänchen“ zum elften Mal wieder mit. Ganz edel in schwarzem Zwirn, mit Zylinder und Pailletten treten die Mitglieder des „Haaner Sommer“ an. Schließlich gilt es das zehnjährige Bestehen in diesem Jahr zu feiern.

Zwischen den großen Wagen tummeln sich immer wieder jecke Fußtruppen: Als Matrosen segeln große und kleine Mitglieder der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft durch die Menge, im Schlepptau eine Papp-Titanic.

Ebenfalls maritim gewandet begleiten Mitglieder der Katholischen Pfarrgemeinde Haan/Gruiten ihren Wagen, der als Motto verkündet: „In Gruiten steht kein Laden leer – in Haan da werden’s immer mehr!“

Die größte Fußtruppe stellen die Sombrero tragenden Mexikaner, die im Alltagsleben alle Mitglieder des HaanerTurnvereins (HTV) sind, und wohl auf Sonne setzen. Viel gab es gestern davon nicht, aber auch keinen Regen. Dafür heizte die Musikschule mit Samba-Rhythmen ein und es gab „Brandheiße Bienen“ zu bewundern, die allesamt um den Wagen der Freiwilligen Feuerwehr summten.

Helau! Karneval macht Haans Straßen bunt

RP-Online 8.2.2016 I Von Uli Schmidt

Haan. 17 Vereine und Gruppen zogen am Sonntag im Familien-Karnevalszug mit.
Die Polizei schätzt die Zahl der Zuschauer auf rund 4000.

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Links: Blumig trieb es die Kegelgruppe „Dos Holzos“. Rechts: Diese Frauen verbreiteten in ihren Bienenkostümen beste Stimmung. Fotos: Olaf Staschik

Schon von weitem war gestern Mittag zu hören: Auf dem Neuer Markt geht’s karnevalistisch rund. Zwischen Bierbuden und Grill-Pavillons tummelte sich schon eine Stunde vor dem offiziellen Start des Familien-Karnevalszugs ein buntes Völkchen großer und kleiner Narren. „Wir feiern einen Familien- und Kinderkarneval. Da geht es gemütlicher zu als in den Großstädten“, sagt Peter Valberg, der schon seit 20 Jahren das närrische Treiben moderiert.

Auch Dieter Köhler und Peter Burek, die erfahrenen Organisatoren des Zugs, wirken ganz entspannt, obwohl rund 250 Teilnehmer sich auf ihren Start vorbereiten und mit bis zu 8000 Zuschauen auf der Strecke gerechnet werden kann. Außerdem bewegt sich der Zug anders als sonst, diesmal im Uhrzeiger-Sinn.

Pünktlich um 14.11 Uhr gehen die „Haaner Früchtchen“ an den Start. Vom Wagen des Jugendamtes grüßt Bürgermeisterin Bettina Warnecke (im Apfelkostüm) zusammen mit den Söhnen Linus, Julius und Jakob. „Meine Karnevals-Premiere auf einem Wagen“, sagt sie lachend. Lutschkirschen am Stiel und Fruchtbonbons landen in der jubelnden Menge. Vorderste Plätze belegen natürlich die Prinzenpaare der „Närrischen Zelle“. Motto: „Trotz Straßenbau und Baggerzeit, läuft in Haan die Narrenzeit.“

Auch der Seniorenpark „Carpe Diem“ hat humorvoll auf das lokale Dauerbrenner-Thema gesetzt. Als „Bautrupp“, angetan mit knallgelben Warnwesten, rollen Senioren, Mitarbeiter und Angehörige durch die Straßen. „Das Thema haben wir ja bald vor der Haustür“, merkt Leiter Alexander Schmietter im Vorbeigehen mit Blick auf die im März bevorstehenden Bauarbeiten an der B 228 an. Als „Festung für Ihr Hab und Gut“ präsentiert sich der graue Trutz-Wagen der Stadt-Sparkasse. Als schmucke Musketiere marschieren die Vorstandsmitglieder Udo Vierdag und Axel Weber vorneweg. Als Zinsen nicht nur für fleißige Sparer werden Gummibärchen, Schokoriegel und Gold-Kau-Taler verteilt.

Bei den „Haaner Zwergen“ hängen ganze Popcorn-Girlanden im Umzugswagen. 40 Erwachsene und 30 Kinder in einheitlich grünen Hemden und roten Zipfelmützen sind ein Hingucker. Das alles auf Privatinitiative von Tobias Kaimer und Arvid Quadflieg. Als Privat-Truppe ziehen auch die weißen „Halben Häänchen“ zum elften Mal wieder mit. Ganz edel in schwarzem Zwirn, mit Zylinder und Pailletten treten die Mitglieder des „Haaner Sommer“ an. Schließlich gilt es das zehnjährige Bestehen in diesem Jahr zu feiern.

Zwischen den großen Wagen tummeln sich immer wieder jecke Fußtruppen: Als Matrosen segeln große und kleine Mitglieder der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft durch die Menge, im Schlepptau eine Papp-Titanic. Ebenfalls maritim gewandet begleiten Mitglieder der Katholischen Pfarrgemeinde Haan/Gruiten ihren Wagen, der als Motto verkündet: „In Gruiten steht kein Laden leer – in Haan da werden’s immer mehr!“ Die größte Fußtruppe stellen die Sombrero tragenden Mexikaner, die im Alltagsleben alle Mitglieder des Haaner Turnvereins (HTV) sind, und wohl auf Sonne setzen. Viel gab es gestern davon nicht, aber auch keinen Regen. Dafür heizte die Musikschule mit Samba-Rhythmen ein und es gab „Brandheiße Bienen“ zu bewundern, die allesamt um den Wagen der Freiwilligen Feuerwehr summten.

Modellbahnschau: Wo die Welt maßstabsgerecht in der Spur bleibt

RP Haan I 26. Oktober 2015 I Von Dirk Neubauer

Haan. Wie sieht der perfekte Start in ein Leben als Modellbahner aus? Es ist höchste Eisenbahn, diese Frage zu klären. Denn in vier Wochen starten die langen Adventssamstage, in acht Wochen setzt Weihnachten das Stoppsignal.

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Noah (8) und Joshua (10) mit einer Schweizer Lokomotive Krokodil, in der Größe Spur 1
FOTO: Staschik, Olaf (ola)

Andreas Hölschen (Modell-Eisenbahn-Club Wuppertal) und Axel Frowein (Interessengemeinschaft Modellbahn Ronsdorf) müssen kurz nachdenken. „Am besten Sie beginnen klassisch – mit einem Starterset“, schlägt Hölschen vor. „Und ersteigern bei Ebay noch ein paar Schienen dazu“, ergänzt Frowein. In einem sind sich beide Experten einig: Um ein Leben lang in und bei der Spur zu bleiben, müsse man schon früh den Spaß an Miniaturwelten entdeckt haben. Im Seniorenzentrum Carpe Diem war an diesem Wochenende die Gelegenheit, einzusteigen.

Unter dem Motto „Modelleisenbahn einst und jetzt“ zeigten drei Vereine – neben den genannten: die Bergischen Eisenbahnfreunde Wipperfürth – die Entwicklung der Modelleisenbahngeschichte von den 1930er Jahren bis heute. Fünf verschiedene Anlagen erlaubten den direkten Vergleich. Wolfgang Beise aus Bergisch-Gladbach hatte eine Spur 0 aus den 30er Jahren aufgebaut, das älteste Schätzchen. „Seit 35 Jahren sammle ich“, gibt er zu. Angefangen hat alles mit einem alten Blechsignal, das er eigentlich bloß als Dekoration gekauft hatte. Doch dann packte ihn die Leidenschaft für Blechwaggons und die Schienen mit stromleitendem Mittelstrang und bereits damals innen beleuchteten Waggons.

Stolz hält er einen rostig-roten Schüttgut-Güterwaggon neben das heutige, volldigitalisierte Modell auf der Anlage von Axel Frowein. In punkto Detailtreue gibt es äußerlich zwischen beiden Modellen kaum Unterschiede. Bis Frowein ein Mittelding aus Smart-Phone und Fernbedienung zückt. Denn das Hin und Her auf seinem Güterbahnhof, mit wummerndem Dieselgeräusch und Schienenquietschen, ist voll digitalisiert. Mittlerweile können auf einem Schienenstrang beliebig viele Züge fahren. Jede Lok hat ihre eigene Computeradresse. Gesteuert wird mit Funkbefehlen aus dem Tablet oder der Spezialfernbedienung, die als Reminiszenz an alte Zeiten noch einen massiven Drehregler für die Zuggeschwindigkeit besitzt. Rund 500 Menschen kamen zur Ausstellung ins Carpe Diem. „Ein toller Erfolg“, sagt Organisator Andreas Hölschen, „denn eigentlich ist Haan eine Modelleisenbahn-Diaspora.“

Quelle: RP

Bewohner und Mieter des Senioren-Parks carpe diem spenden für die Tafel

Ein Gabentisch, prall gefüllt mit Lebensmittel und Kosmetikartikel, gespendet von Bewohnern und Mietern des Senioren-Parks carpe diem, konnte Herr Döring von der Haaner Tafel am 2. Oktober 2015 für die Bedürftigen der Tafel entgegen nehmen. In der Vorbereitungsphase für den Erntedankgottesdienst erinnerten sich die Bewohner an Zeiten, in denen es Lebensmittel nicht im Überfluss gab. Hieraus ist die Idee entstanden, Lebensmittel zu spenden für Menschen, die auch heute nicht im Überfluss leben.

Der Kontakt zur Haaner Tafel wurde umgehend hergestellt. In der Freude über die spontane Spende wurde die Übergabe zum Erntedankgottesdienst, der im Hause carpe diem stattfinden sollte, geplant.

Stellvertretend für alle Spender überreichten einige Bewohner, Mieter und Einrichtungsleiter Alexander Schmitter die vielen Lebensmittel, diverse Hygieneartikel und sogar ein Hemd an Herrn Döring von der Haaner Tafel.

Anschließend waren sich alle einig, dass diese Aktion keine Einmaligkeit bleiben sollte, sondern eine Tradition zum Erntedankfest werden könnte.

„Wann wird´s mal wieder richtig Sommer“

Senioren-Park carpe diem Haan I Sommerfest 02.08.2015 von Svenja Heuser

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„Wann wird´s mal wieder richtig Sommer“. Unter diesem Motto starteten wir am Sonntag, dem 02.08.2015, unser Sommerfest. Passend zum Motto überraschte uns das Wetter mit traumhaft blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein. Die wochenlangen Vorbereitungen haben sich gelohnt. Um 8:00 Uhr starteten die Mitarbeiter den Aufbau. Zelt für Zelt und Tisch für Tisch. Bereits vor Beginn um 10:30 Uhr blitze der Park im neuen Glanz. Dekorierte Stände mit Luftballons, Bierbänke, Grillstation, Kuchenbuffet und Losstand. Gestartet wurde mit einem Gottesdienst im Paul-Gerhardt-Raum, mit anschließendem Sektempfang im Foyer. Der Grillgeruch lockte dann die ersten Gäste in den Park. Begrüßt wurden diese mit einer gesanglichen Einlage der Goldkehlchen, welche von Herrn Schmitter am Klavier begleitet wurden. Dann konnte mann Dosen werfen, Fruchtspieße vertilgen und Cocktails schlürfen.

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Auch der Losstand fand regen Zulauf. Jedes Los gewann, von Gutscheinen für unser Café-Restaurant Vier Jahreszeiten bis hin zu Süßigkeiten und kleinen Aufmerksamkeiten. Musikalisch begleitete uns Herr Aldof, mit bekannten Schlagersongs, durch den Tag. Für Abwechslung sorgte die Line Dance Gruppe Maverick e.V. sowie die Little John´s Jazz Band, welche auch auf den Stationen für Stimmung sorgte. Es wurde getanzt und geschunkelt. Des Weiteren empfingen wir Besuch von einem Drehorgelspieler.

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Herr Schmitter ließ es sich nicht nehmen auch mal einen Versuch zu starten. Für einen Anfänger hat er sich sehr gut gemacht. Nach Abschluss des Sommerfestes können wir sagen, dass es ein rundum gelungener Tag war. Die Resonanz war durchweg positiv. Wir bedanken allen Bewohnern, Mietern, Angehörigen, Mitarbeitern und Besuchern, dass sie diesen Tag mit uns gefeiert haben und freuen uns auf das nächste Fest mit Ihnen.