Archiv des Autors: carpe diem News

In jedem von uns steckt ein Künstler

Wir haben hier in unserem carpe diem ja immer wieder Ausstellungen von den verschiedensten Künstlerinnen oder Künstlergruppen der Umgebung, doch die Vernissage im April war etwas ganz Besonderes. Die Hausmalgruppe, zurzeit bestehend aus Heike Holtgreve und Erika
Weiß, stellte alle ihre Werke aus, die sie seit Beginn 2012 geschaffen hatte. Am Ende der Vorbereitungen hingen dann über 150 kleine und größere Gemälde an der Wand. Ein großer Dank an dieser Stelle an das Ehepaar Rinsche und Volker Wiecha, die freundlicherweise die Aufhängung der Bilder übernommen hatten.

Die Geschichte der Hausmalgruppe begann damit, dass die Hobbymalerin Bärbel Wiecha aus Mettmann bemerkte, dass eine Mieterin Freude am Malen hatte, aber ihr ein wenig Anleitung gut tun würde. Dabei stellte sich heraus, dass auch noch bei anderen Damen versteckte
Talente „entdeckt werden wollten“. Und so entstand die Hausmalgruppe, die unter Bärbel Wiechas professioneller und kreativer Anleitung in der Vergangenheit schon einige Ausstelllungen im Haus durchführen konnten.

Wer jetzt mit ein wenig Zeit durch die Flure im Erdgeschoss geht, kann die geniale Entwicklung von Heike Holtgreve und Erika Weiß in den letzten Jahren sehen — von den „kleinen“ Anfängen bis heute. Die Werke im Restaurant werden einige mit Wehmut und vielen schönen Erinnerungen verbinden. Die Bilder sind eine Leihgabe aus dem Nachlass von Bärbel Wiecha, die leider im vergangenen Jahr nach schwerer Krankheit viel zu früh verstorben ist. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Ulrike Rinsche, die danach die (An-)Leitung des Malkurses übernommen hat und selbst wunderschöne Bilder malt, die wir auch schon an den Wänden bestaunen durften.

Die aktuelle Ausstellung soll aber auch Interesse wecken und Mut machen, selbst einmal zu Pinsel und Farbe zu greifen und das versteckte Talent in sich zu entdecken. Der Malkurs findet alle 14 Tage freitags ab 15 Uhr in der Galerie statt. Die drei Damen würden sich riesig freuen, wenn ihre Gruppe wieder größer werden würde.

Eröffnung des ambulanten Stadtbüros im Herzen von Rommerskirchen

Rommerskirchen, Eröffnung des ambulanten Stadtbüros

Am 26.04.2018 fand in feierlicher Runde die Eröffnung des Stadtbüros des ambulanten Dienstes des Senioren-Park Rommerskirchen statt.
Seit drei Wochen ist der ambulante Dienst nun in den Räumen an der Venloer Straße 52 für Patienten, Kunden und Interessenten zu erreichen.

Der Bürgermeister Herr Dr. Martin Mertens, die stellvertretende Bürgermeisterin Frau Bianca Mischtal und selbstverständlich auch die Geschäftsführung, vertreten durch Herrn Thomas Goetz, gratulierten der Pflegedienstleiterin Frau Evelin Köllner herzlich zur Eröffnung.

Richtfest in Rheda-Wiedenbrück

Für unseren Erweiterungsbau in Rheda-Wiedenbrück fand am 10.04.2018 das Richtfest statt.

Bauträger ist die Seniorenwohnen Bensberg und Rheda GmbH & Co. geschlossene Investment KG aus Hilden. In einem separaten Gebäude, in direkter Nähe zu unserem Senioren-Park entstehen 24 betreute Wohnungen sowie eine Tagespflege mit insgesamt 14 Plätzen und ein ambulanter Pflegedienst. Allen künftigen Bewohnern stehen somit sämtliche Leistungen unseres Konzeptes zur Verfügung. Gemeinsam mit dem Bürgermeister, dem Zimmermann, dem Bauunternehmer und dem Bauträger stießen Geschäftsführer Herr Niggehoff und geschäftsführender Gesellschafter Herr Schreiter auf die neue Wohnanlage an.

Zwei Jubiläen in Weilrod-Hasselbach

Das carpe diem Leitungsteam aus Weilrod-Hasselbach freut sich sehr zwei weiteren Mitarbeitern zu ihrem 5-jährigen Betriebsjubiläum gratulieren zu können. Herrn Mike Zieba aus der Haustechnik und Frau Miriam Engelhardt aus der Hauswirtschaft danken wir für die gute und zuverlässige Zusammenarbeit.

Basteln mit den Grundschulkindern

Auch in diesem Jahr zur Osterzeit besuchten uns die Kinder der Tersteegen- Schule. Das Treffen fand im Cafe „Vier Jahreszeiten“ statt. Der stationäre Bereich, sowie auch die Tagespflege freuten sich über die interessanten Bastelideen der Zweitklässler. Es war schön mit anzusehen wie stolz die Kinder waren, ergreifend war aber auch das Glänzen in den Augen der Senioren. Die gesellige Runde zwischen Jung und Alt führte zu einer harmonischen Bastelgemeinschaft mit lautem Gelächter.

Die gebastelten Küken im Ei durften, auf Wunsch der Kinder, mit nach Hause genommen werden. Einige besonders hübsche Exemplare hängen an den Fenstern unserer Einrichtung. Viel zu schnell vergingen die 1,5 Stunden, aber die Kinder mussten ja wieder in den Unterricht. Vielen Dank, wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

Fire, danze, laache – datkannste och noch metos au Lümache!

Senioren-Park carpe diem Aachen I April 2018

Für Nicht-Aachener die Übersetzung des Mottos der diesjährigen Feier:
Feiern, tanzen, lachen – das kannst du auch noch mit uns älteren Leuten machen.

Das Motto war wirklich Programm. Schon als die erste Karnevalsmusik erklang, sangen die Bewohner mit und schunkelten sich in die darauf folgenden Programmpunkte ein. Als Prämiere im carpediem Aachen wurde ein Dreigestirn gewählt.
Jungfrau, Bauer und Prinzessin wurden ihre Insignien überreicht.

Für Aachener ist der Name „Lennet Kann“ natürlich ein Begriff. Lennet war ein Aachener Stadtoriginal und ist bis heute eine wichtige Traditionsfigur der Stadt.
Schon durch seine ungewöhnliche Körpergröße, die durch seine Magerkeit noch hervorgehoben wurde, war Kann eine auffallende Person. Im Laufe der Zeit wurde er zu einer stadtbekannten Gestalt, besonders unter den Studenten, die ihn häufig einluden, harmlose Scherze mit ihm trieben und ihn reichlich mit Karnevalsorden dekorierten, die er mit Stolz trug.

Kurt Joußen verkörpert die Gestalt sehr originalgetreu.

Er animierte die Bewohner gleich zum Mitsingen. Das Lied „Dat es D’rLennet Kann“ war der absolute Höhepunkt. Der nächste Programmpunkt der reibungslos folgte, waren die „Die Aachener Stallburschen“ Fesch gekleidet mit Schiebermütze übernahmen sie die gute Stimmung und mischten sich unter die Bewohner mit denen sie die altbekannten Karnevalsklassiker sangen. Damit war der Bann gebrochen und die ausgelassene Stimmung fieberte dem absoluten Höhepunkt entgegen.

Mit viel Applaus wurden die „Stallburschen“ verabschiedet. Dann war es endlich soweit.
„Prinz Mike der Erste“ marschierte mit seinem kompletten Hofstaat und Entourage unter viel Beifall in den Festsaal.

Tolle Kostüme und Uniformen prägten das Bild. Eine ausgefeilte Choreografie brachte das Publikum zum Kochen. Alle sangen lauthals mit und ließen sich vom Prinz küssen. „Änpüttsche könne vür och noch jot“

Wer einen Orden verliehen bekam, präsentierte ihn mit Stolz. Obwohl der Prinz mitsamt seinem Hofstaat enorm viele Termine hat, waren sie mit Herzblut dabei und vermittelten
den Bewohnern das Gefühl, nur für sie da zu sein.

Leider mussten sie dann doch weiter und wurden wehmütig verabschiedet.

Konzert von „Volker Schmitz & Friends“

„Reich mir die Hand mein Leben, komm in mein Schloss mit mir…“ sang Volker Schmitz am 11.03.2018 im Café-Restaurant Vier Jahreszeiten in Euskirchen, als er zusammen mit seinen Musikerfreunden zu einem kleinen, einstündigen Konzert um 16.00 Uhr einlud.

30 Besucher folgten seiner Einladung und konnten wunderbare Opernarien wie „Du sollst der Kaiser meiner Seele sein… „, oder „Es muss was wunderbares sein von Dir geliebt zu werden…“ in entspannter Atmosphäre genießen.

Zwischen den Gesangsstücken von Volker Schmitz und Nicole Wolke (Sopran) schafften Klavierstücke von Bach – unter Beteiligung von Hund Emil – einen klangvollen Rahmen.

Kreatives Gestalten in Jüchen

Am 15. März 2018 fand in unserem Senioren-Park Jüchen ein kreativer Workshop zum Thema
„Osterdekorationen mit Blumen“ statt. Unterstützt und gesponsert wurde diese schöne Aktion
durch Herrn Liedmann, Frau Wassenberg und Herrn Ritterburg, von der Bürgerstiftung Jüchen.

Frau Fischermann und ihre Kolleginnen, Frau Jindra, Frau Hoffmann und Frau Klimper,
brachten jegliche Blumenarten, Dekorationsmöglichkeiten und kreative Ideen zum
gemeinsamen Oster-Nachmittag mit. Die Mitarbeiterinnen des Blumenfachgeschäfts „Blumen
und Ballonshop“ aus Jüchen, begeisterten die rund 16 teilnehmenden Bewohner mit
ausgefallenen Blumengestecken und vielen verschiedenen Accessoires für die anstehende
Osterzeit. Die Aktion „Wir gestalten Ostergestecke mit dem Blumenhaus“ findet alljährlich
großen Zuspruch. Bereits 2016 bekamen die Bewohner die Möglichkeit, Blumengestecke unter
floristischer Anleitung für ihre Zimmer auf ihre persönlich individuelle Art und Weise
herzustellen. Das Kreieren, Schmücken und Dekorieren zur Osterzeit erinnert viele Bewohner
erneut an frühere Zeiten und lässt dadurch altbekannte Erinnerungen aufleben. Begleitet von
einer ausgelassenen, fröhlichen Stimmung, entstanden stilvolle Osterkörbchen, verspielte
Osterdekorationen und liebevolle Ostersträuße für die Bewohner oder zum Verschenken an
ihre Familien und Freunde. Mit Dankbarkeit, Freude und Stolz präsentierten die Bewohner im
Anschluss an den Workshop ihren Mitbewohnern sowie den Mitarbeitern des Hauses ihre
kunstvollen Werke. Der Oster-Nachmittag war für die Bewohner ein blumiges Erlebnis mit
einem schönen Start in die kommende Osterzeit.

Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei Frau Fischermann und ihrem Team sowie bei der Bürgerstiftung, die uns diesen abwechslungsreichen Nachmittag ermöglicht haben. Vielen lieben Dank!

„Sowas nochmal erlebt zu haben…“

Interview mit Prinzessin Anita I. (Anita Presuhn)

Was passiert, wenn eine Ur-Niedersächsin, die aus familiären Gründen nach Euskirchen emigriert ist, gefragt wird, ob sie Karnevalsprinzessin werden möchte? Nun, das durften wir alle hier im Senioren-Park carpe diem Euskirchen in dieser Session miterleben!

Die im betreuten Wohnen lebende Frau Presuhn sagte „ja“, nachdem sie das Ansinnen, welches von Frau Junkersdorf an sie gerichtet worden war, „erstmal verdaut“ hatte. „Ich lag nachts wach im Bett und hatte Sorge die ganze Mannschaft zu blamieren“, erzählt sie schmunzelnd. Doch Frau Presuhn sollte ihren Wagemut nicht bereuen: „Sowas noch mal erlebt zu haben“ im Alter von 88 Jahren, ist nur eines ihrer positiven Resümees. In den 40 Jahren die Fr. Presuhn in Kassel verlebte, nahm sie die „Verrückten hier im Rheinland“ schon mit Verwunderung wahr… „Aber ich verstehe es jetzt“, sagte sie während unseres Gesprächs lachend und der „Auslöser“ für das Interesse an Karneval waren für sie die „süßen Kindergruppen“, bei denen selbst die Kleinsten, die gerade mal laufen können, schon in Originalkostümchen mit auf der Bühne tanzen!

Unterstützt von Frau Junkersdorf und ihrer Freundin Frau Schoenenberg, die sie hier im Senioren-Park carpe diem als Sitznachbarin im „Café-Restaurant Vier Jahreszeiten“ beim Mittagessen 2013 kennengelernt hatte, absolvierte sie ihre Regentenschaft mit Bravour und vor allem ganz viel Freude: „Alle waren so nett, wohin ich auch kam, schlug mir soviel Zuneigung, Unterstützung und Enthusiasmus entgegen, dass ich dachte, es ist einfach schön und ein Erlebnis, für das ich dankbar bin“. Denn auch das Leben von Frau Presuhn war natürlich von Höhen und Tiefen gekennzeichnet. Als ihr an Alzheimer erkrankter Ehemann nach langer Pflege im Jahr 2012 verstarb, war die Chefsekretärin zunächst ganz alleine in einem großen Haus und wollte dann in die Nähe zu dem in Euskirchen wohnenden Sohn und der in Kuchenheim wohnenden Enkelin ziehen.

Ihr Sohn unterstützte sie nach Kräften und richtete ihr mit ihren Möbeln das Appartement des betreuten Wohnens so ein, dass sie dachte, sie käme nach Hause, als sie die Wohnung das erste Mal betrat – sie selbst hatte sich für den Senioren-Park carpe diem entschieden, weil ihr die Fontäne des Schillerparks bei einem Ausflug ins Auge gefallen war und es hier in Euskirchen „nicht so enge Gassen gibt wie in Köln“. Frau Presuhns Erlebnisse mit den rheinischen Frohnaturen und dem Karneval zeigen uns allen, egal wie das Leben auch spielt und wie alt man auch wird: Karneval kann immer eine Bereicherung sein und macht „das Leben wirklich ein bisschen leichter“, wie Frau Presuhn so schön sagte.

Die „Karnevalshochburg Öskerche“

„Do simmer dabei… “ wie der Kölner sagt, und so fand auch dieses Jahr traditionell im „Café-Restaurant Vier Jahreszeiten“ am 21.01.2018 um 11:11 Uhr wieder unsere „Große Karnevalsfeier“ für unsere Bewohner bei reger Beteiligung statt.

Wer glaubt, dass hier im Rheinland die Stadt Köln die Karnevalshochburg ist, der sollte mal zu uns nach „Öskerche“ kommen: hier wird gefeiert, das glaubt keiner! Wir haben sogar unsere eigene Prinzessin! Sie heißt dieses Jahr Frau Presuhn und konnte dank der Überredungskünste von Fr. Junkersdorf im schicken Prinzessinnenkostüm allerlei Vereine und Honoratioren bei uns begrüßen. Der Reigen der illustren Gäste wurde angeführt vom „Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Euskirchen“, die uns mit bekannten Karnevalsliedern perfekt auf die Feier einstimmten.

Diverse Karnevalsgruppen wie die Mini Husaren aus Metternich, die Showtanzgruppe der KG Mat Mött Miel und die Eueme Trööte mit tanzenden Mariechen folgten, bis Prinz Peter II. und Küferin Vivian I. uns mit ihrem Gefolge beehrten. Moderiert von Josef Rick im sehr gut gefüllten Café wurden uns bei Speis und Trank auch aus den eigenen Reihen der Mitarbeiter schöne Beiträge präsentiert, sodass die Zeit im Fluge verging bis gegen 14:00 Uhr fest stand: „et es, wie et es…. et kütt, wie et kütt…. wat fott es, es fott un wat wellste maache“: das war wieder eine gelungene Feier und nächstes Jahr geht es mit vereinten Kräften weiter.

Am Sonntag, den 04.02.2018, fand wieder wie jedes Jahr der Prinzenempfang der Kreisstadt Euskirchen im Sitzungssaal des Rathauses statt. Mit Stolz können wir berichten, das der Senioren-Park carpe diem das einzige Pflegeheim ist, welches von Bürgermeister Dr. Uwe Friedl eingeladen wurde. Es war uns deshalb eine große Ehre mit unserer Prinzessin Anita I., (Anita Presuhn), sowie der Prinzessin von 2017, Frau Kremer, diesem Empfang beizuwohnen.

Nachdem unsere Prinzessin Anita I. aufgerufen wurde, um nach vorne zur Ehrentribüne zu kommen, wurde von einem Redner aus ihrem Lebenslauf vorgelesen und sie bekam vom Bürgermeister den Stadtorden überreicht. Der Bürgermeister erhielt daraufhin von uns den carpe diem Orden 2018 und Prinzessin Anita I. hielt eine kurze Rede. Es erfolgte ein gemeinsames Foto und sie durfte sich in das „Goldene Buch“ der Stadt Euskirchen eintragen.

Unsere Prinzessin Anita I. zeigte nach anfänglicher Aufregung große Begeisterung und absolvierte ihre Regentinnenrolle mit Bravour. Bei leckeren Häppchen und freien Getränken genossen wir unseren Aufenthalt bei unserem Bürgermeister sehr.

Am Montag, den 12.02.2018, beteiligten wir uns mit einem eigenen Festwagen im Rosenmontagszug von Euskirchen. 22 Mitarbeiter in Schlumpfkostümen sowie vier Hauseigene Wagenengel starteten um 13:00 Uhr zusammen mit unserer Prinzessin Anita I. mit dem Wagen Nummer 9. Als wir gegen 17:00 Uhr zurückkehrten, lag eine tolle Erfahrung hinter uns: wir hatten unser gesamtes Wurfmaterial unter den Jecken verteilt und in viele gut gelaunte Gesichter geschaut.