Afrika ein Kontinent?! – Sommerfest im Carpe Diem Neukirchen Vluyn

Interessiert verfolgten die Bewohner die Bildpräsentation zum Thema Afrika einige Tage vor dem Fest, die uns auf das Sommerfest einstimmen sollte. Der zweitgrößte Kontinent des Planeten mit dem zweitgrößten Bevölkerungsanteil auf der Welt. Da staunte der ein oder andere nicht schlecht. Wir beschäftigten uns mit Ländern, mit Klimazonen, mit Pflanzen, Tieren und mit den Völkern Afrikas.

Und dann kam der große Tag , die Sonne schien und der Festplatz wurde geschmückt. Unter anderem mit überdimensional großen afrikanische Masken, die unter Beteiligung einiger Bewohner gestaltet wurden. Am Vormittag erhielten wir Besuch von einem afrikanischen Künstler in Begleitung zweier junger Damen, die uns den Trommelzauber näher bringen wollten. Makenda Williams ist gebürtig aus dem Kongo, lebt seit 20 Jahren in Deutschland und machte interessierte Bewohner und Mitarbeiter mit den afrikanischen Trommeln vertraut. Mit Djembé, Bongo und Chickenei wurde geprobt und dabei Gospel gesungen. Jeder konnte mitmachen und es gab schnell einen harmonischen Gesamteindruck.

Zurück auf dem Festplatz stieg uns der Duft von frisch Gegrilltem in die Nase. In Kombination mit afrikanischen Beilagen, wie z.B. „Lakalaka“ oder Erdnusssoße, aber auch mit einer klassischen Beilage wie z.B. Kartoffelsalat, wirkte alles sehr verlockend. Unsere Cocktailbar, geziert mit einer großen bunten Schale voll exotischer Früchte, musste nicht lange auf die ersten Gäste warten.

Zur Unterhaltung durfte dann auch gleich die Trommelgruppe aufspielen. Vielleicht war nicht jeder Gast von den Trommelrhythmen begeistert, aber die Trommler und eine Vielzahl der Gäste konnten nicht widerstehen und ließen dies durch wippende Füße, Hände oder Körper sichtbar werden. Einen besonderen Unterhaltungswert hatte die Fahrrad-Rikscha, die unsere Bewohner einmal rund um Neukirchen fuhr. Zum Abschluss wurde die Lostrommel für die Tombola geöffnet. Es dauerte nicht lange, da waren alle Lose vergriffen. Mit kleinen und großen Preisen ging der ein und andere vom Platz, aber vor allem mit einem Lächeln im Gesicht. So bunt war der Nachmittag – so bunt und vielfältig wie Afrika.