Fire, danze, laache – datkannste och noch metos au Lümache!

Senioren-Park carpe diem Aachen I April 2018

Für Nicht-Aachener die Übersetzung des Mottos der diesjährigen Feier:
Feiern, tanzen, lachen – das kannst du auch noch mit uns älteren Leuten machen.

Das Motto war wirklich Programm. Schon als die erste Karnevalsmusik erklang, sangen die Bewohner mit und schunkelten sich in die darauf folgenden Programmpunkte ein. Als Prämiere im carpediem Aachen wurde ein Dreigestirn gewählt.
Jungfrau, Bauer und Prinzessin wurden ihre Insignien überreicht.

Für Aachener ist der Name „Lennet Kann“ natürlich ein Begriff. Lennet war ein Aachener Stadtoriginal und ist bis heute eine wichtige Traditionsfigur der Stadt.
Schon durch seine ungewöhnliche Körpergröße, die durch seine Magerkeit noch hervorgehoben wurde, war Kann eine auffallende Person. Im Laufe der Zeit wurde er zu einer stadtbekannten Gestalt, besonders unter den Studenten, die ihn häufig einluden, harmlose Scherze mit ihm trieben und ihn reichlich mit Karnevalsorden dekorierten, die er mit Stolz trug.

Kurt Joußen verkörpert die Gestalt sehr originalgetreu.

Er animierte die Bewohner gleich zum Mitsingen. Das Lied „Dat es D’rLennet Kann“ war der absolute Höhepunkt. Der nächste Programmpunkt der reibungslos folgte, waren die „Die Aachener Stallburschen“ Fesch gekleidet mit Schiebermütze übernahmen sie die gute Stimmung und mischten sich unter die Bewohner mit denen sie die altbekannten Karnevalsklassiker sangen. Damit war der Bann gebrochen und die ausgelassene Stimmung fieberte dem absoluten Höhepunkt entgegen.

Mit viel Applaus wurden die „Stallburschen“ verabschiedet. Dann war es endlich soweit.
„Prinz Mike der Erste“ marschierte mit seinem kompletten Hofstaat und Entourage unter viel Beifall in den Festsaal.

Tolle Kostüme und Uniformen prägten das Bild. Eine ausgefeilte Choreografie brachte das Publikum zum Kochen. Alle sangen lauthals mit und ließen sich vom Prinz küssen. „Änpüttsche könne vür och noch jot“

Wer einen Orden verliehen bekam, präsentierte ihn mit Stolz. Obwohl der Prinz mitsamt seinem Hofstaat enorm viele Termine hat, waren sie mit Herzblut dabei und vermittelten
den Bewohnern das Gefühl, nur für sie da zu sein.

Leider mussten sie dann doch weiter und wurden wehmütig verabschiedet.