Nachbarschaftsfest in Neukirchen-Vluyn

„Der Wettergott meint es nicht gut mit uns“, war die einhellige Meinung der Kollegen und Kolleginnen, die mit Regenjacke ausgerüstet am Samstag, dem 24. Juni, pünktlich zum Aufbau für unser Nachbarschaftsfest erschienen. Verständlicherweise, denn die düsteren Wolken und der kräftige Wind ließen nichts Gutes erahnen. „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“, könnte man entgegensetzen, denn die Entscheidung, dem Wetter zu trotzen und das Fest auf dem schönen Mehrgenerationenspielplatz stattfinden zu lassen, war am Ende genau die richtige.

Pünktlich zum Beginn des Festes hellte es sich etwas auf, und die Bewohner des Hauses wurden gut gewappnet gegen die kühle Luft zum Platz begleitet. Dort wartete schon ein Musik-Duo, Vater und Sohn, mit Akkordeon und Geige. Zugegeben, Anne-Sophie Mutter beherrscht das Violinenspiel besser, aber die meisten Gäste und Bewohner hatten ihre Freude an den „Straßenmusikanten“. Es ist schließlich auch noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Das muntere Stimmengewirr von Angehörigen, Nachbarn und Freunden, das nun ertönte, lässt darauf schließen, dass es recht gesellig zuging an diesem Nachmittag. Zur guten Stimmung trugen nicht nur der leckere Kuchen und die Wurstwaren nach polnischer Rezeptur bei, sondern auch das gemeinsame Singen und schließlich ein kleines Tänzchen, das per Mikrophon animiert wurde. Da kam bei dem Einen oder Anderen ein gewisses „Gemeinschaftsgefühl“ auf, und darum geht es doch beim Nachbarschaftsfest, oder?