Archiv der Kategorie: Dabringhausen

Drachenboote fördern Zusammenhalt

RGA I 20.06.17 von Heike Karsten

Zum 17. Mal fand an Fronleichnam das Festival auf der Bever statt.
Dabei ging es nicht vorrangig ums Siegen.

Das Team carpe diem aus Dabringhausen und Wermelskirchen erstmalig mit dabei!

Bei diesem Namen musste am Ende doch der Sieg herausspringen: Die Wipperfürther Jux-Mannschaft Überholver-Boot ließ sich tatsächlich von den anderen Booten nicht überholen, erreichte die schnellsten Zeiten in den beiden Vorläufen und entschied auch die spannende Finalfahrt der vier besten Mannschaften für sich.

Das 17. Drachenboot-Festival auf der Bever-Talsperre war jedoch nicht nur eine Wettfahrt der Boote, sonder auch ein Wettlauf mit dem Wetter. „Wenn das angekündigte Gewitter kommt, räumen wir den Teich“, kündigte DLRG-Vorsitzender Adrian Borner an. Dazu kam es dann doch nicht. Fast den ganzen Tag herrschten Sonnenschein, eine ausgelassene und friedliche Stimmung und ein Besucheransturm wie beim Sommerfest der DLRG.

Erste Regentropfen gab es während der letzten beiden Final-Rennen, der Donner begleitete die Siegerehrung.

„Es läuft wirklich rund“, zeigte sich Axel Konsen von der IG Zeltplätze als Organisator sehr zufrieden mit der Veranstaltung. 20 Mannschaften – darunter sieben neue Teams – bewiesen Durchhaltevermögen und Ehrgeiz beim Paddeln. „Wir waren schon Ende April ausgebucht“, berichtete Konsen.

Mit dem „Team carpe diem“ und den „Jo-Stift-Dragons“ waren die Mitarbeiter zweier Altenheime am Start. Bedingung bei der Zusammenstellung der Teams ist, mindestens sechs Frauen mit im Boot zu haben. „Bei uns sind es sechs Männer und 14 Frauen“, sagte Matthias Rath, Leiter des Johannesstifts.

Bei einem Kollegen-Team, das zu 97 Prozent weiblich ist, nicht verwunderlich. Trainiert wurde vorher nicht. „Vielleicht dehnen wir uns das nächste Mal vorher“, fügte Rath lachend hinzu mit Blick auf den 18. Platz.

     

Eine gute Zusammenarbeit bewies auch die Mannschaft „Wupperdrachen“ der Stadtverwaltungen Hückeswagen und Wipperfürth. „Wir sind zum vierten Mal dabei und deutlich besser geworden“, erklärte Roland Kissau. Beim gemeinsamen Training und Wettkampf wurden „Mauern abgerissen“. „Der Wipperfürther ist nicht prinzipiell schlecht. Er passt sich uns schon an“, fügte der Mitarbeiter des hiesigen Ordnungsamts scherzhaft hinzu.

     

Mit dem 20. und letzten Platz musste sich das Jugend- und Sozialwerk Gotteshütte zufrieden geben. „Bei uns fahren auch viele Kinder und Jugendliche mit. Die Gemeinschaftsaktion steht bei uns im Vordergrund“, sagte Geschäftsführer Sascha Viehoff. Die internationalste Bootsbesetzung hatte wohl die Firma Steinmüller aus Gummersbach. „Wir haben Deutsche, Japaner und Kunden der Firma Eskom aus Südafrika dabei“, sagte Mitarbeiter Thomas Will. Und die Firmen-Hierarchie wurde beim Drachenboot-Festival auf den Kopf gestellt. Während Geschäftsführer und leitende Angestellte sich an den Paddeln abmühten, gab der Werksstudent an der Trommel den Takt an.

Die vielen Zuschauer bekamen nicht nur spannende Rennen, sondern auch kreative und lustige Kostüme geboten: Schneewittchen und die Zwerge waren ebenso darunter wie Engel, Einhörner und Prinzessinnen.

Da lachen ja die Hühner

Senioren-Park carpe diem Dabringhausen I Mai 2017

„Da lachen ja die Hühner“, mag sich so mancher Bewohner schon gedacht haben. „Da kommt die wieder mit ihrer roten Nase, ihrer kleinen Gitarre, den bunten Kleidern und ihrem Blödsinn, den sie immer im Kopf hat“.

Seit Januar 2016 gehöre ich nun fest zum Programm: Irrmi, der (Klinik-)Clown. Einmal im Monat bin ich für drei Stunden unterwegs in der ersten und zweiten Etage im Seniorenpark carpe diem.

Wegen mir müssen weder Stuhlkreise vorbereitet noch Bewohner herbei geschoben werden. Ich gehe durch das Haus und nehme die Situationen und Begegnungen, wie sie sich ergeben. Ich treffe hier auf eine Gruppe, die gerade Kaffee und Kuchen verspeist, und da auf ein paar Bewohner, die auf dem Sofa ein Schwätzchen halten. Oft werde ich aufgefordert, zu singen. Und das tun wir dann gemeinsam, denn singen verbindet die Herzen und weckt Erinnerungen an alte Zeiten. Es ist erstaunlich, denn auch demente Menschen können oft viele Strophen alter Volkslieder auswendig. Manchmal ergibt sich auch spontan ein Gespräch über ein nicht geplantes Thema. Wie ist Irrmi gekleidet? Gerne nehme ich Modetipps entgegen und stelle mich auch der Kritik, wenn mich jemand „unmöglich“ findet.

Einen Schwerpunkt meiner Arbeit bilden die Besuche derjenigen Bewohner, die bettlägerig sind und wenig Besuch bekommen. Dann versuche ich, einen Sonnenstrahl in das Zimmer zu bringen. Mittlerweile sind mir viele Bewohner so ans Herz gewachsen, dass wir uns miteinander sehr über das Wiedersehen freuen. Es spielt dabei keine Rolle, ob seit der letzten Begegnung schon mehr als ein Monat vergangen ist. Da das Herz bekanntlich nicht dement wird, erkennen mich auch fortgeschritten demente Menschen wieder. Und dann wird an die letzte Begegnung angeknüpft, es wird miteinander gelacht und es werden Geschichten erzählt aus der großen Welt da draußen.

So manch Außenstehender mag sich wundern, denn es gibt auch Gespräche ohne „Sinn und Verstand“. Aber genau darum geht es, wenn Clowns und demente Menschen zusammen kommen: um Begegnungen auf Augenhöhe, die ganz im Hier und Jetzt stattfinden. Und die,
die Welt für einen kurzen Moment verzaubern.

Bianca Schmincke bringt handzahme Tiere zu den Senioren

Rga Wermelskirchen I 29.06.2016 Von Domenica Holtkamp

Die ehemalige WiW-Geschäftsstellenleiterin arbeitet im „Carpe Diem“ mit Hühnern, Hunden und Katzen.

Einige Fotos an der Mitarbeiterwand des Senioren-Parks „Carpe Diem“ springen direkt ins Auge. Es sind die Bilder von Therapiehund Charlie, von Kater Kimba und der Hühner Lakritzchen, Lawina Donna und Marlene Mückenfang. „Sie gehören alle zu meinem Team“ sagt Bianca Schmincke, ehemalige Geschäftsstellenleiterin von Wir in Wermeskirchen (WiW) Marketing. Seit zwei Jahren arbeitet sie als Leiterin der Ergotherapie-Abteilung bei dem Senioren-Park „Carpe Diem“ in Dabringhausen und praktiziert dort tiergestützte Therapie.

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Bianca Schmincke und Huhn Lakritzchen arbeiten
mit den Bewohnern im Senioren-Park Carpe diem.
© Foto: Jean-Karim König

„Ich habe hier was gefunden, wo ich meine vielfältigen Interessen ausleben kann“ erzählt Schmincke. Einmal in der Woche nimmt sie alle ihre Tiere mit und lässt die Anwohner mit ihnen interagieren. Sehr beliebt bei den Senioren sind die handzahmen Hühner, die gerne Platz auf dem Schoß der Anwohner nehmen und sich hätscheln lassen. Der Kontakt zu den Tieren habe sehr positive Auswirkungen bei den Menschen, aber auch die Tiere genießen es, gestreichelt zu werden. Oft dürfen sie sogar bei den Senioren mit ins Bett.

„Bei diesen Begegnungen geht es um die Beziehung zwischen Tier und Mensch und um ein harmonisches Miteinander“, erklärt die 37-Jährige. Ihre Aufgabe ist es, die notwendigen Rahmenbedingungen für diese Begegnungen zu kreieren. Wichtig dabei ist, dass weder Mensch noch Tierüberfordert wird. „Wenn die Tiere mal nicht wollen, muss man das akzeptieren“, betont Schmincke. Auch die Wetterbedingungen spielen dabei eine große Rolle. Wenn die Temperaturen steigen, bleiben die Tiere daheim. „Im Sommer fällt die Tiertherapie manchmal aus, bei der Wärme kann ich die Tiere nicht im Auto transportieren, das wäre vor allem für die Hühner zu stressig“, begründete Schmincke den Ausfall der Therapiestunden in der Sommerzeit.

Die Tiere sind aber nicht nur zum streicheln da, einige von ihnen übernehmen andere wichtige Aufgaben. So ist Kater Kimba als Sterbehilfe spezialisiert, während Hund Charlie sich gerade als „Personensucher“ ausbilden lässt. „Charlie ist uns eine große Hilfe. Es kommt oft vor, dass desorientierte Anwohner das Haus verlassen. Dank Charlie sind wir ihnen schnell auf der Spur“ sagt Bianca Schmincke.

Schmincke macht auch noch die Hauszeitung

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Bianca Schmincke noch bei WiW. 
© Herbert Draheim (Archiv)

Um das Prinzip der Tiertherapie korrekt in die Tat umzusetzen, gehört ein großes Hintergrundwissen, das die Ergo-Therapeutin sich bei einer Ausbildung zur „Fachkraft für tiergestützte Therapie“ aneignete. „Wer mit Tieren arbeitet, muss auf vieles achten. Nur so kann man garantieren, dass keine gesundheitlichen Gefahren von den Tieren ausgehen.“ Obwohl ihre Beschäftigung als Ergotherapeutin und Fachkraft für tiergestützte Therapie umfangreich ist und viel Zeit in Anspruch nimmt, beschränkt sich die Arbeit von Schmincke bei Carpe Diem nicht nur darauf. Sie schreibt auch die Hauszeitung, ist für die Bilder sowie für die gesamten Texte zuständig. „Ein bisschen Marketing ist geblieben“ sagt sie in Anlehnung zu ihrem alten Job bei WiW. Dazu nimmt sie im Haus auch an einem Kurs für das Erlernen der Gebärdensprache teil. Bei der Frage, ob es ihr nicht alles zu viel ist, antwortet sie: „Das was ich mache ist mein Job und mein Ausgleich zugleich. Ich liebe es mich in vielen Bereichen auszuprobieren.“

Unser Sommerfest war ein unvergesslich schöner Tag

Hauszeitung Dabringhausen 07/2016

Bilder sagen mehr als 1000 Worte…

Dorffest Dabringhausen

Hauszeitung Juli 2016 carpe diem

Das Dorffest war wiedermal eine absolut gelungene Sensation. Selbst das unberechenbare Wechselwetter konnte der guten Stimmung keinen Abbruch tun und so wurde zünftig gefeiert.Drei Tage lang stand das Dorf Kopf als zahlreiche Vereine und Institutionen in einer vorbildlichen Gemeinschaftsaktion Krammarkt, Trödelmarkt, leckere Essensstände, Open-Air-Bühne, Kirmes, Kunstausstellung, Senioren-Nachmittag, Grill-Wettbewerb, Schubkarrenrennen und vieles mehr darboten. Und mitten drin waren auch wir vom Carpe Diem Dabringhausen vertreten und haben dafür gesorgt dass alle Mitfeiernden mit leckersten Reibekuchen versorgt wurden.

Es war wunderbar und an dieser Stelle geht nochmals ein großes Lob und RIESEN DANKESCHÖN an alle engagierten Mitarbeiter die mitgeholfen haben das es für alle eine so schöne Veranstaltung wurde!

 

VVV weiht Bank mit carpe diem ein

Auf dem Weihnachtsmarkt 2014 haben carpe-diem, Mitarbeiter des Verkehrs-und Verschöne­rungs-Vereins (VVV) Dabring­hausen angesprochen auf eine Bank. Hintergrund ist, dass rüs­tige Bewohner des Senioren-Parks gerne eine Runde spazie­ren gehen und das häufig über: Auf dem Scheid; Wermelskirche­ner Straße, L101, Altenberger Straße und wieder zurück. Dabei wäre eine Sitzgelegen­heit zum Verschnaufen auf hal­ber Wegstrecke sehr hilfreich. Der VVV hat mit Genehmigung des Landesbetriebes Straßen ei­ne Bank neben dem geteerten , Rad- Gehweg an der Umgehungsstraße aufgestellt. Sie ist auf einer Betonplatte verankert. Diese Arbeiten hat das Unter­nehmen Roland Stark nicht in Rechnung gestellt. Die Bank aus Beständen des VVV hat Planken aus Recycling­-Kunststoff versehen. Das schönt die Umwelt. Vorteile sind zudem lange Haltbarkeit, leichte Pflege ; und schnelles .Abtrocknen. Die ,,Einweihung“ der Bank erfolgte im Beisein der Vizeeinrichtungs­leiterin Carmen Schmitz mit vorsitzendem Siegfried Günther sowie Roland und Björn Stark, berichtet Harald Röntgen. s.n.

Neue Bank an der Umgehungsstraße

Vvv Dabringhausen. Rheinische Post vom 04. Juli 2015

Wermelskirchen. Beim Weihnachtsmarkt wurde der VVV von Mitarbeitern des Seniorenparks Carpe Diem in Dabringhausen angesprochen, ob nicht eine Bank an der Umgehungsstraße aufgestellt werden könne. Hintergrund ist, dass rüstige Bewohner des Seniorenparks gerne eine Runde spazieren gehen. Diese geht oft über die Straße Auf dem Scheid, Wermelskirchener Straße, Umgehungsstraße, Altenberger Straße wieder zurück. Hierbei wäre eine Sitzgelegenheit zum Verschnaufen auf halber Wegstrecke sehr hilfreich.

Der VVV Dabringhausen kam dieser Bitte gerne nach, teilte Harald Rötgen mit, und hat nach Rücksprache und mit Genehmigung des Landesbetriebes Straßenbau NRW, Regionalniederlassung in Gummersbach, eine Bank neben dem geteerten Rad-/Gehweg an der Umgehungsstraße L 101 aufgestellt. Die Bank wurde auf einer Betonplatte verankert. Die Arbeiten hierzu einschließlich der Betonplatte hat die Firma Roland Stark gestiftet.

Die Bank aus Beständen des VVV ist mit Planken aus Recycling-Vollkunststoff versehen. Somit werden, anders als bei der Verwendung von Holzbrettern, die Umwelt geschont und anfallende Abfallprodukte verwendet. Die Vorteile gegenüber Holzbrettern sind außerdem eine lange Haltbarkeit, leichte Pflege und schnelles Abtrocknen nach Regen oder Schneebelag, berichtet Röntgen.

Die Einweihung und somit Übergabe der Bankanlage zur Benutzung erfolgte im Beisein der stellvertretenden Einrichtungsleiterin von Carpe Diem, Carmen Schmitz, dem Vorsitzendem Siegfried Günther und von Björn Stark als Vertreter der Firma Roland Stark.

Quelle: tei.-