Archiv des Autors: Redaktion

Generationsbrücke

Senioren-Park carpe diem Aachen I Juni 2017

Kooperation zwischen Martin -Luther – King- Schule  Aachen
und dem Senioren-Park carpe diem Aachen

 

Nach gegenseitigem persönlichen Kennenlernen der Kooperationspartner Dirk Pullen, (Sonderschulkonrektor) und Frau Maren Gräfe  (Lehrerin) Vertreter der Schule ,Frau Manuela Panzer und Frau Roswitha Marx-Meier Betreuungskräfte im Senioren-Park, konnte das Pilotprojekt starten.

Nach Interessen, Hobbys und nach früheren Wohnorten in Aachen wurden die Bewohner und Schüler ausgesucht.

Das erste Treffen bzw. Kennenlernen fand Ende November 2016 in der Einrichtung carpe diem im Café-Restaurant Vier Jahreszeiten,bei einem gemeinsam organisierten Frühstück, statt.

       

Anfangs waren wohl alle etwas aufgeregt, aber nach dem Frühstück lockerte sich die Stimmung und so stellten sich die Schüler vor, mit ihren Interessen und beruflichen Wünschen.

Anschließend stellten sich die Bewohner bzw.teilweise unser Team die Teilnehmer vor. Die ebenfalls aus der Biografie erzählten. Dann wurden anhand Namensschilder die Paare zusammengesetzt, die sich auch schon schnell einiges zu erzählen hatten.Alle Schüler waren sehr hilfsbereit beim abräumen und die Tische und aufräumen. Nach ca. 2 Std. haben wir einen neuen Termin ausgemacht wo bei gutem Wetter ein Spaziergang geplant wurde in dem schönen Stadtpark Aachens.

Kurz vor Weihnachten war es dann soweit. Die Schüler kamen zu uns in die Einrichtung, wo sie bereits von den Bewohner aufgeregt erwartet wurden. Nach dem die Schüler eine Einweisung mit den wichtigsten Details zum Rollstuhl und Proberunde im Hof bekommen hatten, ging es los in den Park. Die Sonne schien , aber es war dennoch sehr kalt. Alle Bewohner waren gut eingepackt. Den Schülern wurde es auch warm ,da es fast nur bergauf ging. Am höchsten Punkt des Parks , genossen wir die tolle Aussicht und rätselten wo was ist. Im Anschluss wärmten wir uns  im Haus mit einem warmen Kakao auf und die Schüler verteilten Geschenke. Die Weihnachtsgeschenke  wurden von den Schülern in der Schule ansässigen Werkstatt selber gefertigt,hierbei handelte es sich um Weihnachtsdekoration.  Auch das Team wurde mit einem besonders schönen Weihnachtsmann beschenkt. Natürlich hatten auch wir weihnachtliche Leckereien für die Schüler vorbereitet und so freuten sich jung und alt über die weihnachtliche Vorbescherung.

Der nächste Termin fand am 08.03.17 statt. An dem Tag regnete es in Strömen,  wir haben in unserem Multifunktionsraum mit den Bewohnern gemeinsam auf einer Rollstuhl gerechten Kegelbahn gemeinsam gekegelt, und anschließend noch Brettspiele wie Mensch -Ärger- Dich –Nicht gespielt. Das hat allen gut gefallen. Es wurde dann der Termin für einen gemeinsamen Öcher Bend Besuch für den 27.04.17 ausgemacht.

Am 27.04.17 war es soweit wir haben uns am Öcher Bend nachmittags getroffen. Die Bewohner  wurden zum Teil in dem Linienbus in Begleitung von Frau Panzer und 2 Schülern begleitet , die anderen Bewohner, im Hausbus unserer Einrichtung. Es war zwar kühl aber trocken. Wir haben mit den Bewohner einen Rundgang über den Bend absolviert. Anschließend haben sich die Bewohner bei Kaffee oder Kakao aufgewärmt. Die Jugend durfte dann alleine über den Bend marschieren. Anschließend haben wir uns nochmal getroffen, wo einige Bewohner noch Waffeln und andere Leckereien kauften. Nach einer herzlichen Verabschiedung wurden wir von der Schule eingeladen am Abschlussfest teilzunehmen.

Am 14.06.2017 fand die Einladung in der MKS- statt.

Die Bewohner wurden um 10.00 Uhr in unserer Einrichtung von den Schülern abgeholt. Bei wunderschönem Wetter gingen wir gemeinsam über die Jülicher Straße , die Bewohner in Rollstühlen, zur Schule in der Talbotstraße.  Dort wurden wir herzlich begrüßt und eine Trinkerfrischung wurde allen angeboten. Die Schulleiterin Fr. Berka kam ebenfalls dazu und begrüßte jeden Bewohner einzeln und erzählte voller Begeisterung, wie toll sie dieses Projekt findet.

Anschließend haben wir uns in der Schule über einen Laptop nochmal alle entstandenen Fotos gemeinsam angeschaut und die Eindrücke der Schüler und Senioren ausgetauscht. Die beiderseits sehr positiv empfunden wurden. Und im nächsten Schuljahr gerne weitergeführt wird. Dann hat Frau Gräfe mit den Hausmeister den Grill und das Essen vorbeireitet. In der Zeit sind wir noch an der Wurm etwas spazieren gegangen und haben das Gut Kalkofen bewundern können, zu dem einige Bewohner auch etwas  erzählen konnten.

Wieder in der Schule angekommen wurden wir schon zum Essen empfangen. Es waren Tische und Bänke aufgebaut. Die Schüler bewirteten die Senioren. Es gab gegrillte Würstchen, dazu zweierlei Kartoffelsalate, Brot mit Kräuter- u. Knoblauchbutter und Wassermelone.

Alle haben es genossen, bei dem tollen Wetter draußen zu essen. Zum Abschluss wurden Erinnerungsfotos und ein Gruppenbild gemacht. Die Schüler haben uns dann wieder zu unserer Einrichtung zurückbegleitet.

3 Schüler werden im Juli verabschiedet, nach den Sommerferien geht das Projekt Generationsbrücke in die 2. Runde.

Tivoli Besuch – Alemannia Aachen gegen Schalke 04

Senioren-Park carpe diem Aachen I Mai 2017

Am 13.05.2017 war es mal wieder soweit. Auf vielfachen Wunsch der Bewohner besuchten wir das letzte Heimspiel der Saison von Alemannia Aachen gegen Schalke 04 -2. Mannschaft.

Trotz Unwetterwarnung hatte sich das Wetter sehr schön bis Spielende und Ankunft im carpe diem sehr sonnig gehalten.

In der 1. Halbzeit schoss Aachen 2 Tore und Schalke verkürzte zur Halbzeit auf 2:1 , in der zweiten Halbzeit kam das 2:2. Es waren ca. 11 Schalker Fans da , die aber Stimmung machten und Ihre Mannschaft gewinnen sehen wollte. Aber Aachen schaffte das 3:2 .

Die Mannschaft bedankte sich für die treue Unterstützung während der Saison. Und zufriedene Bewohner und Ehrenamtler machten in Feierlaune sich auf den Weg nach Hause.

Wiederholung in der nächsten Saison wird erwünscht.

Senioren-Park eröffnet

ingöttingen I 02.07.2017


Manfred Kuhlmann, Dr. Inke Wegener, Klaus-Werner Hahnelt, Jan C. Schreiter und
Seniorenpark-Leiterin Claudia Funke bei der Eröffungsfeier (v. l.)

Klein-Lengden. Am Freitag wurde in Klein Lengden der Senioren-Park carpe diem offiziell eröffnet. Bereits im Mai waren die ersten Bewohner eingezogen. Im Senioren-Park finden sich unter einem Dach ein Pflegebereich, Betreute Wohnungen, ein Tagespflegebereich, ein ambulanter Dienst, ein öffentliches Café-Restaurant, ein Friseur sowie Freizeit- und Gymnastikräume.

Die Kombination der Bereiche Betreutes Wohnen und Pflege ermöglicht den Bewohnerinnen und Bewohnern eine stufenlose Betreuung von der vollständigen Selbständigkeit in der eigenen Wohnung bis zur Vollpflege in der Wohnung oder im Pflegebereich, ohne das vertraute Umfeld wechseln zu müssen.

Manfred Kuhlmann, der Gleichener Gemeindebürgermeister, betonte, wie sehr sich die Gemeinde über Jahre bemüht habe, eine derartige Einrichtung anzusiedeln. Nach mehreren erfolglosen Gesprächen und Planungen sei die Idee nun erfolgreich umgesetzt worden.

Claudia Funke, Leiterin der neuen Einrichtung und ebenfalls für den carpe-diem-Seniorenpark in Göttingen verantwortlich, zeigte sich erfreut, dass der Seniorenpark nun fertig gestellt sei. Jetzt wolle sie mit ihrem Team dem Anspruch der Bewohnerinnen und Bewohner an hochwertige Pflege und Betreuung gerecht werden. Auch Jan C. Schreiter, geschäftsführender Gesellschafter von carpe diem, dankte allen am Bau und der Planung Beteiligten und betonte, dass der Senioren-Park sich ausdrücklich als Begegnungsstätte für alle Gleichener Bürgerinnen und Bürger versteht.

Dr. Inke Wegener, Pastorin der Kirchengemeinde Klein Lengden und Klaus-Werner Hahnelt, Ortsbürgermeister Klein Lengden, begrüßten in ihren Ansprachen die neuen Bewohnerinnen und Bewohner und luden sie ein, aktiv am Ortsleben teilzunehmen.

Leuchtturmprojekt für das Dorf

Bergische Morgenpost I 29.06.2017 von Udo Teifel RPOnline

Die Stadt möchte vom Landesförderplan „Alter und Pflege“ profitieren und erhofft sich 120.000 Euro Fördermittel, um in Dabringhausen ein altengerechtes Quartier zu installieren. Dort leben überdurchschnittlich viele Menschen im Rentenalter.

Wermelskirchen. Dabringhausen steht derzeit im Mittelpunkt einer Projektentwicklung von Christiane Beyer. Sie leitet die Stabsstelle für demografischen Wandel, Inklusion und Quartiersentwicklung. In Dabringhausen soll das erste altengerechte Quartier entstehen, das mit Fördermitteln des Kreises unterstützt wird. 120.000 Euro stehen in diesem Jahr für die Nordkreisstadt zur Verfügung – die Kreisverwaltung hat grünes Licht signalisiert, da keine andere Stadt in Rhein-Berg eine Förderung benötigt. Nun müssen nur noch die politischen Gremien zustimmen. Heute diskutiert erstmals der Ausschuss für Soziales und Inklusion.

„Ich gehe davon aus, dass wir die Umsetzung noch in diesem Jahr starten werden“
(Christiane Beyer)

Als Quartiere werden heutzutage Stadtteile bezeichnet, in denen sich die Bewohner bewegen – vor allem ältere Menschen, die nicht mehr ganz so mobil sind. Es gibt bereits ein Quartier in der Wielstraße sowie das Quartier Wiedenhof. Letzteres wurde über die Wohlfahrtspflege gefördert. In der Wielstraße arbeitet der Bauverein mit einer Tagespflege zusammen.

In Dabringhausen, so hat Christiane Beyer festgestellt, leben überdurchschnittlich viele Menschen im Rentenalter. „Diese Tatsache macht die ganzheitliche Neuausrichtung der sozialen wir pflegerischen Infrastruktur notwendig“, sagt sie. Es erfordere die Initiierung von Engagement und die Nutzung weiteren Potentials wie beispielsweise gut funktionierende Netzwerke. Das zeichnet besonders diesen Stadtteil aus, erklärt Christiane Beyer. „Es gibt hier viele Akteure, die bestens vernetzt sind.“ Das fange bei einer aktiven Kirchengemeinde an und höre beim Verkehrs- und Verschönerungsverein Dabringhausen auf. Dazwischen gibt es den „Markt 57“ mit seinem gemeinnützigen Verein, die Eifgenhäuser oder die Tagespflege der Diakonie sowie eine stationäre Pflegeeinrichtung wie „carpe diem“, die sich am Dorfleben beteiligt und beispielsweise seit Jahren mit einem eigenen Wagen und Fußgruppen am Rosenmontagszug teilnimmt. „Wir können hier ein Leuchtturmprojekt umsetzen, dass der Landesförderplan „Alter und Pflege“ für den Kreis finanziert“, sagt Christiane Beyer.

Die Senioren aus der Pflegeeinrichtung „carpe diem“ ziehen seit Jahren im Rosenmontagszug mit.
Für die Dabringhausener ist das selbstverständlich und zeigt, wie gut das Miteinander zwischen
Jung und Alt funktioniert. 

Ein erstes Treffen vieler aktiver Gruppen aus dem Dorf hat schon stattgefunden – „alle wollen eine altengerechte Entwicklung eines Quartiers, aber auch für die Jugend soll etwas gemacht werden“, berichtet Christiane Beyer. Dafür sollen zwei Projektträger sorgen: Die Pflegeeinrichtung „Senioren-Park carpe diem“ und der Kreissportbund. „Der Kreissportbund hat Angebote für Senioren, wie zum Beispiel das Rollatortraining, kann aber auch die Jugend einbinden.“ Sie sollen Angebote machen, diese allerdings mit der Stadt abstimmen.

Das erste Quartier des Kreises, finanziert über die Fördermittel, entsteht zurzeit in Hilgen. Für 2017 könnte Wermelskirchen ein weiteres Quartier entwickeln. „Es gibt keine weitere Interessenten. Deshalb haben wir gute Chancen“, erklärt Christiane Beyer. Für einen Förderzeitraum von maximal drei Jahren wird in Höhe von jährlich 40.000 Euro ein Festbetrag gewährt, um vor Ort ein Quartier zu entwickeln, welches das selbstbestimmte Leben und die gemeinsame Teilhabe ermöglicht. Von diesem Betrag entfallen 30.000 Euro für eine Vollzeitstelle, 4500 Euro für Sachausgaben und 5500 Euro für Veranstaltungen und Maßnahmen. Die beiden Projektträger beteiligen sich mit insgesamt 5000 Euro jährlich an den Personalkosten, so dass für die Stadt keine Kosten anfallen.

Christiane Beyer wird, wenn der Fachausschuss heute die Umsetzung beschließt, das Konzept schreiben. „Ich gehe davon aus, dass wir noch in diesem Jahr mit der Umsetzung starten werden.“

Drachenboote fördern Zusammenhalt

RGA I 20.06.17 von Heike Karsten

Zum 17. Mal fand an Fronleichnam das Festival auf der Bever statt.
Dabei ging es nicht vorrangig ums Siegen.

Das Team carpe diem aus Dabringhausen und Wermelskirchen erstmalig mit dabei!

Bei diesem Namen musste am Ende doch der Sieg herausspringen: Die Wipperfürther Jux-Mannschaft Überholver-Boot ließ sich tatsächlich von den anderen Booten nicht überholen, erreichte die schnellsten Zeiten in den beiden Vorläufen und entschied auch die spannende Finalfahrt der vier besten Mannschaften für sich.

Das 17. Drachenboot-Festival auf der Bever-Talsperre war jedoch nicht nur eine Wettfahrt der Boote, sonder auch ein Wettlauf mit dem Wetter. „Wenn das angekündigte Gewitter kommt, räumen wir den Teich“, kündigte DLRG-Vorsitzender Adrian Borner an. Dazu kam es dann doch nicht. Fast den ganzen Tag herrschten Sonnenschein, eine ausgelassene und friedliche Stimmung und ein Besucheransturm wie beim Sommerfest der DLRG.

Erste Regentropfen gab es während der letzten beiden Final-Rennen, der Donner begleitete die Siegerehrung.

„Es läuft wirklich rund“, zeigte sich Axel Konsen von der IG Zeltplätze als Organisator sehr zufrieden mit der Veranstaltung. 20 Mannschaften – darunter sieben neue Teams – bewiesen Durchhaltevermögen und Ehrgeiz beim Paddeln. „Wir waren schon Ende April ausgebucht“, berichtete Konsen.

Mit dem „Team carpe diem“ und den „Jo-Stift-Dragons“ waren die Mitarbeiter zweier Altenheime am Start. Bedingung bei der Zusammenstellung der Teams ist, mindestens sechs Frauen mit im Boot zu haben. „Bei uns sind es sechs Männer und 14 Frauen“, sagte Matthias Rath, Leiter des Johannesstifts.

Bei einem Kollegen-Team, das zu 97 Prozent weiblich ist, nicht verwunderlich. Trainiert wurde vorher nicht. „Vielleicht dehnen wir uns das nächste Mal vorher“, fügte Rath lachend hinzu mit Blick auf den 18. Platz.

     

Eine gute Zusammenarbeit bewies auch die Mannschaft „Wupperdrachen“ der Stadtverwaltungen Hückeswagen und Wipperfürth. „Wir sind zum vierten Mal dabei und deutlich besser geworden“, erklärte Roland Kissau. Beim gemeinsamen Training und Wettkampf wurden „Mauern abgerissen“. „Der Wipperfürther ist nicht prinzipiell schlecht. Er passt sich uns schon an“, fügte der Mitarbeiter des hiesigen Ordnungsamts scherzhaft hinzu.

     

Mit dem 20. und letzten Platz musste sich das Jugend- und Sozialwerk Gotteshütte zufrieden geben. „Bei uns fahren auch viele Kinder und Jugendliche mit. Die Gemeinschaftsaktion steht bei uns im Vordergrund“, sagte Geschäftsführer Sascha Viehoff. Die internationalste Bootsbesetzung hatte wohl die Firma Steinmüller aus Gummersbach. „Wir haben Deutsche, Japaner und Kunden der Firma Eskom aus Südafrika dabei“, sagte Mitarbeiter Thomas Will. Und die Firmen-Hierarchie wurde beim Drachenboot-Festival auf den Kopf gestellt. Während Geschäftsführer und leitende Angestellte sich an den Paddeln abmühten, gab der Werksstudent an der Trommel den Takt an.

Die vielen Zuschauer bekamen nicht nur spannende Rennen, sondern auch kreative und lustige Kostüme geboten: Schneewittchen und die Zwerge waren ebenso darunter wie Engel, Einhörner und Prinzessinnen.

Besuch des Weilburger Schloss Konzert

Senioren-Park carpe diem Weilrod-Hasselbach I Juni 2017

„45 Jahre Schloss Konzerte Weilburg“

Am Sonntag den 19.06.2017 besuchten unsere Damen das Schlosskonzert im Schlosshof Weilburg.  Die Dresdner Kappellsolisten unter der Leitung von Helmut Branny gaben Vivaldis
4-Jahreszeiten.

In der historischen Kulisse des Renaissanceschlosses konnten die Besucher bei einem Glas Sekt und sommerlichen Temperaturen ein zweieinhalbstündiges akustisches und musikalisches Klangerlebnis mitverfolgen.

Einstimmige Meinung zu diesem gelungenem Abend:  Nächstes Jahr gerne wieder!“

Umbau Ossietzkystraße 50 a-c

Mitgliederzeitung der gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft GWG Meißen eG
I Ausgabe 2016

Trotz der aktuell recht günstigen Vermietungssituation in Meißen ist die künftige Nachfrage nach geeignetem Wohnraum keineswegs gesichert. Der Stadtteil Triebischtal ist eines von weiteren Wohngebieten in Meißen, in denen heute und zukünftig Senioren und zunehmend auch Hochbetagte die mit Abstand größte Mietergruppe bilden. Diese Mietergruppe wird immer mehr auf seniorengerechte bzw. zum Teil auch explizit behindertengerechte Wohnungsangebote sowie Dienstleistungen angewiesen sein.

Vor diesem Hintergrund erfolgten Untersuchungen, ob und wie durch einen Umbau der Wohnungen in den Hauseingängen Ossietzkystraße 50 a-c seniorengerechte Wohnungen realisiert werden können. Im Ergebnis haben wir festgestellt, dass sich die 3 Hauseingänge am Anfang des in den 1960er Jahren errichteten Wohnblockes mit vertretbarem Aufwand zu einer Seniorenwohnanlage umbauen lassen. Dafür wird das mittlere Treppenhaus entkernt, dort wird stattdessen ein barrierefreier Aufzug eingebaut. Die beiden außenliegenden Treppenhäuser bleiben erhalten. Der Aufzug führt auf jeder Etage auf einen Erschließungsflur, von welchem die Wohnungstüren abgehen und welcher auch den Zugang zu beiden Treppenhäusern ermöglicht. In den drei Obergeschossen sind 18 barrierefreie 1- bis 3-Raum-Wohnungen geplant. Die bestehenden Balkonanlagen werden erweitert, so dass jede Wohnung einen eigenen Balkon erhält. Die Bäder der Wohnungen werden mit schwellenlos begehbaren Duschbereichen ausgestattet.

Ein Großteil des Erdgeschosses ist für eine separate Tagespflegeeinrichtung vorgesehen. Weiterhin ist hier der Bau einer 2-Raum-WE sowie einer geräumigen 4-Raum-WE geplant. Nachdem uns nun die Baugenehmigung für dieses Projekt vorliegt, ist bereits im ersten Quartal 2017 mit dem Baubeginn zu rechnen.

Da lachen ja die Hühner

Senioren-Park carpe diem Dabringhausen I Mai 2017

„Da lachen ja die Hühner“, mag sich so mancher Bewohner schon gedacht haben. „Da kommt die wieder mit ihrer roten Nase, ihrer kleinen Gitarre, den bunten Kleidern und ihrem Blödsinn, den sie immer im Kopf hat“.

Seit Januar 2016 gehöre ich nun fest zum Programm: Irrmi, der (Klinik-)Clown. Einmal im Monat bin ich für drei Stunden unterwegs in der ersten und zweiten Etage im Seniorenpark carpe diem.

Wegen mir müssen weder Stuhlkreise vorbereitet noch Bewohner herbei geschoben werden. Ich gehe durch das Haus und nehme die Situationen und Begegnungen, wie sie sich ergeben. Ich treffe hier auf eine Gruppe, die gerade Kaffee und Kuchen verspeist, und da auf ein paar Bewohner, die auf dem Sofa ein Schwätzchen halten. Oft werde ich aufgefordert, zu singen. Und das tun wir dann gemeinsam, denn singen verbindet die Herzen und weckt Erinnerungen an alte Zeiten. Es ist erstaunlich, denn auch demente Menschen können oft viele Strophen alter Volkslieder auswendig. Manchmal ergibt sich auch spontan ein Gespräch über ein nicht geplantes Thema. Wie ist Irrmi gekleidet? Gerne nehme ich Modetipps entgegen und stelle mich auch der Kritik, wenn mich jemand „unmöglich“ findet.

Einen Schwerpunkt meiner Arbeit bilden die Besuche derjenigen Bewohner, die bettlägerig sind und wenig Besuch bekommen. Dann versuche ich, einen Sonnenstrahl in das Zimmer zu bringen. Mittlerweile sind mir viele Bewohner so ans Herz gewachsen, dass wir uns miteinander sehr über das Wiedersehen freuen. Es spielt dabei keine Rolle, ob seit der letzten Begegnung schon mehr als ein Monat vergangen ist. Da das Herz bekanntlich nicht dement wird, erkennen mich auch fortgeschritten demente Menschen wieder. Und dann wird an die letzte Begegnung angeknüpft, es wird miteinander gelacht und es werden Geschichten erzählt aus der großen Welt da draußen.

So manch Außenstehender mag sich wundern, denn es gibt auch Gespräche ohne „Sinn und Verstand“. Aber genau darum geht es, wenn Clowns und demente Menschen zusammen kommen: um Begegnungen auf Augenhöhe, die ganz im Hier und Jetzt stattfinden. Und die,
die Welt für einen kurzen Moment verzaubern.

Goldene Hochzeit in Weilrod-Hasselbach

Senioren-Park carpe diem Weilrod-Hasselbach I April 2017

Vielen Dank!
Wir bedanken uns herzlich für die Glückwünsche und Geschenke zu unserer Goldenen Hochzeit.

Ganz besonders bedanken wir uns bei unserem Ministerpräsidenten Volker Bouffier, unserem Landrat Ulrich Krebs und unserem Bürgermeister Axel Bangert, der uns persönlich gratulierte.

Ein weiterer Dank an das Team des carpe diem Hasselbach.

Für den feierlichen Dankgottesdienst bedanken wir uns bei Herrn Pfarrer Wichmann und Organist Dominik Schambröck. Ganz besonders erfreute uns der Gesang der Eintracht-Sänger.

Vielen Dank an unseren Bischof Georg für seine Glück- und Segenswünsche.
Für die Feier bedanken wir uns beim Team des Gasthauses „Zum Taunus“ in Haitchen.
Ganz herzlich bedanken wir uns bei unseren Kindern und Enkelkindern.

Marita und Werner Messinger
Hasselbach, im April 2017

Besuch des Waldkindergartens Weilrod-Hasselbach

Senioren-Park carpe diem Weilrod-Hasselbach I April 2017

„Eine ganz besondere Überraschung erlebten unsere Bewohner, als anlässlich des anstehenden Osterfestes 40 Kindergartenkinder und deren Betreuerinnen des Waldkindergartens Weilrod für unsere Seniorinnen und Senioren Lieder sangen und Gedichte vortrugen. Nach einem kräftigenden Frühstück ging es auf die Wohnbereiche, wo die Kinder neben ihren Liedern und Gedichten auch selbst gebastelte Ostereier an unsere Bewohner überreichten. Auch ließen sich unsere kleinen engagierten „Ehrenamtler“ es sich nicht nehmen, ein Lied für die Pflegedienst- und Einrichtungsleitung zu singen. An dieser Stelle möchten wir uns für das Engagement des Waldkindergarten und vor allem bei unseren kleinen Sängerinnen und Sänger bedanken und wünschen Allen „Fröhliche Ostern!“